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Weniger Steuereinnahmen: Jetzt muss Scholz zeigen, wie sparen geht
Kay Nietfeld / DPA

Angesichts geringerer Steuereinnahmen wird SPD-Finanzminister Scholz wohl bald Budgetwünsche abweisen und sogar Genossen verprellen. Das musste sein CDU-Vorgänger Schäuble nie.

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Cratter13 09.05.2019, 21:20
1.

Oder man opfert endlich die schwarze Null. Zeit wird es!

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spmc-12355639674612 09.05.2019, 21:28
2. Um jährlich ein paar Milliarden einzusparen

Um jährlich ein paar Milliarden einzusparen, wird Scholz sich nicht besonders anstrengen müssen. Die geschätzten 70 Mrd. Euro verteilen sich ja schließlich auf 4 Jahre. Das sind weniger als 20 Mrd. Euro pro Jahr, also ca. 211 Euro pro Jahr pro Einwohner. Wir brauchen vielleicht einfach den Soli nicht abzuschaffen ...
Aber wahrscheinlich wird die Konjunktur früher wieder anziehen als gedacht.

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auweia 09.05.2019, 21:31
3. Ähm...“sogenanntes“ Nato Ziel?

2% vom BIP *sind* das Nato-Ziel, egal was der Verfasser (oder war es der „sogenannte Verfasser“?) des Artikels davon hält.
Und dann gibt es ja noch den Wettstreit, welche Wohltat fürs Wahlvolk sozialer ist. Persönlich finde ich Flugzeugträger viel sozialer als Wohngelderhöhung...

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enzio 09.05.2019, 21:33
4. Falsche Berichterstattung

Noch einmal: Es gibt nicht weniger Steuern, sondern mehr Steuern. Nur der Zuwachs fällt geringer aus, als zuvor geschätzt. Das Gezeter in den Medien ist wieder einmal nicht durch Tatsachen gedeckt, allerdings lesen sich die Schlagzeilen interessanter....

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rabode 09.05.2019, 21:38
5. erst mal abwarten...

ob es wirklich weniger wird. Im Moment wird versucht mit aller Gewalt eine Krise herbeizureden um den kleinen Michel noch kleiner zu halten.

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hileute 09.05.2019, 21:40
6. @auweia

die 2% sind halt einfach ein Betrag den man versprochen hat und dementsprechend opfern muss. Das das komplett rausgeschmissenes geld ist spielt da keine Rolle. Wenn diese Menge investiert werden würde hätten wir wenigstens in wenigen Jahrzehnten wieder eine funktionsfähige Bundeswehr. Natürlich wäre das geld in Wohnungsbau, Bildung etc deutlich besser aufgehoben, aber aus der Nato austreten kann ja keine Lösung sein

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Korf 09.05.2019, 21:45
7. Es gibt gute Lösungen

Digitalkonzerne besteuern, Cum-Ex-Fälle rigoros aufklären, Steuerschlupflöcher konsequent schließen. Die Einnahmen müssten nicht sinken. Im Gegenteil.

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RalfBukowski 09.05.2019, 21:50
8. "Scholz, der sich gerne schon als nächsten Kanzler sieht"

Er sieht sich vielleicht so. Aber sicher nicht so sehr viele Bürger. Immerhin waren doch ziemlich viele erleichtert, als er aus Hamburg verschwand. Und als Finanzminister wird er sich sicher auch nicht sonderlich beliebt machen. Insofern habe ich wenig Bedenken, dass er es zum Kanzlerkandidaten schafft. Zum Kanzler gleich schon mal gar nicht.

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Gudrun3 09.05.2019, 21:51
9. Nach Monaten Diskussion über Überschüsse und Sinn der "schwarzen Null"

heißt es seit ein paar Tagen urplötzlich auf allen Kanälen "Das Geld wird knapp, wo kann gespart werden?". Wer dahinter steckt ist weniger spannend als die Frage: Wie schafft Ihr sowas immer wieder?

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