Forum: Wirtschaft
Werbespot der Luftfahrtlobby: Das Märchen vom Ökofliegen
DPA

"Fliegen ist das neue Öko" verkündet eine Werbung des Luftfahrtlobbyverbandes BDL und verweist auf gesenkten Kraftstoffverbrauch. Was für ein Unsinn.

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jozu2 31.03.2016, 16:32
60. Das muss man doch nur relativ sehen

Vielleicht ist Fliegen im Vergleich zu den Schwer-Öl-Feinstaub-Kreuzfahrtschiffen ökologisch?!? Dann könnten einige Touristen mit grünem Gewissen ins Flugzeug umsteigen.

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fritzberg1 31.03.2016, 16:33
61. Geheimnis?

Zitat von soulbrother
Wieso man die klimaschädlichste Art der Fortbewegung immer noch subventionieren muss (Steuerbefreiung) wird wohl ein Geheimnis bleiben. Während man als elektrisch Reisender (Bahn) die volle Steuer- und Umlagenlast tragen muss.
Ich weiß ja nicht so genau was Sie unter "Steuerbefreiung" und subventionierung verstehen.
Soweit ich weiß, zahlen auch Luftfahrtunternehmen je nach Land die entsprechenden Steuer und Umlagen, die dann letzlich der Kunde bezahlt.

Spielen Sie aber auf die Steuerbefreiung für Kerosin an: Da kann ich Sie beruhigen. Auch "elektrisch Reisende" müssen keine spezielle Mineralölsteuer auf Kerosin bezahlen.
;-)
Ist somit kein Geheimnis mehr.

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hansbauer15 31.03.2016, 16:36
62. Soulbrothers Dampf

"Stimmt, wer hat ihn noch nicht gesehen, den giftigen Dampf, der aus den Windrädern aufsteigt?"
Lieber Seelenbruder, vielleicht steigt er dort auf wo die Windräder hergestellt werden?

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fritzberg1 31.03.2016, 16:37
63. Flugbenzin

Zitat von koves
Die Forderung nach einer Besteuerung von Flugbenzin vermisse ich in der öffentlichen Diskussion ebenso, wie bei den Kommentaren hier. Offenbar nicht ohne Grund.......
Flugbenzin wird schon seit langem besteuert.

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maw36 31.03.2016, 16:38
64. pro km!

Was der Autor ohne Acht lässt: Er vergleicht den Sprit pro km von Auto und Flugzeug 1 zu 1. Dabei ist die Strecke, die ein Flugzeug fliegt in der Regel viel kürzer, als die Straßenverbindung. So gesehen, sollten sie dies dem Flugzeug in Ihrer zweifelhaften Rechnung aber noch zugestehen.
Vergleichen Sie doch mal konkret eine Städteverbindung (Auto/Flugzeug). Dazu müssten Sie aber sicher etwas mehr Recherchieren und Aufwand betreiben.

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DMenakker 31.03.2016, 16:40
65.

Wenn es überhaupt Märchen gibt, dann ist es das vom menschengemachten Klimawandel. Grönland heisst nicht umsonst "Greenland" auf Englisch. Da wurde vor einigen hundert Jahren ( kurz vor Beginn der Eiszeit, an deren Ende wir uns gerade befinden ) noch Wein angebaut. Nur komisch, dass es zu dieser Zeit noch nicht einmal den Hauch von menschlich erzeugtem CO2 gab.

Das Märchen hält sich deswegen so hartnäckig, weil es einen sehr positiven Nebeneffekt hat. Es ist DAS Argument überhaupt gegen den Verbrauch fossiler Energieträger, deren rücksichtslose Ausbeutung die Menschheit noch erheblich in die Breduille bringen wird.

Der Autor geht von den berühmten 71 % Auslastung aus ( mit der heutzutage jede Fluggesellschaft in die Pleite fliegen würde ) und einem doppelten Treibhauseffekt. Also gleich eine doppelt falsche Annahme ( Auslastung in den meisten Fällen 90 % aufwärts und Klima .... wie gehabt ).

