Forum: Wirtschaft
Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?

Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?

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Haio Forler 09.12.2009, 13:07
90. .

Zitat von sysop
Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
Ehrliche Nahrungsmittelindustrie paßt so zusammen wie "Arbeits-" und "amt"

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cassablanka 09.12.2009, 13:07
91. Verschleierung offensiv unterlaufen

Zitat von sysop
Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
Wir VerbraucherInnen werden mit ihren Möglichkeiten reagieren: Wir kaufen ab sofort nur noch Ware, die die Ampel haben, dann reguliert sich die Sache von selbst: durch Nachfrage kommt das Angebot.

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lemming51 09.12.2009, 13:08
92. ?

VERBRAUCHERSCHUTZ ?

Das ist die Beruhigungspille, die man dem Bürger "verordnet" hat, damit er die Klappe hält und die Lebensmittelindustrie sich dumm und dämlich verdient.
Wie es ein Mitforist schon allzu treffend bemerkte: "Traurig, dass man sich seine Nahrung selbst herstellen muss!".

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descartes101 09.12.2009, 13:12
93. .

Zitat von SpOn
Im Streit um die farbliche Kennzeichnung von Lebensmitteln haben sich die Lobbyisten der Industrie durchgesetzt.
Und wen wundert's? Im Konflikt zwischen Industrie und Verbraucher wird der Verbraucher niemals im Vorteil sein. Er muss sich verarschen und vergiften lassen, und hat nicht einmal die Möglichkeit sich zu wehren. Wenn die Verbraucher ab heute Industriefleisch boykottieren, wird diese perverse Industrie ab morgen mit dem Steuergeld der Verbraucher gestützt. Man hat als Bürger keinen Einfluss auf irgendetwas, unsere sog. 'Demokratie' ist nichts als Augenwischerei, ein schlechter Treppenwitz.

Es gibt keine Kombination von Kraftausdrücken, die dem Ausmass an Dummheit, Verantwortungslosigkeit und Gier in unserem Konglomerat aus Politik und Wirtschaft auch nur ansatzweise gerecht würde. Mangels anderer Metaphern ist hiermit trotzdem bewiesen, dass wir von Schweinen regiert werden, auf jeder Ebene (und das ist durchaus im Orwell'schen Sinn zu verstehen).

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seit1973 09.12.2009, 13:13
94. lehre vom guten essen als pflichtfach

Zitat von sysop
Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
Es sollte das Fach "Lehre vom guten Essen" (das Wort Ernährungslehre hört sich ja nicht so lecker an...) bereits in der Grundschule als Pflichtfach eingeführt werden. vielleicht sogar schon im Kindergarten. Als ersten Schritt sollte man "Ernährungspädagogik" als Studienfach an pädagogischen Hochschulen einführen. Dies würde mittel- und langfristig auch Milliarden an Kosten für Behandlung ernährungsbedingter Krankheiten einsparen.
Das, was man jahrzehntelang in sich reinschaufelt, hat meiner festen Überzeugung nach unter den beeinflussbaren Faktoren den mit Abstand grössten Effekt auf die Gesundheit und die Lebensfreude des Menschen.
Hier in Deutschland müssten wir wohl oder übel den Weg über eine institutionelle Lösung des Problems gehen, da grösstenteils die Kultur des Essens aus den Familien verschwunden ist. Zur Kultur des Essens gehört zudem nicht nur das Kochen, sondern auch und vor allem das Einkaufen, und die Vermittlung der Freude am gemeinsamen Essen durch die Eltern. Da könnte man sich tolle Unterrichtsinhalte vorstellen.

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madjenko 09.12.2009, 13:13
95. Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?

Ist die Frage ernst gemeint?

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2laky 09.12.2009, 13:19
96. Nicht mutig genug, Spiegel!

Interessanter Artikel, Spiegelredaktion, aber nicht mutig genug! So kann man seine Arbeit nicht verkaufen!

