Forum: Wirtschaft
Weltweite Vermögensstudie: Zahl der Millionäre in Deutschland wächst
DPA

Die Superreichen haben sich von der Finanzkrise erholt: Weltweit stieg die Zahl der Millionäre 2012 um fast zehn Prozent, Nordamerika hat Asien als Kontinent mit den meisten Vermögenden wieder überrundet. Auch in Deutschland werden die Millionäre immer zahlreicher.

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Moewi 18.06.2013, 20:48
140.

Zitat von FrankDr
Nur acht Prozent der Deutschen berappen 50 Prozent der Einkommensteuer...
Einkommensteuern machen nur ein Viertel des Gesamtsteueraufkommens aus.
Übrigens hätten viele Leute gar nichts dagegen, Steuern zu zahlen (tun diese ohnehin mit jedem ausgegebenen Euro -> Verbrauchs- und Mehrwertsteuern), leider geht es aber nicht, solange deren Löhne aufgestockt werden...

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nomadas 18.06.2013, 20:51
141. Lineares Wachstum

Bravo, es greift doch, das Wachstumsbeschleunigungsgesetz!
Nur gut, wenn das Geld schön arbeitet und man nur aufpassen muss, dass alles schön so weiter geht. noblesse oblige - und im September schön Angie wählen, dann kann nix mehr schief gehen. Von wegen Neiddebatte - mach`s doch einfach auch so, du Dubbel! Nur so richtig freuen, so echt von Herzen, können sie sich nicht daran. Zu groß ist die Angst, zu groß die Gier, zu viel Stress beim Raffen. Sie taugen für das Drehbuch vom Tatort. Immerhin etwas.

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graphicdog 18.06.2013, 20:52
142.

Zitat von sysop
Die Superreichen haben sich von der Finanzkrise erholt: Weltweit stieg die Zahl der Millionäre 2012 um fast zehn Prozent, Nordamerika hat Asien als Kontinent mit den meisten Vermögenden wieder überrundet. Auch in Deutschland werden die Millionäre immer zahlreicher.
Die Superreichen haben sich von der Finanzkrise erholt? Was für ein verlogener Satz.

Die Superreichen haben an der Finanzkrise verdient, wäre korrekt. Denn den ganzen Schulden stehen irgendwo Guthaben in gleicher Höhe gegenüber.

Spiegel, Spiegel...was ist bloß aus dir geworden?

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emeticart 18.06.2013, 20:53
143. Na, ...

... da freut sich aber der durchschnittliche Innendienstmitarbeiter im Großhandel, dass er nach sich (ohne einen einzigen Cent auszugeben) 52,083 Jahren, endlich auch zu der Kaste der Millionäre zählen darf!!! Soviel dazu: Durch Arbeit, wird man reich ...! MfG

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hokie 18.06.2013, 20:55
144.

Zitat von Palmstroem
20 Millionen Einwanderer aus meist bitterarmen Ländern sind in Deutschland
20 Millionen?! also jetzt uebertreiben Sie aber ein ganz ganz klein wenig ...
Wo haben Sie den diese Zahlen her?
Von einem NPD Plakat?

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#venturi 18.06.2013, 20:59
145.

Zitat von sysop
Die Superreichen haben sich von der Finanzkrise erholt: Weltweit stieg die Zahl der Millionäre 2012 um fast zehn Prozent, Nordamerika hat Asien als Kontinent mit den meisten Vermögenden wieder überrundet. Auch in Deutschland werden die Millionäre immer zahlreicher.
Irgendwo muss das Geld ja hin, welches durch die Zentralbanken in erheblichem Maße in digitaler Form ausgegeben wird. Das Monopoly sollte zum Schutz des Globus und des Menschen endlich beendet werden. Viele Reiche sind damit ja auch nicht glücklich, denn sie wissen ganz genau, dass sie es nicht wirklich verdienen. Wären wir in einem Brettspiel, wäre das Spiel längst aus, denn sobald man nicht mehr über die Runden kommt und alle Karten umgedreht sind, ist das Spiel aus und einer hat gewonnen. Aber was macht man in der realen Welt? Man druckt das fällig werdende Geld (Zinsen, Dividenden, Spekulationen) tut so als ob es die Bevölkerung bekommen würde und drückt der Bevölkerung alle Schulden auf (obwohl ja alle Karten schon umgedreht sind). Das geschieht einzig und allein aus Gründen des Machterhalts

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RealityCheck 18.06.2013, 20:59
146. Vorwärts in die Vergangenheit

Zitat von j.vantast
Nun ja, wenn Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden wundert das wohl kaum. Ich frage mich langsam ob die Banken wirklich gerettet werden mussten. Was gern unterschlagen wird: Wenn einer fettes Geld verdient muss zwangsläufig ein anderer Verluste hinnehmen. Nun regieren also die Reichen die Welt. Hatten wir das nicht schon einmal auf der Welt? Mittlerweile rumort es aber und überall auf der Welt, na gut, Deutschland ausgeschlossen, gehen die Leute auf die Strasse. Ich rate den Reichen jetzt nicht sich warm anzuziehen, denn in naher Zukunft wird es denen noch heiss genug hergehen.
Das ist ein klassisches Stück linke Argumentation:

"Wenn jemand viel Geld verdient, muss ein anderer verlieren."

