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Weltwirtschaft: IWF-Chefin Lagarde warnt vor Großer Depression

Steht die Welt vor einer Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug? Vor dieser Gefahr warnt jetzt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in einem eindringichen Appell. Sie vergleicht die Lage bereits*mit der Großen Depression vor dem Zweiten Weltkrieg.

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donnerfalke 16.12.2011, 07:45
1. Ist doch gut so

Zitat von sysop
Steht die Welt vor einer Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug? Vor dieser Gefahr warnt jetzt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde
Eine Bilderbergerin will uns vor dem wirtschaftlichen Rückzug warnen will obwohl viele Menschen die Diktatur der Wirtschaft satt haben. Wie putzig ist das denn?
Erinnert mich an Warnungen der großen Funktionäre der kommunistischen Partei.

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zoon.politicon 16.12.2011, 07:54
2. Der Vergleich mit den 30er Jahren vor dem 2. Weltkrieg hinkt

Zitat von sysop
Steht die Welt vor einer Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug? Vor dieser Gefahr warnt jetzt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in einem eindringichen Appell. Sie vergleicht die Lage bereits*mit der Großen Depression vor dem Zweiten Weltkrieg.
"Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug...(wie bei der) grossen Depression vor dem 2. Weltkrieg"?

Einiges ist doch heute anders, als damals:
- die weltweite Vernetzung der (Real-)wirtschaft,
- der wesentlich bessere Informationsstand der Weltbevölkerung durch das Internet (und die Medien, soweit sie objektiv informieren) u.a..
- Ansätze zu einem globalen Bewusstsein für allgemeine Probleme der Menschheit.
Insofern hinkt Lagardes Vergleich. Bei allem Pessimismus: es gibt weiterhin auch konstruktive Strömungen auf unserem Planeten.

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ra_lf 16.12.2011, 07:55
3.

Zitat von sysop
Steht die Welt vor einer Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug? Vor dieser Gefahr warnt jetzt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in einem eindringichen Appell. Sie vergleicht die Lage bereits*mit der Großen Depression vor dem Zweiten Weltkrieg.
Frau Lagarde, es ist doch nicht so schwer!

Da sitzen seeehr wenige Menschen auf seeehr viel Geld und seeehr viele Menschen haben seeehr wenig:
Soziale Ungleichheit
Fällt Ihnen dazu nichts ein? Mir schon!

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vollcull 16.12.2011, 07:58
4. Who

Kurzer Hinweis:
WHO = World Health Organization
WTO = World Trade Organization

Ein Redakteur sollte den Unterschied kennen oder ist SPON inzwischen auf dem Niveau einer Schülerzeitung ...

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bmehrens 16.12.2011, 07:59
5. Ich warne auch

Zitat von sysop
Steht die Welt vor einer Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug? Vor dieser Gefahr warnt jetzt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in einem eindringichen Appell. Sie vergleicht die Lage bereits*mit der Großen Depression vor dem Zweiten Weltkrieg.
Bei Millionen Geringverdienern und Rentnern in der BRD ist die Depression bereits schon vor Jahren angekommen.

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enrico3000 16.12.2011, 08:05
6.

Zitat von sysop
Steht die Welt vor einer Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug? Vor dieser Gefahr warnt jetzt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in einem eindringichen Appell. Sie vergleicht die Lage bereits*mit der Großen Depression vor dem Zweiten Weltkrieg.
Was ist eigentlich aus den Ermittlungen in Frankreich geworden?

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Ben Major 16.12.2011, 08:06
7. Wie schön

Zitat von sysop
Steht die Welt vor einer Rückkehr zu Protektionismus, Isolation und wirtschaftlichem Rückzug? Vor dieser Gefahr warnt jetzt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in einem eindringichen Appell. Sie vergleicht die Lage bereits*mit der Großen Depression vor dem Zweiten Weltkrieg.
Wer so einen Quatsch erzählt, war als Chefin des IWF sicher die falsche Wahl. Weltungergangsszenarien gibt es an jeder "Ecke" im Internet, da brauch Sie nicht noch ihre eigene Version beisteuern. Wir werden von Idioten regiert!

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mimas101 16.12.2011, 08:08
8. Ein Geld- und Wirschaftssystem

das unreguliert ist und lediglich auf immerwährendem Wachstum beruht damit die erfolgten staatlichen Schuldenmachereien nicht ausufern kann auf Dauer nicht funktionieren. Spätestens dann wenn der Abnehmermarkt gesättigt ist oder nicht mehr zur Verfügung steht muß das System wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Große Exportnationen, die den Binnenmarkt völlig vernachlässigt haben bzw. den unkontrolliert rein zu Gunsten der Gewinnmaximierungs-Ideologie der Neoliberalen vernachlässigten dürften besonders betroffen sein wenn die Weltwirtschaft darniederliegt. Da helfen auch keine sinkenden Inflationsraten wenn ein Überangebot auf dem inländischen Markt mangels Exportmöglichkeiten vorhanden ist. Schließlich ist dem feinen Geldgewerbe eine Anpassung der Preise nach unten hin auf das marktübliche Niveau ein absoluter Graus (dann geht sofort das Gespenst der angeblichen "Deflation" in EWG-Land um) und die Großkonzerne werden ebenfalls nicht mitziehen um die Phantasie-Renditen für die Anleger nicht zu gefährden.
Dann kommt dann nur das übliche: "Entweder der Staat subventioniert uns oder wir machen den Laden dicht." In Deutschland war das vor ein paar Jahren dann die sog. Abwrackprämie gewesen damit rein zu Lasten der Allgemeinheit ausschließlich neue Autos zu Mondpreisen verkauft werden konnten - vorausgesetzt es wären genügend Autos zum kaufen auch hier in den Läden gewesen. Kaum war diese Prämie ausgelaufen schon meldeten die Autobauer neue Rekordgewinne.

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hr_schmeiss 16.12.2011, 08:09
9. ...ach ja...

Zitat von sysop
...die Gefahr, dass sich das Wachstum verlangsame...
...unsere heilige Kuh. Warum gleich brauchen wir noch mal ewiges Wachstum? Wie bei einem Krebskranken, der ist bestimmt auch froh über "ständiges Wachstum". Murksel nennt es auch gerne "stabil" och der "nachhaltig", das Wachstum.
Gibts eingentlich auf unserer Erdkugel irgendwas, das ständig wächst, so mit 3%?
Wachstum IST nun mal Unstabilität, Wachstum IST Krise. Solange wir von dieser heiligen Kuh nicht lassen, werden wir die Krise auch nicht los.

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