Forum: Wirtschaft
Westliche Sanktionen: Rosneft-Chef rechnet mit Eskalation des Konflikts
DPA

Die Gelassenheit russischer Wirtschaftsbosse ist nur gespielt: Auf einer Podiumsdiskussion in Japan warnte der Chef des Erdöl-Konzerns Rosneft vor einer Eskalation des Konflikts, falls der Westen schärfere Sanktionen verhänge. Genau das planen USA und EU.

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reiisa 19.03.2014, 07:57
1. Glückwunsch an Putin

Endlich mal ein Staatschef, der nicht weichgekocht einknickt, wenns brenzlig wird. Die Krim ist eben nun mal russisch. Der Westen sollte vor seiner eigenen Tür kehren, da hat er genug Probleme. Die Russen könnten Gegensanktionen da beschließen, wo es dem Wseten weh tut: Syrien, Iran, Korea und Afghanistan, hier wollen nämlich die NATO-Truppen abziehen, auch über russisches Gebiet. Mal sehen was wird. Zumindest muß diese aufdringliche Meine-Werte-sind-die-besten manier gestoppt werden.

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thomas_gr 19.03.2014, 08:00
2. optional

Wo soll der Widerspruch sein? Die russische Wirtschaft wird sich natürlich nach neuen Kunden umschauen. Weitere Sanktionen werden aber dennoch den Konflikt verschärfen.

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Didi Deckert 19.03.2014, 08:01
3. Sanktionen sind Feuer auf die Zündschnur

Es geht doch überhaupt nicht um die Ukraine! Die Ukraine (dank des auf dem Maidan geschaffenen Macht-Vakuums) ist lediglich der Schauplatz für ein neues infantiles Muskelspiel zwischen Russland und dem Westen. Solche Muskelspiele führen bekanntlich schnell in eine diplomatische Sackgasse und einen verheerenden Teufelskreislauf. Für Macho Putin ist dieses Armdrücken sogar der große Showdown, aus dem unabdingbar ein wiedererstarktes Russland hervorgehen MUSS - koste, was es wolle! Es wird keinen neuen "kalten Krieg" mehr geben (dafür existiert längst keine passende Weltbühne mehr); sondern es wird nur noch Krieg geben, wenn nicht endlich die westliche Diplomatie erkennt, dass Putin längst schon seinen fatalen "point of no return" überschritten hat und jetzt allergrößtes Fingerspitzengefühl vonnöten ist, um den beißwütigen Russen ohne Gesichtsverlust aus der Schmollecke zu holen!

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reiisa 19.03.2014, 08:02
4. Sanktionen

gibt es seit 1959 gegen Kuba. Und was hat es genützt? Nichts, Castro regiert immer noch die Insel, der Sozialismus dort ist geblieben, im Ergebnis steht allerdings auch, das die USA ihre Chance auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit einem Land vor ihrer Haustür vergeigt haben. Kuba zählt immer noch als Stachel im Fleisch. Ok, dann muß er eben wehtun.

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liebe-wahrheit 19.03.2014, 08:03
5. Die USA spielen ein falsches Spiel

... und das wird der EU auch bald bewusst werden sobald die Sanktionen verschärft werden. Für die USA kann es nichts besseres geben als dass sich die EU und Russland bekriegen ... da die USA wirtschaftlich eher gring mit Russland verflochten ist, sind die Sanktionen ein kleines Übel ... nicht aber für die EU, sie wird richtig bluten und geschwächt.

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Ruhri1972 19.03.2014, 08:05
6.

Leider spielten strategische Gesichtspunkte in den letzten Jahrzehnten beim Verkauf von Unternehmen aus den Bereichen Schlüsseltechnologien und Energie in Deutschland keine Rolle. Den Managern ging es um den schnellen Euro, um die eigenen Bonis noch etwas aufzuhübschen. Ich kann nur sagen "aufwachen". Der Ausverkauf muss ein Ende haben.

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Artgarfunkel 19.03.2014, 08:05
7. Konsequente Handlung

Wäre Putin konsequent, dann würde er die "Privatisierungsbehörde" sofort auflösen und alle Betriebe Russlands sofort wieder verstaatlichen.
Er könnte dann Wirtschaftssanktionen des Westens als Angriff auf den Staat Russland werten und entsprechend handeln.
Das bisherige Rumgeeiere auf beiden Seiten führt doch zu nichts.
Den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan muss verschoben werden, von dort aus sind die zur Not schnell in Russland und zu einem Abzug ohne russische Hilfe ist unsere Armee logistisch ohnehin nicht in der Lage.
In der Zwischenzeit können die USA die Ukraine Zwangsaufrüsten, was besseres fällt denen ohnehin nicht ein.

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reiisa 19.03.2014, 08:07
8. Süß,

wie die Bundeskanzlerin der CDU-Wähler in einer Pressekonferenz vor sich hingewispert hat: Die Annektion der Krim ist illegal. Tja, Frau Merkel, das können Sie als Chefin eben einer nur mittelmäßigen Macht nicht zurückdrehen. Außer mit Sanktionen? Und wer bezahlt es? Klar, der einfache Michel, leider auch der, der Sie nicht gewählt hat.

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abc-xyz 19.03.2014, 08:12
9. Ich auch!

Und deswegen heißt es: "Verkaufen, verkaufen und nochmals verkaufen!" Die russische Wirtschaft stagniert und mit der Invasion auf der Krim ohne Anzeichen einer Deeskalation Putins wird es noch zu eine Repression kommen, die mindestens eine Dekade andauern wird.

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