Forum: Wirtschaft
Widerstand gegen Ceta-Abkommen: Gespräche vertagt, Gipfel geplatzt
REUTERS

Die kanadische Delegation hat ihre Reise nach Belgien abgesagt. Das Ceta-Abkommen können EU und Kanada also nicht wie geplant am Donnerstag unterzeichnen. Wie geht es jetzt weiter? Der Überblick.

Seite 1 von 9
ayberger 27.10.2016, 09:20
1. Hier erlebt die EU und die Politiker,

wie Subsidiarität geht, und das ist sehr gut so!

Beitrag melden
KäptnBlaubär 27.10.2016, 09:20
2. Absage Ceta

So lange bei Streitigkeiten kein ordendliches Gericht zuständig ist, gehört das EU-CETA Abkommen in die Warteschleife.
EU sich blamiert? Unstimmigkeiten sollten vor Unterzeichnung aufgearbeitet werden. Diesmal ist es von Belgien gelebte Demokratie. Aber die Technokraten in Brüssel können die Demokratie nur einordnen, wenn es nach deren "gut Dünken" geht. Schade !

Beitrag melden
chiefseattle 27.10.2016, 09:22
3. Gut so!

Erst ein Bundesgericht und dann der Widerstand der Wallonie brachten die Politiker zum Handeln. Gut, dass CETA jetzt vertagt ist, dann könnte man "nachbessern" und "veröffentlichen". Mal schauen!

Beitrag melden
schauüberdentellerand 27.10.2016, 09:25
4. sollten wünsche doch noch wahr werden

und ttip und ceta doch platzen....

Beitrag melden
kuac 27.10.2016, 09:32
5.

Warum trennt man nicht das Handelsabkommen von den Schiedsgerichtsverfahren? Das erste kann man jetzt unterschreiben und über das zweite könnte man dann mit den Belgiern zusammen weiter verhandeln. Mit dem vorgesehenen Schiedsgerichten entmachtet sich jede Regierung selbst. Warum wollen sie es dennoch?

Beitrag melden
slartibartfass2 27.10.2016, 09:34
6. Gut so...

Gut so, dass die Wallonie und die Region Brüssel in Belgien dem "Freihandelsabkommen" nicht zugestimmt haben. Der Name ist ja schon irreführend; besser wäre es, man nenne solche Verträge Oligarchenverträge - dann wüsste man besser, woran man ist.

Beitrag melden
webstar2568 27.10.2016, 09:34
7.

"...verabschiede sich Europa vorerst aus dem Kreis der verlässlichen Verhandlungspartner..."

Ja, und betrat den Kreis der Wenigstens-Im-Ansatz-Demokraten. Wenn denen der demokratische Prozess um CETA jetzt zu lange dauert, Pech gehabt. Man hätte das ja auch früher schon öffentlich machen und debattieren können. Außerdem war seit einem halben Jahr bekannt, dass die Wallonie dagegen ist und wollte auch Gespräche führen, ist aber ignoriert worden. Und jetzt kommt halt die Quittung dafür.

Beitrag melden
spon_3348126 27.10.2016, 09:38
8. Wer hat den CETA-Vertrag den wirklich gelesen...

...und verstanden?
Ich habe schon sehr kurze Verträge studieren müssen (

Beitrag melden
chilischweiz 27.10.2016, 09:39
9. Bayern...

... sollte auf eine Nachverhandlung der EU Verträge drängen, damit es die gleichen Rechte bekommt wie Wallonien. Es lebe die Alpenrepublik!

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!