Ein so wichtiges Thema, und im Artikel begnügt man sich mit faden Andeutungen über den schweren Schaden den Lobby-Arbeit in der Demokratie anrichtet. Etwas mehr Profil würde man von einem Blatt das immer lauter nach PaidContend im Netz ruft, schon erwarten. Die Fakten im Artikel findet man überall. Interessant wären Umfragewerte aus den Wahlbezirken der genannten Abgeordneten. Wenn sich dort nämlich herausstellt, das die Wähler sich etwas anderes gewünscht haben, dann hätte man einen Abgeordneten der ohne demokratische Legitimation arbeitet, entlarvt.

Sowas nennt sich investigativer Journalismus und wäre eine Günstige Methode um sich von GOOGLE abzusetzen. Oder soll ich einen Journalisten bezahlen, weil er sich der Google-Plattform bedient hat??

PS: Lobby-Arbeit ist das große Problem moderner Demokratien, das Schicksal der Nährwertampel hat das bewiesen.

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christiane006 09.12.2009, 13:20
97.

Zitat von sysop
Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
dass wir eine geschmierte Republik sind, dass kann man sehr schnell feststellen. Korruption ist die Kriminalität der Reichen und nicht der Armen, deshalb wird sie ja auch gern als Kavaliersdelikt abgetan, nach dem Motto: " Das ist aber ein cleveres Schlitzohr ". Man muss lange suchen und wird fast nie fündig, wenn es um die Aufarbeitung krimineller Verbrechen unserer wirtschaftlichen und politischen Elite geht. Ist der Betrüger unvorsichtig und lässt sich eine Verfolgung nicht vermeiden, dann werden harmlose Geldstrafen verteilt. Hier erweist sich unsere Justiz als zahnloser Tiger, hier gibt es auch keine unabhängigen Staatsanwälte mehr. Wenn es um prominente Wirtschaftskriminelle geht, holt man sich die Ermittlungserlaubnis erst einmal im Justizministerium. Erfolgreiche Staatsanwälte werden strafversetzt. Der Mensch ist vor dem Gesetz gleich? Dieser Satz ist eine Lachnummer.
Skandinavier und die Angelsachsen sind uns bei der Informationsfreiheit und der Verfolgung von Korruption weit voraus, Deutschland rangiert gleich hinter Bulgarien und Rumäniern. Wir schmoren immer noch im Obrigkeitsstaat, was die Behörden anordnen, geht den Bürger nichts an und wird schnell zum Staatsgeheimnis. Besonders wenn es um korrupte Geldflüsse geht, wird die Neugier des Bürgers schnell gestoppt. Unrechtsbewusstsein? Was ist das denn?
Deshalb muss man sich nicht wundern, dass Wirtschaftsinteressen immer Vorrang vor Bürgerinteressen haben. Denn die zahlen halt besser.
Die Folgen sind kranke Mitmenschen, die auch Chancen haben, sich im Nahrungsmitteldschungel zurecht zu finden.
Ungesundes wird systematisch verschleiert, es wird gelogen und getäuscht, dass sich die Balken biegen.
Die Folgen wird wieder der sozialversicherungspflichtige Bürger zu tragen haben. Die Krankenkassenbeiträge werden durch die Decke gehen, oder schwerkranke Menschen unversorgt bleiben, weil man mit gesunden Nahrungsmitteln weniger Rendite erzielt.
Was hat Frau Merkel noch einmal gesagt: " Ich will Deutschland dienen ". Welches Deutschland hat sie damit gemeint? Das Deutschland der korrupten Wirtschaftseliten?

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meon 09.12.2009, 13:20
98.

Zitat von cassablanka
Wir VerbraucherInnen werden mit ihren Möglichkeiten reagieren: Wir kaufen ab sofort nur noch Ware, die die Ampel haben, dann reguliert sich die Sache von selbst: durch Nachfrage kommt das Angebot.
schoen, dass es noch menschen gibt, die verstehen, dass die wirtschaft von den verbrauchern abhängig ist - und nicht umgekehrt. seltsam, dass brent spar keinen bleibenden eindruck hinterlassen hat.

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wander 09.12.2009, 13:21
99. unglaublich

Dieser Artikel hat mich völlig perplex gemacht.
Zum ersten Mal seit über 20 Jahren gibt es in diesem Blatt wieder demokratischen, engagierten Journalismus und nicht nur Hetzversionen der üblichen Pressure-Groups-PR.

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