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Werk in Rüsselsheim: Opel führt Kurzarbeit für voraussichtlich sechs Monate ein
DPA

Im Opel-Werk in Rüsselsheim soll in dieser Woche Kurzarbeit beginnen. Ziel der wohl sechs Monate dauernden Maßnahme ist die Vermeidung von Entlassungen. Weitere Schritte sollen folgen, um den Autobauer wieder auf Kurs zu bringen.

Andreas P. 08.01.2018, 22:52
1. Kein einfacher Job...

Herr Lohscheller hat wirklich keinen einfachen Job und ich denke, er macht ihn gut und ehrlich. Dennoch muss man erkennen, dass die Marke Opel über Jahrzehnte gelitten hat und mittlerweile mit Kodak &Co. gleichzusetzen ist. Sprich: der Patient ist sowas von tot und nicht mehr zu beleben.Wenn Opel es schafft, die GM Altlasten abzustreifen, maximale Synergien mit PSA zu erzielen und - das ist der entscheidende Punkt: eine neue. marke zu kreieren und Opel sterben zu lassen, nur dann kann es was werden. SONOS kannte vor Jahren auch kein Mensch und die Platzhirschen Bose, Sony und Co. sind abgeschlagen. Geely/Volvo versucht es mit Lynk&Co. Alte Werte ziehen leider nicht mehr so, wie in der Vergangenheit und deshalb kann Opel nur ohne Opel überleben. Wir drücken die Daumen!

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artusdanielhoerfeld 08.01.2018, 23:00
2. Mehr Infos

Kurzarbeit bedeutet staatliche Subventionierung des Konzerns über das Kurzarbeitergeld, wobei je nach Tarifvereinbarung zwischen 60-100% des Verdienstausfalls die Bundesagentur für Arbeit übernimmt.

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elvis79 08.01.2018, 23:11
3. Schön wenn Steuergelder

Nun wieder in Kurzarbeit umgewandelt werden damit große Firmen ihren Glanz nicht verlieren. Dafür bekommt der Vorstandsvorsitzende sicherlich eine tolle Boni.
Zudem,nachdem eigentlich das Opfer Opel übernommen ist sollte die französische Regierung nach den Zahlungen schauen. Was bringt es dem deutschen Staat wenn die Gewinne ( wenn’s mal welche gibt) unterm Tisch im Ausland landet?
Kurzarbeit ist eine Bereicherung der reichen!
Tut mir leid aber wenn man keine schwarzen Zahlen schreiben kann muss man der Realität in die Augen schauen und die 18000 Mitarbeiter umlagern.....

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aktiverbeobachter 08.01.2018, 23:20
4. Pleite

Also wer immer noch nicht verstanden hat, dass Opel keine Zukunft mehr hat. Die Marke ist einfach verstaubt und trotz aller modernen Versuche (umparken im Kopf) nicht mehr zu retten. Da können die vielen fleißigen Mitarbeiter/innen von Opel Nix für. Aber rette sich wer kann, es ist nur eine Frage der Zeit bis zur Insolvenz.

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Illya_Kuryakin 09.01.2018, 00:45
5. Der Anfang vom Ende

Von hier an geht's bergab! Kurzarbeit bis die Zusicherungen zum Arbeitsplatzerhalt auslaufen und dann werden die Lichter ausgemacht. Was war denn die Motivation des kränkelnden PSA Konzernes sich einen Wettbewerber zuzukaufen, der genau die gleichen Produkte in der gleichen Preisklasse herstellt und auf das gleiche Kundensegment abzielt? Klar: Wem der Laden gehört, der kann ihn auch platt machen.

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Klospülung 09.01.2018, 08:11
6. Gesundsparen oder Kaputtaparen

Nachdem GM es mit der Gleichteilestrategie bei Opel und Saab verpasst haben, die beiden Marken wieder in die Gewinnzone zu fahren, hoffe ich das es PSA dieses Mal mit Opel gelingen wird.

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INGXXL 09.01.2018, 10:32
7. Na dann ist die Förderung nach der

28 h Woche zu mindestens bei Opel gelungen. Über kurz oder Lang wird Opel vom Markt verschwinden. In Deutschland werden nur die Prämiummarken und die Entwicklungsbüros überleben. Die Löhne der Bandarbeiter sind in Deutschland im Vergleich zu Ländern in Osteuropa und Asien einfach nicht konkurrenzfähig

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flixlux 01.03.2018, 12:11
8. Wieso 1,5 Milliarden zahlen

Um einen Konkurrenten auszuschalten, das hätte PSA billiger haben können.
Vielmehr ist die Eingliederung von Opel für PSA die Chance auch in die oberen Klassen vorzudringen.
Skoda, Seat bei VW hat auch einwandfrei funktioniert obwohl die sichauch in der gleiche Liga bewegen.

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hexenbesen.65 01.03.2018, 12:39
9.

Zitat von artusdanielhoerfeld
Kurzarbeit bedeutet staatliche Subventionierung des Konzerns über das Kurzarbeitergeld, wobei je nach Tarifvereinbarung zwischen 60-100% des Verdienstausfalls die Bundesagentur für Arbeit übernimmt.
Kurzarbeit bedeudet auch: Abbau von alten Urlaubstagen, Abbau von Überstunden (manche schieben hunderte von Stunden vor sich her) und DANN erst greift die "Kurzarbeitsregelung" (manche können auch in die "Miese" mit ihrem Gleitzeitkonto gehen)
Als wir in der Zulieferbranche Kurzarbeit über ein halbes Jahr hatten, hatte ich gerade mal 3 Tage "Kurzarbeitergeld" bekommen...

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