Forum: Wirtschaft
Weltwirtschaftsforum in Davos: Was will eine Gewerkschafterin auf dem Gipfel der Boss
UNI Global Union

Mega-Konzerne wie Google und Amazon prägen immer stärker unsere Lebenswelt - und schaffen oft prekäre Arbeitsverhältnisse. In Davos will Gewerkschafterin Christy Hoffmann das zum Thema machen. Hören die Manager zu?

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archi47 22.01.2019, 11:12
1. erst war ich skeptisch und dachte:

Was will die dort?
Dann habe ich das Interview gelesen. Jetzt ist mir klar, sie vertritt wirklich die Interessen der Gebeutelten und Geschröpften.
Es ist ein Graus, wenn man von der Wertrechnung her, die Aneignungsprozesse an Kapital heutzutage betrachten. Da braucht man gar keine Moral mehr bemühen, es ist einfach systemwidrig und ungehörig ...

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rainercom 22.01.2019, 11:32
2. In Davos will Gewerkschafterin Christy Hoffmann das zum Thema machen

So kann man es auch sagen!
Mittlerweile weis jeder,außer den Gewerkschaftlern,das die Bosse der Gewerkschaft mit den den Führungsetagen sitzen.
Oder wie kommt es das immer 6% mehr Lohn gefordert wird aber 3-3,5 % wird nach Theaterdonner,
abgeschlossen.
Ein Schelm der Böses dabei denkt

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Freidenker10 22.01.2019, 11:37
3.

Mir wäre es lieber wenn die Gewerkschaften hierzulande wieder etwas bissiger werden würden. Da wurde und wird einfach schon zu lange mit der Politik gekuschelt nach dem Motto wir tun euch nicht weh und ihr uns nicht. Bis auf die IG Metall holt doch keine Gewerkschaft nennenswerte Abschlüsse raus und das schon seit 30 Jahren! Die letzten Jahre wird sogar noch getrickst, da werden Abschlüsse von 5, irgendwas% als historischer Sieg verkauft, aber das diese dann auf 3 Jahre verteilt sind und somit real nur den inflationsausgleich bedeuten verschwigt man dann. Hoffe die verkaufen ihr lahmes Betriebsmodel nicht auch noch in die Weltgeschichte! Schließt euch doch mal kurzzeitig zusammen ruft einen Generalstreik aus und zwingt die Politik endlich einen flächendeckenden Tarifzwang einzuführen. Nur mal ein Beispiel! Und Amazon und Konsorten? Da ist die Politik wie bei vielen andereren WIrtschaftsthemen auch einfach zu feige zu reagieren. Da wird dann 20 Jahre gelabert und unterm Strich lässt man die Unternehmen gewähren, da erwarte ich schon lange nichts mehr...!

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Nonvaio01 22.01.2019, 12:10
4. voellg falsch

"Mega-Konzerne wie Google und Amazon prägen immer stärker unsere Lebenswelt - und schaffen oft prekäre Arbeitsverhältnisse"

Das sind schlicht und ergreifend fake news aus meiner sicht. Die Wirtschaft und die Firmen schaffen keine prekäre Arbeitsverhältnisse. das ist eine glatte luege.

Richtig ist das die Regierung die gesetzte erlaesst, dazu gehoeren auch Arbeitsgesetzte......nur die Regierung kann prekäre Arbeitsverhältnisse schaffen, sonst keiner. Wuerde man vernuenftige Gesetzt eerlassen muesste keiner in prekären Arbeitsverhältnissen leben.

Unglaublich wenn die Zeitungen schon die Firmen in dioe pflicht nehmen und nicht mehr die Politik, heisst das das wir den kampf verloren haben und die regierungen nur noch mittel zum zweck der grossen Firmen sind?

Anders kann man sich spo eine schlagzeile nicht erklaeren.

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upalatus 22.01.2019, 12:20
5.

Treffen und Kontaktieren kann man die anvisierten Gesprächspartner auch anders, ohne sich als Teilnehmer/Bestandteil deren Begehrlichkeiten weckenden Spielwelt zu präsentieren. Die wird sich kaum an eine Gewerkschafterin angleichen, die jetzt schon äusserst nett und Formbarkeit ausstrahlend in die Kamera lächelt (zahnlos).

Mein persönlicher Eindruck ist von den Gewerkschaften in D, dass deren höhere Repräsentanten eher auf den Schößen des Managements sitzen und angenehm vor sich hin schnurren. Den echten bitteren Einsatzwillen und Kampfgeist kann man vielleicht noch bei manchem kleinen unverdorbenen Gewerkschafter mitbekommen.

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wi_hartmann@t-online.de 22.01.2019, 12:26
6. Gewerkschaftsbosse in Davos

Die gehören doch dazu, eine der mächtigsten Organisationen als
Arbeitgeber und Kapitaleigner.
Das Märchen von Arbeitnehmervertreten gilt nur für unteren
Chargen und Reden zum 1. Mai wo fast keiner mehr hingeht.

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freigeistiger 22.01.2019, 12:26
7. Wirtschat in Medien und Politik neu derfinieren

Derzeit wird Wirtschaft nur von Anbieterseite her gesehen. Also hauptsächlich aus betriebswirtschaftlicher und finanzwirtschaftlicher Sicht. Wirtschaft muss richtigerweise für Alle in der Gesellschaft angesehen werden von und für Verbraucher, Privathaushalte, öffentliche Haushalte, Arbeitnehmer, Unternehmen. Medien und Politik fördern den Neoliberalismus, weil sie sich damit als wirtschaftskompetent fühlen. Medien und Politik sollten richtigerweise die Volkswirtschaft, die Wirtschaft für und mit allen Menschen, darstellen. Hier haben Medien eine wichtige prägende Verantwortung. Somit sind Gewerkschaften auch Wirtschaftsverbände.

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Freidenker10 22.01.2019, 12:33
8.

Zitat von Nonvaio01
"Mega-Konzerne wie Google und Amazon prägen immer stärker unsere Lebenswelt - und schaffen oft prekäre Arbeitsverhältnisse" Das sind schlicht und ergreifend fake news aus meiner sicht. Die Wirtschaft und die Firmen schaffen keine prekäre Arbeitsverhältnisse. das ist eine.....
Natürlich schaffen Konzerne wie Amazon prekäre Jobs, aber dann haben Sie Recht denn die Politik schaut einfach zu und ruht sich auf dem lächerlichen Mindestlohn aus! Hinzu kommen noch Gewerkschaften die ihren Biss verloren haben und schon ist die Gemengenlage wie sie ist. Schlimmer noch, der Staat schafft es noch nicht mal diese Unternehmen zu besteuern so dass diese sich aus der Finanzierung des Gemeinwesens mithilfe legaler Steuertricks verabschieden können. Die Konzernbosse von Amazon, Google, Apple, Microsoft und Konsorten spielen dann das Forbes-Spiel, wer hat den längsten...!

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el__cid 22.01.2019, 12:55
9. Prekäre Arbeitsverhältnisse? Das können deutsche Gewerkschaften auch.

So z.B. ver.di, deren Vertreter einen der 2 größten Bildungsträger Deutschlands steuern - mit vielen Freiberuflern. Die bekommen so niedrige Honorare, dass sie nach Abzug von Steuern und den allein zu erbringenden Sozialabgaben weniger verdienen, als das Äquivalent zum Mindestlohn. Das die von diesem Bildungsträger abhängig beschäftigten Freiberufler auch noch um den ihnen gesetzlich zustehenden, bezahlten Jahresurlaub betrogen werden, ist noch einmal ein anderes Thema. Aber - wie war das noch mit dem Glashaus?

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