Forum: Wirtschaft
Weltwirtschaftsforum: Deutschland ist Fünfter im globalen Wettbewerbsranking
dapd

Das Weltwirtschaftsforum hat sein Ranking der wettbewerbsstärksten Staaten veröffentlicht. Deutschland schafft es unter die besten Fünf. Den Spitzenplatz belegt ein üblicher Verdächtiger.

Seite 1 von 11
k.Lauer 27.09.2017, 01:04
1. Katastrophe in Sicht

für Deutschland, wenn die Automobilindustrie durch die Verabschiedung vom Verbrennungsmotor ihre weltweite
Ausnahmestellung verloren hat. Dann kann es international richtig lustig werden. Auch in der BInnengewichtung der einzelnen Bundesländer. Bayern und Baden-Württemberg werden ihre Spitzenstellung verlieren (Bayern wird sogar stärker gerupft) und die übrigen Länder der Republik werden zwangsweise weniger Geld aus dem Länderfinanzausgleich erhalten und können den Kopf dafür höher tragen. ,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
caronaborealis 27.09.2017, 01:11
2. Erstaunlich

Für mich schon erstaunlich, dass die Schweiz einmal mehr den Spitzenplatz in Anspruch nimmt. Die Schweiz hat doch die direkte Demokratie, wo das Volk bestimmt und nicht die Regierung. Das sollte eigentlich die Berufspolitiker - auch in Deutschland- endlich wachrütteln. Meine Losung als Direktor einer grossen Unternehmung war immer: Von den Besten lernen. Wenn Ich aber die Majorität der Deutschen Politiker höre, so scheuen sie sich vor der direkten Demokratie wie der Teufel vor dem Weihwasser. Die Politiker sollten endlich begreifen, dass zig-millionen Menschen mehr wissen als eine handvoll Politiker in einem Parlament.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ruzorma 27.09.2017, 01:23
3. Ähm

ich schätze die Schweiz sehr aber sie kommt aus verschiedenen Gründen so wenig wie Hongkong für solche Plätze infrage allein schon wegen der Kleinheit und des derzeit völlig verzerrten Presiniveau.

Wer dieses Ranking da produziert vergleicht Äpfel mit Birnen.

Generell ist Deutschland natürlich zuverlässig und man kann gute Leute finden speziell übgrigens in Sachsen und Thüringen, die sind clever.

Wenn wir die EU in Mitteleuropa enger zusammenschließen stehen alle Regionen zu gut da.

Einige EU Länder bzw. Regionen können nicht so fußkrank bleiben wie bisher und die Politik dort muß geändert werden.

Nicht um den Leuten dort ihre Identität zu nehmen, sondern die Hemmnisse zu entfernen.

In vielen Fällen ist es Ineffizienz der Behörden, Kriminalität, unattraktive Umgebung.

Das sehen wir in Teilen Berlins, Hamburgs, vielen größeren Städten Deutschlands in Vierteln mit Invesitiontsstau.

In der Bankenmetropole Frankfurt sind weite Teile total vergammelt und trostlos oder gar gefährlich!

Fehlentwicklugnen allerorten. Zersiedelung, Rücksichtslose Landschaftsplanung, Behördenwillkür. Ineffizienz.

Mainz zB spielt sich als Landeshauptstadt auf, verfügt über die schlechteste aller Stadt- und Landsesregierungen und hat trotz hervorragender Voraussetzungen einen zerrütteten Haushalt. Korruption wie in Palermo!

Eitle Lokalpolitiker, die sich stämndig kunstselige Denkmäler setzen und zuviel saufen.

In vielen Gegenden in Frankreich sieht es auch trostlos aus. In Lothringen könnte man DDR-Life Filme drehen in einigen Ecken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bauigel 27.09.2017, 02:09
4. Gehaltsniveau?

Für mich hat die globale Wettbewerbsfähigkeit auch etwas mit dem Gehaltsniveau und der Produktivität zu tun. Dies finde ich aber nicht in den Kriterien.
Was bilft mir eine gute Ausbildung etc. wenn ich preislich nicht mit anderen Ländern mithalten kann.
Für mich ist die Schweiz (außer bei Uhren) jedenfalls kein Exportland welches global Wettbewerbsfähig ist.
Aber vielleicht belehrt mich ja einer des Besseren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maxbee 27.09.2017, 02:10
5.

