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Werksschließungen "unausweichlich": Siemens-Aufsichtsratschef verteidigt Stellenabbau
DPA

Siemens-Mitarbeiter drohten "unverdientermaßen" ihre Jobs zu verlieren, sagt Aufsichtsratschef Cromme. Dennoch hält er Werksschließungen für "unausweichlich". Vorstandschef Kaeser klang da zuletzt optimistischer.

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hausi_gdr 21.12.2017, 07:38
1. Mag vielleicht niemand glauben

aber ich bin der Meinung wenn sich die großen anfangen wegzuducken und zögern ist der Abschwung nicht mehr weit.

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helmut.alt 21.12.2017, 07:49
2. Siemens handelt verantwortungsvoll und zukunftsorientiert,

weil es keinen Sinn ergibt Produkte herzustellen, die im Markt nicht untergebracht werden können. Gerade zu Zeiten einer Hochkonjunktur sollte es möglich sein die freigestellten Arbeitskräfte anderweitig unterzubringen.

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derlabbecker 21.12.2017, 08:01
3. Ausgerechnet wieder Cromme...

.... der damals Krupp Rheinhausen platt gemacht hat. Dem Mann fiel als Manager nie was anderes ein als 'plattmachen', 'zumachen', Leute rauswerfen'.

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Plasmabruzzler 21.12.2017, 08:21
4.

Die Herstellung eines bestimmten Produktes einzustellen muss nicht zwingend einhergehen mit Entlassungen oder Werksschließungen. Es ist ja nicht erst seit gestern bekannt, dass gewisse Produkte am Markt immer weniger nachgefragt werden. Man hätte die Mitarbeiter frühzeitig für neue Produkte weiter-/fortbilden bzw. anlernen können. Beispielsweise ist es einem Industrie- bzw. Feinwerkmechaniker egal, ob seine Erzeugnisse für Produkt A oder Produkt B gebraucht werden.
Aber nicht nur bei Siemens ist deutlich sichtbar, dass man Mitarbeiter entlässt mit der Begründung, sie seien für künftige Aufgaben ungeeignet und stellt stattdessen neue ein, von denen man erwartet, dass sie die neuen Aufgaben zu 100% erfüllen können. Gerade große Firmen haben die notwendigen Mittel, um vorhandene Mitarbeiter zu schulen.

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sieman 21.12.2017, 08:57
5. Komisch

In DE wird zugemacht und in "Billiglohnlaendern" wird aufgesperrt. Mit Produkten die der Weltmarkt nicht mehr braucht + ist sehr sehr komisch. Naja sieens wird schon wissen was zu machen ist die Gewinne zu steigern.

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max-mustermann 21.12.2017, 08:58
6.

Kann gar nicht verstehen wie ein Arbeitgeber angesichts des angeblich so gigantischen Fachkräftemangels so viele Leute einfach rauswerfen und damit der Konkurenz zu verfügung stellen kann statt sie anderweitig im Konzern einzusetzen.

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dante1789 21.12.2017, 09:12
7. Nicht ganz Plamabruzzler

man stellt die neuen Mitarbeiter nur deswegen ein, weil man diese im Gegensatz zu den langjährigen Mitarbeitern mit einem wesentlich schlechteren Lohn abspeisen kann. Dann faselt man was von "Challenge" und den tollen Entwicklungsmöglichkeiten die sich aber leider, leider aus nur dem Management bekanntern Gründen nie einstellen. Das ganze Wertschätzungsgequatsche der Arbeitgeber von wegen "...unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital..." ist doch bloß eine dreiste Lüge. Wir Mitarbeiter sind Verbrauchsmaterial wie Seife und Klopapier sonst nichts. Das einzige Interesse gilt dem Shareholder-Value. So und nicht anders ist die Situation.

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Lankoron 21.12.2017, 09:12
8. Über 3000 gutbezahlte

Stellen sollen wegfallen, davon mehr als die Hälfte (wieder einmal) im Osten....so kann man natürlich auch wirtschaftliche Angleichung betreiben....

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kraftmeier2000 21.12.2017, 09:34
9. Die größte Niete

in Nadelstreifen hält also die Schließung von Standorten für richtig. Es ist schon erstaunlich das dieser Nichtsnutz überhaupt noch auf solch einem Posten sitzt, nach dem was der schon alles verbockt hat.
Auch seltsam finde ich das eine Sparte (Kraftwerk) die einen Großteil der Gewinne eingefahren hat, so drastisch von Stellenkürzungen betroffen ist. Sicher muss man auf den Markt reagieren, aber das hier ist der schlechteste Weg, oder geht es der Fa. Siemens darum nur noch billiger zu produzieren wie z. B. in Ungarn und der Slowakei oder auch Russland, wo teils Neue Werke entstehen, und alles nur, um die Aktionäre bei der Stange zu halten.

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