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Widerstand des Betriebsrats: VW droht Streit über Sparkurs
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"Deutlich, wirksam und auch schmerzhaft" sollen die Schritte sein, mit denen VW-Chef Winterkorn die Produktivität erhöhen will. Der Betriebsrat gibt Contra: Die Arbeitskosten seien nicht das Problem.

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Aquifex 16.07.2014, 07:34
1.

Zitat von sysop
Die Arbeitskosten von VW seien jedoch wettbewerbsfähig. Das Unternehmen müsse vielmehr bei der Entwicklung sparen.
Dieser Satz bestätigt die Offensichtlichkeit, daß ein Betriebsrat nicht die leiseste Ahnung vom Unternehmen hat und einfach nur dagegen ist:
Wenn man irgendwo NICHT sparen darf, dann ist das in der Entwicklung.
Da werden die eigentlichen Werte geschaffen.

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nic 16.07.2014, 08:00
2.

Geht wieder ein mal darum Löhne zu drücken und Gewinne zu maximieren.

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ihawk 16.07.2014, 08:01
3. Volkswagen

Gravierende Managementfehler schmälern die satten Profite bei Volkswagen ... und das soll die Belegschaft bezahlen?
Volkswagen 'leidet' u.a. daran, dass es keinen 'Volkswagen' mehr gibt und dass der Konzern mit einem lausigen Kundenservice die Kunden verprellt.

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geddup 16.07.2014, 08:03
4. Ach so

VW investiert halt lieber in betriebsratsfreien Gegenden.

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ramón 16.07.2014, 08:07
5. Wie immer

Am Ende wird wie immer bei VW der Druck auf die Zulieferer erhöht.
Während VW Mitarbeiter zu Top-Konditionen arbeiten wird bei den Lieferanten der Trend weitere Fertigungsanteile in Billigstlohnländer zu verlagern, verstärkt. Das Schicksal der Arbeiter dort ist dem VW-BR egal, den Millionären in Vorstand und AR sowieso.

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nick999 16.07.2014, 08:08
6.

Altes Prinzip, die Kosten = Entwicklung werden im Hochlohnland plaziert, wo aber auch das Know How sitzt.
Die Gewinne werden im Ausland produziert, wo die Steuern geringer sind. Dann wird über die Verluste im Hochlohnland geweint und an der Kostenschraube gedreht. Sollten die Kosten im Hochlohnland sinken, werden die Bereiche mit der besten Marge ins Ausland verlagert, um weiter klagen zu können.

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jw.puh 16.07.2014, 08:09
7. Dieses mehr mehr

Okay, Rendite muss sein aber die Gier nach mehr mehr hat eine Endlichkeit. In der Regel wird dies auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen. Klar kann man Prozesse auslagen oder günstige Leiharbeiter einsetzten und dadurch Renditeziele erreichen. Aber irgendwo gibt es da auch eine Endlichkeit und eine soziale Verantwortung der Unternehmen oder wie immer nicht? Hauptsache die Eigene Rendite stimmt Herr Winterkorn!

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Danno 16.07.2014, 08:20
8. Na sowas!

Zitat von sysop
"Deutlich, wirksam und auch schmerzhaft" sollen die Schritte sein, mit denen VW-Chef Winterkorn die Produktivität erhöhen will. Der Betriebsrat gibt Contra: Die Arbeitskosten seien nicht das Problem.
Das war eigentlich zu erwarten. Wenn man Standardtechnik zu Premiumpreisen anbietet, dann kauft der Privatmann eben einen Jahreswagen oder älter, der den größten Wertverlust schon hinter sich hat. Oder besser, er macht gleich ganz einen Bogen um den "Volks"-Wagen. Die Sache mit den viel zu hohen Neuwagenpreisen gilt allerdings auch für die anderen "deutschen" Massenhersteller. Wer soviel Geld ausgeben will, der kauft sich lieber richtiges Premium. Dass darunter zunehmend der Gewinn leidet, ist völlig klar. Nun geht's also den gut bezahlten VWlern an den Kragen. Ist eigentlich nichts Besonderes. Sie reihen sich damit nur in die lange Kette der anderen, die Industriearbeitsplätze streichen, weil es woanders billiger geht.

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mercalli12 16.07.2014, 08:25
9. Immer die selbe Leier

VW ist einer der erfolgreichsten Konzerne Deutschlands und trotzdem bekommen Aufsichtsrat, Aktionäre und Co. nicht den Hals voll. Wenn ich schon lese, dass ein Nachfolgemodell mehr Rendite abwerfen soll, als der Vorgänger, dann fällt mir doch auf, dass das perspektivisch vollkommener Blödsinn ist. Dadurch erzeugt man Druck der nicht sein muss. Natürlich werden diese Ziele auf den Rücken der Arbeitnehmer geladen. Der Weg mehr Arbeiten an Zulieferer auszulagern ist eine zweischneidige Klinge. Spätestens in der nächsten Krise rächt sich das. Und das ist gewiss: Die nächste Absatzflaute kommt bestimmt. Und dann darf Vater Staat wieder tief in aller Taschen greifen für Konjukturprojekte wie damals die Abwrackprämie. Lieber Herr Winterkorn, Sie sind nicht auf den Kopf gefallen und tragen enorme Verantwortung. Sollte die Berichterstattung stimmen, dann muss ich mich allersdings fragen wieso man auf Gedeih und Verderb Weltmarktführer werden muss. Haben Sie denn nicht auf Toyotas Fehlern gelernt?

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