Wie der Spitzenplatz der Schweiz beweist, kann man auch mit einer starken Währung und hohen Löhnen erfolgreich sein. Aber das hat auch Deutschland zu DM-Zeiten bewiesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 27.09.2017, 04:19
6. Die Zukunft der Arbeit und des Geldes

Zitat: ??Auch zehn Jahre nach der globalen Finanzkrise sind die meisten Volkswirtschaften schlecht auf neue Risiken und den nächsten Innovations- und Automationsschub vorbereitet", heißt es in dem Bericht.?

Themen, die bei der vergangenen Bundestagswahl keine, oder nur eine marginale Rolle spielten. Dabei haben es beide Themen, im mindesten so herausfordernd wie der Klimawandel, Umwelt- wie Ressourcenrudimentierungen und dessen Risiken, in sich.
Geld heisst Vertrauen auf die Aufbewahrungseigenschaft für einen Leistungsgegenwert. Und dieses Vertrauen schrumpft wie die Natur- und Umweltressourcen.
Die Zukunft der Arbeit, als Lebensunterhaltserwerb, zukünftig nur noch offen für Leute die die Automatsierung und Roboter in Gang bringen und halten?
Aber das Problem ist doch schon heute gegeben. Arbeit ist ja hinreichend vorhanden. Im Grossen Feld des Sozialen und Gesellschaft, Infrastruktur und Naturschutz, etc.pp.. Die Frage nur; wer soll all die Arbeit, und hinreichend zu einem lebenswerten Unterhaltserwerb, bezahlen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SvenPeters 27.09.2017, 05:02
7. ich verstehe es nicht

Die Schweiz ist laut dieser Studie weit wettbewerbsfähiger als Deutschland. Wie kann das sein? Trotz sehr hoher Löhne, trotz einer sehr starken Währung, trotz eines sehr guten Sozial- und Gesundheitswesens und ohne Euro? Auch die Arbeitslosenquote in der Schweiz liegt unter der deutschen.
Man kann es wohl so zusammenfassen: die Schweizer machen sehr viel richtig und wir viel falsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
escontrol 27.09.2017, 05:42
8. Geht es allen da auch gut ?

Der 5.Platz ist schon gut aber er sollte ohne Niedriglohnsektor und Altersarmut erreicht werden, dann wäre es Topp.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
I van S 27.09.2017, 05:59
9. Auch Deutschland ist schlecht gerüstet

für den nächsten Innovations- und Automatisierungsschub, der bis 2030 massiv viele Arbeitsplätze kosten wird.
Wenn wir alles nur so laufen lassen - und nichts anderes machen wir, indem wir uns vor Veränderung fürchten und abkapseln (wollen) oder gar nicht mitkriegen, was um uns herum passiert! 2013 war das Internet für unsere Regierung noch Neuland, dabei funktionierte bereits da vieles nicht mehr ohne das Internet. Und heute haben wir immer noch ein Land voller Funklöcher und Internet-nichtland.
2012 hat Tesla sein Model S ausgeliefert. Die deutsche Autoindustrie hat sich Gedanken gemacht, wie man die Vorgaben des Staates betrügerisch umgeht und sämtliche Aufwände dafür beim Kunden ablässt und den Amerikaner bis zu dem Zeitpunkt als klar wurde, dass der chinesiche Markt ohne E-Mobile wegbrechen wird verspottet. Erst da wurde es der deutschen Industrie klar, dass es mit gefakten Dieselmaschinen nicht weitergeht - zumindest global - in Deutschland wird man uns auch in fünf Jahren keine E Mobile verkaufen können, da die Infrastruktur zur Aufladung fehlt. Dafür werden wir aber immer noch dafür kämpfen 300 auf den verstopften Autobahnen fahren zu dürfen.
Zum Glück haben wir in Deutschland immer noch Inseln der Innovation, wie die TU Aachen oder Frauenhofer Institute, sowie die vielen Mittelständischen und hoch innovativen Unternehmen, die die Zukunft nicht nur mitgestalten können sondern auch anführen.
Doch leider ist die Politik mit der Gross- und Finanzindustrie verheiratet und die will keine Veränderung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 11