Forum: Wirtschaft
Wie sicher ist die Rente?

Schlechte Aussichten für 20 Millionen Ruheständler: Im kommenden Jahr könnte erstmals seit über 50 Jahren die Rente gekürzt werden. Wie sicher sind die Altersbezüge?

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RainerWahnsinn 10.07.2009, 12:03
1180.

das thema ist ja nun von einem schwer davon Betroffenen aufgebracht worden. Die Diäten erhöht man sich selbst, Steuern zahlt man nur bedingt, in eine Rentenversicherung oder Pensionskasee zahlt man nicht ein, aber bekommt eine Pension die kein normal arbeitender Mensch je erreichen kann!!! Da ist gut reden! Aber es ist ja Wahlk(r)ampf.

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Balu2 10.07.2009, 12:04
1181. Na das ist ja toll

Zitat von waschtl81
Richtig!!!! Das hab ich an anderer Stelle schon x-mal geschrieben und wurde als dummer Student, der seinem kaltherzigen Professor nachplappert, beschimpft. Wir jungen sind die, die ihre Rente bezahlen, also seien sie froh wenn wir uns anstrengen
Da ist wieder ein Thema bei dem sich die AN,s mit den Rentnern zerfleischen können.
Anstelle über die Milliarden für die Banken Staatsdiener mehrere Bundespräsidenten 600 bundestagsabg. sich aufzuregen spielt man den Generationskonflikt hoch.
Das erschreckende dabei dass hier die Forumsteilnehmer noch draufspringen.
Jeder der Rentee bezieht bekommt entsprechend den Einzahlungen die geleistet wurden sein Geld. Einsparungen sind da fehl am Platz.
Hier werden wieder themen hochgespielt um von den tatsächlichen Geldvernichtungsanstalten abzulenken.

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Rechi 10.07.2009, 12:05
1182.

Zitat von ergoprox
Aber Sie erben dieses Häuschen!
Ich selbst erbe kein Häuschen. Weil meine Eltern mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben. Die nun alle im Job sind, sich anstrengen und ihnen einen erheblichen Teil ihres Einkommens als Rentenbeitrag abdrücken dürfen.

Die kinderlosen Paare haben sich viele Kosten gespart, davon ein Häuschen gebaut.
Es stimmt, es geht weniger um Generationengerechtigkeit. Sondern um Gerechtigkeit zwischen Familien und Kinderlosen. Letztere leben zu einem erheblichen Teil auf Kosten der Familien. Die aber haben keine Lobby
Daher Familienwahlrecht. Jedem Kind eine Stimme

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UweZ 10.07.2009, 12:05
1183.

Zitat von Rechi
Sie gehen davon aus, daß alle dieser Generation fette Erben einstreichen...
Unter den jetzigen Bedingungen - NEIN!

Aber was können die Alten denn dafür, dass die Jungen den A*sch nicht mehr hochbekommen um für eine sozial gerechtere Verteilung der Vermögen zu kämpfen, so wie das unsere Altvorderen nach der industriellen Revolution IMMER wieder aufs neue gemacht haben?

Zitat von Rechi
So schlecht können dann also die ökonomischen Lebensbedingungen nicht gewesen sein. Von welchen Rentnern sprechen Sie da eigentlich in Ihrer Rechnung? Von dem 90jährigen oder von dem 65jährigen?
Sie sollten die offiziellen Quellen schon zur Kenntnis nehmen, die ich verlinkt habe!
Die heute 65-Jährigen erhielten im Alter von 30 Jahren, liebe(r) Rechi, für jeden einkommenstechnischen Handschlag kaufkraftbereinigt rund 70 % dessen, was Sie als Selbstmitleidiger heute so einheimsen.
Die heute 80-Jährigen bekamen im zarten Alter von 30 Jahren nicht mal 40 % der Kaufkraft, die heute für Arbeitnehmer als marktgerecht gilt.
Und die heute 90-Jährigen arbeiteten mit 30 ehrenamtlich als Trümmerfrauen!

Zitat von Rechi
1970 betrugen die Sozialabgaben etwas mehr als ein Viertel des Lohns. Heute sind es 42 Prozent.
Dafür lag 1970 der Spitzensteuersatz für Einkommen bei 56 %.
Heute liegt er zufällig auch bei 42 %.
Letzteren Obulus zahlt aber keiner mehr, der genügend verdient...:-)

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admiral222 10.07.2009, 12:06
1184.

Zitat von ellge
Die Renten-"Versicherung" war oft Manipulationsmasse der Politik. Einzahlungen und Leistungen stehen in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zueinander. Beide hängen von der politischen Großwetterlage ab. Zur Zeit werden von Politik und Medien Jung und Alt gegeneinander ausgespielt. Dazu kommt das Ungleichgewicht zwischen Pensionen .....
Sehr eigenartig der Steinbrück. Ich dachte der hat mehr Geist.
1. Er setzt wieder alle Rentner gleich. Für manchen sind die läppischen 2,3% im Westen, bei wesentlich höheren Kosten als im Osten, nach massiver Kürzung über die KV in den letzten Jahren nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
2. Der Schlaumeier bezieht wieder nicht die Pensionen der Beamten und des ÖD ein. Ohne einen Pfennig einzuzahlen, zumindest die Beamten, liegt deren Pension, bei etwa gleicher Funktion u. Tätigkeitszeit, fast doppelt so hoch.