Selbes gilt auch für den Schiffsverkehr. Das dort verbrannte Schweröl muss nicht extra gefördert werden. Ganz im Gegenteil. Die Raffinerien, welche Rohöl zu Benzin, Diesel, Kerosin etc. verarbeiten sind heilfroh ihre Abfälle nicht teuer entsorgen zu müssen, sondern noch Geld dafür zu bekomme. Die im offenen Ozean ausgestossenen Russpartikel werden wohl ohne Schäden anzurichten in die Weltmeere ausgewaschen.

Last but not least hat das Flugzeug mit den geringsten Flächenverbrauch pro zurückgelegtem Passagierkilometer. Die Bahn ist hier Verschwendungsweltmeister.

Einfach den mainstream ein bisschen logisch.
hinterfragen, und plötzlich sieht die Welt ganz anders aus. In diesem Sinne: Viel spaß beim Fliegen.

Und zu den bösen bösen Kondesstreifen und Eiswölkchen empfehle ich folgendes Rezept: Man nehme ein Knäuel Wolle, klebe ein paar Fäden davon an die Decke des Wohnzimmers, noch ein paar winzige Wattebäuschen daneben und feiere dann so eine richtige Hardrockparty. Gegenüber den Nachbarn kann man dann ja argumentieren, man hätte das Wohnzmmer ja höchst effektiv geräuschgedämmt. Ich höre mir die Disussion dann an, denke an die Kondensstreifen und lach mich schlapp.

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fritzberg1 31.03.2016, 16:47
66. Vergleich?

Zitat von maw36
Was der Autor ohne Acht lässt: Er vergleicht den Sprit pro km von Auto und Flugzeug 1 zu 1. Dabei ist die Strecke, die ein Flugzeug fliegt in der Regel viel kürzer, als die Straßenverbindung. So gesehen, sollten sie dies dem Flugzeug in Ihrer zweifelhaften Rechnung aber noch zugestehen. Vergleichen Sie doch mal konkret eine Städteverbindung (Auto/Flugzeug). Dazu müssten Sie aber sicher etwas mehr Recherchieren und Aufwand betreiben.
Ja, vergleichen Sie mal: Wieviel Straßenkilometer wären es wohl von Frankfurt nach New York.

Zu Vergleich: Flugkilometer (Großkreis): ca. 6200km.

:-)

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TheStarflyer 31.03.2016, 16:50
67. Faktor 1000

Zitat von Squad
Die QM2 verbraucht 500.000 Tonnen Schweröl pro Tag. Bei Vollbelegung könnte jeder Passagier mit einem Porsche Cayenne Turbo einzeln nach New York brausen und hätte eine bessere Öko-Bilanz. Bei Halbbelegung wahrscheinlich einen eigenen 40-Tonner pro Passagier. Nur: Interessiert keinen.
Squad, da haben Sie sich um den Faktor 1000 vertan. Die Queen Mary verbraucht "nur" 500 Tonnen Treibstoff pro tag, nicht 500.000 Tonnen. Das sind bei Vollbelegung 200 l pro Person und Tag oder rund 8l pro Stunde und Passagier. Das ist nicht toll, aber 8l pro Stunde verbrauchen auch viele Autos.

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maw36 31.03.2016, 16:52
68. pro km!

Was der Autor außer Acht lässt: Er vergleicht den Sprit pro km von Auto und Flugzeug 1 zu 1. Dabei ist die Strecke, die ein Flugzeug fliegt in der Regel viel kürzer, als die Straßenverbindung. So gesehen, sollten sie dies dem Flugzeug in Ihrer zweifelhaften Rechnung aber noch zugestehen.
Vergleichen Sie doch mal konkret eine Städteverbindung (Auto/Flugzeug).

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QuixX 31.03.2016, 16:53
69.

Zitat von hman2
Das stimmt so nicht. Zwar würde in der Tat kaum einer Auto fahren, aber Schiffsreisen waren einmal etwas ganz normales...
Wenige werden Lust haben, den größten Teil ihres Jahresurlaubes aufs Meer zu glotzen.

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