Forum: Wirtschaft
Wettbewerb: Amazon setzt 20 Städte für neue Zentrale auf die Shortlist
Jordan Stead/Amazon

Amazon will zusätzlich zu seiner Zentrale in Seattle einen zweiten Unternehmenssitz bauen. 238 Städte haben sich beworben, etwa ein Zehntel davon sind nun in der engeren Auswahl.

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spon-facebook-10000523851 18.01.2018, 16:36
1. Der Wahnsinn dabei ist,

Dass Firmen wie Amazon zig tausende von Arnbeitsplaetzen gefaehrden, wie Walmart jedes gesetzliche Schlupfloch zu nuetzen um ich vor Verantwortung (sozial) zu duecken und dass den Bewerbern eigentlich gleichgueltig ist, ob die Infrastruktur mithalten kann. Da werden nun Firmen in die Wuste gesetzt und keiner fragt sich, wo's Wasse herkommen soll. Man sieht nur Zahlen und Gewinne. Man sehe, wie Apple und Google die Standorte in San Francisco und Cupertino versaut haben.

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tomkey 18.01.2018, 16:39
2. Detroits Niedergang wäre gestoppt

Man kann ja von Amazon halten was man will, aber eine Zentrale mit diesem Umfang an neuen Arbeitsplätzen würde ich Detroit von Herzen gönnen. Das wäre sicher ein Wendepunkt in der einstmals blühenden Autostadt.

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Nordstadtbewohner 18.01.2018, 16:53
3.

Zitat von spon-facebook-10000523851
Dass Firmen wie Amazon zig tausende von Arnbeitsplaetzen gefaehrden, wie Walmart jedes gesetzliche Schlupfloch zu nuetzen um ich vor Verantwortung (sozial) zu duecken und dass den Bewerbern eigentlich gleichgueltig ist, ob die Infrastruktur mithalten kann. Da werden nun Firmen in die Wuste gesetzt und keiner fragt sich, wo's Wasse herkommen soll. Man sieht nur Zahlen und Gewinne. Man sehe, wie Apple und Google die Standorte in San Francisco und Cupertino versaut haben.
Amazon gefährdet keine Arbeitsplatze, Amazon schafft viele Arbeitsplätze und zwar unter anderem in Deutschland, wo etwa 12000 Menschen arbeiten und dafür bezahlt werden. Da kann der kleine Krauter um die Ecke nicht mithalten.

Das Nutzen gesetzlicher Vorgaben zur Vermeidung von nicht notwendigen Steuern ist völlig legitim. Die Politik macht die Gesetze, Unternehmen wie Amazon richten sich danach. Städte wie San Francisco und Cupertino profitieren massiv von Unternehmen wie Apple und Google, auch wenn so mancher Sozialneider sich das nicht eingestehen mag.

Zum Artikel: Die Stadt, die den Zuschlag zum neuen zweiten Amazon-Hauptquartier erhält, kann sich freuen. Steigende Kaufkraft, höhere Einnahmen für die Stadtkasse und Zuzug von Fachkräften. Was will eine Stadt mehr?

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aopoi 18.01.2018, 17:00
4. Eher nicht

Zitat von tomkey
Man kann ja von Amazon halten was man will, aber eine Zentrale mit diesem Umfang an neuen Arbeitsplätzen würde ich Detroit von Herzen gönnen. Das wäre sicher ein Wendepunkt in der einstmals blühenden Autostadt.
Amazon wird kaum tausende Arbeitsplätze der Autoindustrie ersetzen können. Und jedes neue Lager von Amazon wird noch moderner mit noch mehr Automatisierung.

Auf der anderen Seite wird Seatle so weit mit den Steuern runtergedrückt worden sein, das auch die Gewerbesteuereinnahmen wahrscheinlich nicht einmal in die Nähe früherer Zeiten gelangen wird.

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zila 18.01.2018, 17:06
5.

Zitat von tomkey
Man kann ja von Amazon halten was man will, aber eine Zentrale mit diesem Umfang an neuen Arbeitsplätzen würde ich Detroit von Herzen gönnen. Das wäre sicher ein Wendepunkt in der einstmals blühenden Autostadt.
Detroit ist nicht auf der Liste, dafuer Raleigh (keine Ahnung wo das liegt) und Montgomery County in Maryland.