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Rechi 10.07.2009, 12:07
1185.

Zitat von blowup
dass mal jemand drauf hinweist. Nicht zu vergessen, die immateriellen Vorteile, etwa, dass alles Jahr für Jahr immer besser wurde. Mehr Lohn und Urlaub, geringe Arbeitslosigkeit, stetig bessere Gesundheitsversorgung, mehr Luxus wie Reisen. Dabei nie echte Entbehrungen, wie die Trümmer-Generation. Die heutigen Rentner sind historisch gesehen in vieler Hinsicht echt verwöhnt. Während des Arbeitslebens und auch als Rentner. Das gab es weder vorher, noch wird es das zunkünftig geben.
Ah, doch noch ein Verbündeter. Eben, bei denen ging es nur aufwärts. Bei den heutigen Erwerbstätigen immer mehr Einschnitte.

Um vom Geld wegzukommen, nochmal das Umwletargument. Die haben den ganzen Dreck in die Luft geschleudert, keine Rücksicht auf die Umwelt genommen und die heutige Generation darf das ausbaden.

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Andreas Heil 10.07.2009, 12:08
1186.

Zitat von bammy
... Leider müssen wir uns hierbei mit Ursache und Wirkung auseinandersetzen. Ohne Banken, gar keine Renten. ...
Das betrifft die Kapitalrenten, mein Freund, nicht aber die Umlagerente.

Immerhin haben Sie den Fuß in der richtigen Wunde. Allerdings frage ich mich doch, wie der Glauben einsetzen kann, dass eine völlig ungedeckte Garantieerklärung der Kanzlerette für die in der Tat den schwarzen Löchern in Billionenhöhe gegenüberstehenden Kapitalanlagen, insbesondere der privaten Rentenversicherer irgendetwas an der Teilentwertung dieser angeblichen Rücklagen geändert hätte ?!

Das laufende Sozialprodukt wird ohnehin zwingend in der laufenden Periode erwirtschaftet, insofern ist Sparen volkswirtschaftlich ohnehin eine idiotische Illusion, ebenso wie das Generationengeschwafel. Tatsächlich zählt die Werthaltigkeit des Realkapitalstocks im weiteren Sinne: Der Inhalt der Köpfe, die private und öffentliche Infrastruktur, die Funktionstüchtigkeit der Prozesse und Verfahren.

Die Geldebene gibt nur Auskunft darüber, unter welchen Eigentumsverhältnissen dieses ganze Realkapital salopp gesagt leidet oder sich fruchtbar mehrt. Für sich genommen sind Finanzverbindlichkeiten und -forderungen völlig wertlos, denn sie bilden immer nur reale Verpflichtungen und Forderungen gegenseitig ab.

Geld kann man weder essen noch arbeitet es. Und das gilt für jegliches Finanzkapital, das nichts anderes als einen Rechtsanspruch in der jeweiligen Jetztzeit darstellt.

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drückerkönig 10.07.2009, 12:08
1187.

Zitat von Andreas Heil
Aber vielleicht machen Sie ja auch gerade Ihr Batschel-Ohr in Agrarwissenschaften.
Selbst das ist besser, als in einer abgewirtschafteten Computerklitsche im neuen Dortmund 25K linke Utopien in die Tasten zu hämmern. Oder?

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BardinoNino 10.07.2009, 12:09
1188. Hallo Herr Heil!

Zitat von Andreas Heil
Sie sollten Ihren Professor besser auf Schadensersatz verklagen. Zumindest dann, wenn er irgendetwas ökonomisches lehrt. Aber vielleicht machen Sie ja auch gerade Ihr Batschel-Ohr in Agrarwissenschaften.
waschtl81 hat sich bereits des öfteren in Rentenfragen "versucht"! Neu ist allerdings, dass er als aktiver Nettoempfänger von Leistungen den Rentnern nun vorhält, dass er sie "bezahlt"!

Und ich fürchte, wenn ich mich recht entsinne, dass waschtl81 wirklich irgendwas "Öonomisches" *lernt*.

Jaja! Mir wird da auch Angst und Bange! :-)

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Rainer_B 10.07.2009, 12:15
1189. Humankapital ist die Voraussetzung

Zitat von cosifantutte
Bitte nicht übersehen, dass HEUTE die Kosten für ihre zwei Kinder von den Kinderlosen Singles und Paaren bezahlt werden. Diese haben keine Kinderfreibeträge und kein Kindergeld und zahlen wesentlich höhere Steuern und Abgaben JETZT und nicht in 30 Jahren. cosifantutte.
Wenn ich annehme, dass meine beiden Söhne ab 2019 arbeiten und Steuern für dann folgenden 40 Jahre zahlen, diese Beträge dann auf heute abzinse, kommen dann Summen raus, die KEIN kinderloses Paar mit einem kombinierten Einkommen von max. 100 Tsd. € heute jemals an Steuern zahlen.

Wenn Sie diesen Zusammenhang nachvollzogen haben, erkennen Sie die wahre Bedeutung von Familienpolitik für unser Land, denn Humankapital ist der Anfang von allem.

Deswegen bin ich dafür, einen Kinderfaktor in die individuelle Rentenformel aufzunehmen und Kinderlosigkeit nicht wie heute zu sozialisieren. Das heutige System hat den langfristigen Effekt einer Umverteilung von Familien mit Kindern zu allen andern gesellschaftlichen Gruppen. DAS IST UNGERECHT !

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