Die Wirtschaft gesehen als ein Nullsummenspiel, wie eine Pizza: Bekommt einer ein grösseres Stück, bleibt natürlich für andere weniger übrig.

Aber die kapitalistische Wirtschaft ist eben gerade kein Nullsummenspiel, sondern ihr Geheimnis ist das Wachstum. Die viel verteufelte 'Gier' treibt die Menschen, Werte zu schaffen und nur deshalb wuchs zum Beispiel das US Pro-Kopf Bruttosozialprodukt auf $49.000 und das deutsche auf $39.000 (IMF), während es in den sozialistischen Ländern nur Bruchteile davon erreichte.

Ein gutes Beispiel ist China. Vor Einführung des Kapitalismus um 1980 lebten die Menschen zu 84% von unter $1,25 pro Tag, heute sind es nur noch 12%. Das chinesische Pro-Kopf Bruttosozialprodukt stieg von $500 in 1980 auf $10.000 in 2012. (Alle Zahlen World Bank).

Die hier im Forum genannten €1.000 für eine Hartz4 Familie sind besser als die $17 pro Monat, die die Menschen im sozialistischen Kuba durchschnittlich verdienen, Chefärzte verdienen $23.

Und die Lebensqualität nicht zu vergessen: Der durchschnittliche DDR-Bewohner starb 2 1/2 Jahre früher als der durchschnittliche BRD-Bewohner (WHO).

Und wenn es dann "in naher Zukunft heiss hergeht", geht es dann wieder in Richtung Vergangenheit? Da wird man aber viel mehr Stasi brauchen, als es je gab. Vielleicht 500.000 statt der alten 100.000?

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habnichviel 18.06.2013, 21:00
147. Es besteht ein Zusammenhang.......

zwischen Vermögen und Schulden. Das betrifft vorwiegend Cash-Vermögen. Alle Vermögen sind auch an Finanzierungen beteiligt und damit auch an notleidenden. Wenn die Sache in die Hose geht, gehen die Vermögen auch wieder in Millionenschritten nach unten. Natürlich bei den wenigsten auf null. Man hat immer noch genug zum Neu-Investieren. Alle Millionäre die in Produktionsmittel diversifiziert sind, dazu gehören auch große Aktienpakete, wachsen mit der Wirtschaft und da sieht es momentan nicht danach aus, das dunkle Wolken am Horizont stehen. Aber mehr als 1 Million Millionäre in Deutschland halte ich fürn Gerücht, da kämen ja auf 80 Menschen in DE ein Millionär, Babys und Kinder mitgerechnet. Da ist dann bestimmt Immobilien-Eigentum überbewertet worden. Und dann sind an der Börse auch enorme Mengen an Aktien mit geliehenem Geld in Umlauf. Das wird auch eine gewaltige Blase erzeugen und sticht man die an, dann werden wieder ne Menge Papiermillionäre vom Markt verschwinden.

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mielforte 18.06.2013, 21:00
148. Das ist nicht richtig,

Jedes Volk bekommt genau die Regierung die es verdient,
welche sich dann am Volk schamlos bedient.[/QUOTE]

Vorher findet noch ein riesiger Betrug statt. Und das Volk hat alles verdient, für das es heranschafft aber nicht diese Scharlatane.

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#venturi 18.06.2013, 21:06
149.

Zitat von robin-masters
wer eine bestimmte Schwelle überschritten hat bekommt automatisch mehr - wenn man sich nicht zu dumm anstellt. In andere Richtung gehts eher andersrum wer wenig hat den treibt eine ungeplante Zahlung schon in die Schulden und dann in den Konkurs. Das geht solange bis sich irgendwann das meiste Geld auf ein paar wenige Verteilt und der größte teil in Armut verfällt.
Das liegt am Zins- und Zinseszinssystem. Diese Transferzahlungen an die Reichsten sind in allen Konsumprodukten und Steuern enthalten.
Nicht nur derjenige, der einen Kredit aufgenommen hat sondern auch alle anderen zahlen in erhblichen Maße Zinsen. Die Umverteilung diesbezüglich wird auf 600 Mio Euro täglich allein in Deutschland geschätzt.

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