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fraenki999 18.01.2018, 17:40
6. Hallo Herr Lindner

Zitat von Nordstadtbewohner
Amazon gefährdet keine Arbeitsplatze, Amazon schafft viele Arbeitsplätze und zwar unter anderem in Deutschland, wo etwa 12000 Menschen arbeiten und dafür bezahlt werden. Da kann der kleine Krauter um die Ecke nicht mithalten. Das Nutzen gesetzlicher Vorgaben zur Vermeidung von nicht notwendigen Steuern ist völlig legitim. Die Politik macht die Gesetze, Unternehmen wie Amazon richten sich danach. Städte wie San Francisco und Cupertino profitieren massiv von Unternehmen wie Apple und Google, auch wenn so mancher Sozialneider sich das nicht eingestehen mag. Zum Artikel: Die Stadt, die den Zuschlag zum neuen zweiten Amazon-Hauptquartier erhält, kann sich freuen. Steigende Kaufkraft, höhere Einnahmen für die Stadtkasse und Zuzug von Fachkräften. Was will eine Stadt mehr?
Bevor Amazon tausende schlecht bezahlte HIWI-Jobs schafft, hat es zehntausende normal bis gut bezahlte Jobs zerstört.
Aber was rede ich, das versteht ihr Neoliberalen so oder so nicht. Auch das Amazon und Konsorten mit ihrer sog. legalen Steuervermeidung gegenüber dem Einzelhandel, oder „kleine Krauter“ wie sie hier so schön abwertend schreiben, einen mehr als unfairen Wettbewerbsvortei hat.

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fr8train 18.01.2018, 17:47
7.

Raleigh liegt in NC und ist eine moderne Metropole im Süden der USA...

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themistokles 18.01.2018, 17:58
8.

Zitat von Nordstadtbewohner
Amazon gefährdet keine Arbeitsplatze, Amazon schafft viele Arbeitsplätze und zwar unter anderem in Deutschland, wo etwa 12000 Menschen arbeiten und dafür bezahlt werden. Da kann der kleine Krauter um die Ecke nicht mithalten.
Amazon "schafft Jobs" im absoluten Niedriglohnsektor in Deutschland. Es handelt sich lediglich um Logistikzentren, in denen Paketpacker unter strengstens kontrollierten Bedingungen arbeiten müssen. Amazon liegt im dauernden Clinch mit dem Gewerkschaften, weil sie nach Logistiktarif und nicht nach Handelstarif bezahlen bzw. bezahlen wollen. Die Auslieferung der Pakete erfolgt durch unter Mindestlohn arbeitenden Kurierfahren. Und: Mit zunehmendem Onlinehandel verlieren die Innenstädte bedingt durch Geschäftsschließungen massiv an Attraktivität. Hinzu kommen verstopfte Straßen durch den immer weiter steigenden Lieferverkehr und ein weiteres Anwachsen der Zahl der unterbezahlten Lieferfahrer.

Machen Sie sich doch einfach mal schlau, bevor Sie Amazon in den grünen Klee loben.

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neowave 18.01.2018, 18:00
9. Sozialneider

Zitat von Nordstadtbewohner
Amazon gefährdet keine Arbeitsplatze, Amazon schafft viele Arbeitsplätze und zwar unter anderem in Deutschland, wo etwa 12000 Menschen arbeiten und dafür bezahlt werden. Da kann der kleine Krauter um die Ecke nicht mithalten. Das Nutzen gesetzlicher Vorgaben zur Vermeidung von nicht notwendigen Steuern ist völlig legitim. Die Politik macht die Gesetze, Unternehmen wie Amazon richten sich danach. Städte wie San Francisco und Cupertino profitieren massiv von Unternehmen wie Apple und Google, auch wenn so mancher Sozialneider sich das nicht eingestehen mag. Zum Artikel: Die Stadt, die den Zuschlag zum neuen zweiten Amazon-Hauptquartier erhält, kann sich freuen. Steigende Kaufkraft, höhere Einnahmen für die Stadtkasse und Zuzug von Fachkräften. Was will eine Stadt mehr?
Sozialneider? Kaufkraft-Steigerung in A heist Kaufkraft-Niedergang in B. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn es nicht regelmässig um die Vernichtung ehedem den Mann/die Frau ernährenden Jobs zu gunsten prekärer Arbeit ginge. Zuzug von Fachkräften? Amazon? Welche Fachkräfte? ... Ähm. ....nach dem ich gerade, wohl einer Eingebung folgend, Ihre Beitragshistorie kurz überflogen habe, komme ich zum Ergebnis, dass Sie es nicht wert sind, noch eine weitere Minute mit Ihrem Pamphlet zu verblasen. Sozialneider...

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