Forum: Wirtschaft
Weltwirtschaft: Unglaubliche Zeiten
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Wir haben uns längst an die neue Normalität des extrem billigen Geldes gewöhnt. Dabei bleiben die damit verbundenen Risiken beträchtlich.

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skylarkin 21.07.2019, 20:56
1.

Für die Deutschen mit ihren hohen Sparrücklagen und für alle ohne Sachwerte ist die Politik des billigen Geldes ohne Zinsen eine Katastrophe und eine Form der kalten Enteignung und Zerstörung der Zukunft. Das dagegen niemand auf die Straße geht wundert mich, aber der blöde Deutsche demonstriert lieber gegen den Klimawandel.
https://www.welt.de/finanzen/article197093875/EZB-Neues-Inflationsziel-wuerde-Sparer-noch-staerker-enteignen.html

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rizzo_the_spacerat 21.07.2019, 21:01
2. Das Geld was ich

Auf dem Konto liegen habe verliert an Wert. Eine Immobilie kann ich mir nicht leisten, da die Preise in Hannover keinerlei Gegenwert fuer das Geld mehr darstellen.

Handwerker fuer eine etwaige Rennovierung gibt's nicht (mir reicht ja nen Fliesenleger und einer der rohre macht). Ich komme mir echt fuer dumm verkauft vor

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suchenwi 21.07.2019, 21:09
3. Makroprudenziell

ist ja mal ein schickes, (für mich) neues Wort. Übersetzt etwa: "volkswirtschaftlich (makroökonomisch) vorsichtig".
Als Gegenstück schlage ich "mikroprudenziell" vor, das, was man normal als "due diligence" vor einem Wertpapierkauf dringend anrät: Prüfung der Geschäftszahlen in näherer Vergangenheit und Gegenwart...

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hape72 21.07.2019, 21:10
4. Billiges Geld, billiges Geld

ich lese immer wieder billiges Geld aber für WEN ist denn das Geld billig? Für diejenigen, die keinen Kredit bräuchten. Die bekommen das Geld quasi umsonst hinterher geworfen und kaufen damit ohne Ende Immobilien und treiben somit die Preise nach oben.

Für die Normalbevölkerung ist nix mit "billiges Geld".

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swandue 21.07.2019, 21:10
5.

Wird dann das Bargeld knapp, wenn viele, die negative Zinsen zahlen müssten, große Mengen Bargeld benötigen? Wird das gar die beabsichtigte Abschaffung des Bargelds durch die Hintertür?

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ctrader62 21.07.2019, 21:11
6. Der Frosch im Kochtopf ....

merkt nicht, wenn das Wasser von lauwarm auf 100 Grad erhitzt wird. Er wird nie herausspringen.
So könnte auch unser Finanzsystem sein Leben aushauchen.
Und zwischenzeitlich werden Kritikern der Wassererhitzung politisch unappetitliche bis extremistische Tendenzen unterstellt.
Diese Methode ist historisch bewährt und endete empirisch gesehen meistens in totalen Zusammenbrüchen.
Es kann in Notsituationen sinnvoll sein, ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. Die müssen dann aber umfassend erklärt werden und glaubhaft sein und auch beendet werden.
Feuer aber möglicherweise mit Benzin löschen zu wollen könnte böse enden.

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suchenwi 21.07.2019, 21:15
7. Erträge

gibt es bei etlichen Wertpapieren (Aktien, Anleihen, ETFs...)
Natürlich mit mehr Risiken als auf der Hausbank.
Meine Altersersparnisse habe ich sukzessive von dort auf mein Wertpapierdepot umgeschichtet, und erlebe da neue Abenteuer.
Insgesamt hat mein breit diversifiziertes Portfolio aber über die letzten 365 Tage 4.6% Nettoerträge nach allen Steuern ausgeschüttet.
Geht doch...

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Der Resignierte 21.07.2019, 21:16
8. vielleicht

ist der blöde deutsche gar nicht so blöd.
Oder was machen sie mit ihrem ganzen geld, wenn der Klimawandel so richtig im gang ist und sich auch wirklich alles ändert.

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mm12345 21.07.2019, 21:20
9. Irgendwann

muß die Trennung von Politik und Notenbank überdacht werden. Was in der EZB entschieden wird, tangiert uns mehr als die meisten in Berlin gemachten Gesetze. Ohne das wir einen von der EZB gewählt haben.

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