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Weltwirtschaftsforum in Davos: Macron bewirbt sich um Merkel-Nachfolge
DPA

Angela Merkel meldet sich in Davos auf internationaler Bühne zurück. Doch die deutsche Führungsrolle in Europa ist keineswegs mehr selbstverständlich. Denn auch Frankreichs Präsident Macron meldet Ansprüche an.

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quark2@mailinator.com 24.01.2018, 22:23
1.

Ich schlage vor, der Mann regiert erstmal eine Legislaturperiode sein Land und schafft danach die Wiederwahl und DANN kann man ja weitersehen.

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peter.di 24.01.2018, 22:24
2. Macron soll erst mal die Probleme seines Landes lösen

Macron soll erst mal die Probleme seines Landes lösen. Wenn er das schafft, dann kann man weitersehen. Was soll dieses ganze Gerede um etwas, das bisher nur Gerede ist?

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Paul G. 24.01.2018, 22:31
3. Er ist dabei

Zitat von peter.di
Macron soll erst mal die Probleme seines Landes lösen. Wenn er das schafft, dann kann man weitersehen. Was soll dieses ganze Gerede um etwas, das bisher nur Gerede ist?
Unermüdlich Arbeit er an der Vergemeinschaftung von Schulden in Europa. Bei ihm heißt das gemeinsame Investitionen. In der Realität sind das die Schulden von morgen. Eigentlich bin ich ja dagegen. Aber es vergehen bestimmt 20 - 30 Jahre bis diese Blase platzt. Dann bin ich Altersbedingt raus. Dann leg mal los. Vielleicht kommt ja wirklich ein Boom und das wäre für die nächsten Jahre nicht schlecht.

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Namuchat 24.01.2018, 22:35
4. Verräterische Wortwahl

Frau Merkel, die sich gerade bei einfachen Aussagen häufig in Wortgirlanden flüchtet, zeigt doch, wie beschämt sie jetzt dasteht. Natürlich ist mit Macron nicht "zusätzlich" Schwung in die europäische Debatte gekommen. Vielmehr hat er sie gerade aus einer fast schon jahrzehntelangen (gefühlt die ganze Merkel-Zeit) Wachkoma-Phase zurück geholt, in die sie durch die krämerische Europapolitik der CDU/CSU nach Kohl und Waigel geführt wurde. Ob Macron das Durchsetzungsvermögen hat, die anderen 25 Mitglieder mit zu reißen, ist noch nicht klar. Doch jetzt schon deutlich wird, wer hauptverantwortlich ist für den derzeitigen Stillstand der E-Union: der fiskale Sturschädel Schäuble und die regional verblendeten CSU-Bayern.

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Mara Cash 24.01.2018, 22:37
5. Macron liegt richtig

Nachdem Macron den deutschen Finanzhahn mit Hilfe der naiv und unkritisch erscheinenden GroKo-Greise Merkel und Schulz durch ein paar billige Telefonate und Schmeicheleien problemlos anzapfen konnte, hat er das europäische Scheckheft definitiv in der Hand.

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Patrik74 24.01.2018, 22:39
6. Vernünftige Arbeitsteilung

Zitat von
Die deutsche Vormacht sei in der Eurokrise durchaus sinnvoll gewesen, sagt ein deutscher Top-Manager. Doch wenn es um eine neue Vision für Europa gehe, sei es vielleicht besser, wenn Frankreich das nun übernehme - unterstützt durch Deutschland.
Jeder macht das, was er am besten kann; die Franzosen kümmern sich um zivilisatorischen Fortschritt und die Deutschen ... ums kleine Karo.

Deutschland ist ein Land, in dem tatsächlich das Milchmädchen und die schwäbische Hausfrau als höchste Kompetenz angesehen werden...

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Ottokar 24.01.2018, 22:42
7. Kein Problem

wenn Deutschland die " Führungsrolle " an Frankreich abgibt, dann wird Frankreich auch ganz die " finanzielle " Führungsrolle übernehmen. Hoffen wir mal das unser Merkel dem Schulz in der Europafrage etwas ans Bein pinkelt, oder zumindest im Zaum hält.

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HH1960 24.01.2018, 22:49
8. Gut so!

Macron traue ich deutlich mehr zu als unserer Kanzlerin auf Abruf. Ihre Zeit ist vorbei, die von Macron beginnt gerade. Er bringt den notwendigen Schwung für Europa mit, sie steht für Weiterwurschteln. Er hat eine neue Bewegung hinter sich, sie die CSU am Hals. Macron, Trudeau und auch Daniel Günther sowie Habeck von den Grünen sind Politiker mit Schwung und neuen Ideen. Wie alt sehen dagegen Merkel, Kauder, Gabriel und andere aus!

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Skeptiker43 24.01.2018, 22:51
9. Das Interesse Frankreichs

Obwohl ich ein ganz entschiedener Anhänger der guten Nachbarschaft zu Frankreich bin, die erheblich wichtiger ist als die zB. zu GB, möchte ich doch daran erinnern, dass es das ureigene Interesse Frankreichs ist und bleibt, keine wirtschaftliche Übermacht Deutschlands zu Frankreich hinzunehmen. Das wird auch Makrons Intension bleiben! Wir werden also zahlen, bis Deutschlands bessere Wirtschaft auf französichem Niveau angekommen ist!

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