Forum: Wirtschaft
Wie sicher ist die Rente?

Schlechte Aussichten für 20 Millionen Ruheständler: Im kommenden Jahr könnte erstmals seit über 50 Jahren die Rente gekürzt werden. Wie sicher sind die Altersbezüge?

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Rechi 10.07.2009, 12:57
1210.

Zitat von Balu2
Jeder der Rentee bezieht bekommt entsprechend den Einzahlungen die geleistet wurden sein Geld. Einsparungen sind da fehl am Platz. Hier werden wieder themen hochgespielt um von den tatsächlichen Geldvernichtungsanstalten abzulenken.
Nein, das wäre ja eine kapitalgedeckte Rente. Die Rentenhöhe richtet sich (auch) nach Beitragsjahren und Höhe der Einzahlungen, das ist richtig. Seine Rente aber bezahlen die jetzigen Arbeitnehmer. Und die Renten wurden an die Lohnentwicklung gekoppelt. Sie stiegen also, wenn die Löhne stiegen, unabhängig von der eigenen Einzahlung. Das ist anders als bei der Kapitalrente-

So und nun wo die Einkommen sinken, wird diese Koppelung aufgehoben.

Löhne sinken, Renten nicht
Wer zahlt das wohl?

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dehnübung 10.07.2009, 12:58
1211. Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) sagt heute:

"Fast jeden Tag rechne ein neuer schlauer Professor oder ein neues schlaues Institut aus, was alles schief gehen könne, sagte der Arbeitsminister der "Süddeutschen Zeitung"."

Tja, der Herr Scholz ist schlauer, als alle Anderen.
Deshalb ist er ja "Arbeitsminister".

Was hat er denn für eine Ausbildung, der Herr Scholz?

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rempfi 10.07.2009, 12:59
1212. Das nächste mal.. Grins

Zitat von Jolly65
Wichtig sind neben den Rentnern vor allem Politiker, Aktionäre, Unternehmer, Beamte und Spitzenverdiener, ............. Jolly65
aber nicht vergessen den Ironiemodus anzuschalten, ansonsten könnts noch einer falsch verstehen.. lol

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Rechi 10.07.2009, 13:01
1213.

Zitat von UweZ
Unter den jetzigen Bedingungen - NEIN! Aber was können die Alten denn dafür, dass die Jungen den A*sch nicht mehr hochbekommen um für eine sozial gerechtere Verteilung der Vermögen zu kämpfen, so wie das unsere Altvorderen nach der industriellen Revolution IMMER wieder aufs neue gemacht.......
Weil es keinen Sinn hat, seinen Ä.... für eine gerechtere Verteilung der Rentnerlasten zu bewegen. Gegen die Gruppe der Rentner läßt sich nicht regieren. Die ist zahlenmäßig zu groß. Da müßte man ihnen zuvor das Wahlrecht entziehen.

Kaufkraftbereinigt hin oder her. Den Spitzensteuersatz haben auch damals nur wenige bezahlt. Wahrheit ist, damals lag die Steuer- und Abgabenlast zusammen deutlich unter dem heutigen Wert. Das sind nämlich jetzt über 50 Prozent. Tendenz steigend.

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ergoprox 10.07.2009, 13:03
1214.

Zitat von Rechi
Ich selbst erbe kein Häuschen. Weil meine Eltern mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben. Die nun alle im Job sind, sich anstrengen und ihnen einen erheblichen Teil ihres Einkommens als Rentenbeitrag abdrücken ....
Na wenn ich an die Minderheiten mit großem Kinderanteil in diesem Land denke, dann doch lieber "nein, Danke".
Es ist mühselig mit Ihnen zu "diskutieren", da Sie in keinster Weise hinzulernen wollen. Schade für Sie. Ich gebs auf.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/k...art141,2442491

Es geht allenfalls darum, wie wir die künftigen Generationen in die Lage versetzen, die für sich genommen vollkommen undramatische Kostensteigerung, durch kluge politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen aufzufangen.

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Kalix 10.07.2009, 13:04
1215. Nur noch ein Graus

Zitat von Rechi
Die Pensionen der Politiker hängen zwar nicht mit dem Rentensystem zusammen, weil die einen ja aus Beiträgen, die anderen aus Steuern finanziert werden. Aber da dieses Totschlagsargument immer wieder kommt, sei mal erwähnt: In Steinbrücks politischer Heimat wurde das umgestellt, im Landtag von NRW müssen die Abgeordneten Rentenbeiträge einbezahlen.
Nicht ganz; zuerst wurden in NRW die Bezüge deutlich angehoben. Die Renten werden notfalls durch Steuergelder gesichert; d.h. die strikte Trennung zwischen Renten und Steuergeldern ist nicht mehr gegeben. Auch muss erwähnt werden, dass der Staat vor 20 Jahren die Sozialversicherungskassen geplündert hat für die Finanzierung der Wiedervereinigung. Steinbrück verhält sich heute wie der Dieb, der am lautesten schreit, wer hat die Gans gestohlen. Wasser zu verordnen und Champagner saufen; so stellen sich heute unsere Politiker dar, und so ordne ich die Aussage von Steinbrück heute an. Ungefordert sich zu äußern; eine Spezialität dieses Populisten.

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stiffmaster1976 10.07.2009, 13:04
1216.

Zitat von ergoprox
Und wenn Sie jetzt noch einen Sprung über den Tellerand schaffen, indem Sie sich fragen: Wer bekommt die Zinsen? - und vielleicht noch die Antwort darauf finden, dann sind Sie in der Erkenntnis schon einen entscheidenden Schritt weiter.
Die Zinsen bekommen die, die die Staatsanleihen kaufen.Zur Zeit hauptsächlich Banken die das Geld vom Staat für 1 % bekommen und damit Staatsanleihen für 2,5 % erwerben.
Ich hab dafür kein Geld über.
Die aktuelle Wirtschaftskrise die damit abgemildert werden soll, trifft damit also auch wieder zukünftige Generationen.
Wie gesagt, nach uns die Sinflut.

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Rechi 10.07.2009, 13:05
1217.

Zitat von ellge
Ihre erste Frage kann ich genau beantworten: Die heutige Rentnergeneration hatte mit achtzehn weder Auto, noch Wohnung, noch Mätresse, noch Billigflüge zum Shopping in Mailand, noch Computerspiele, noch 200-Euro- Popkonzerte oder Fussballevents, noch Kitas, noch Lehrmittelfreiheit, noch Komasaufgelage, sondern Bausparverträge. Weitere Beispiele gefällig? :-)) Zur zweiten Frage: Die einflussreichste Lobby habe die Agro- Pharma- und Energie-Industrien
Hatte mit 18 weder Auto, noch Meträsse, noch war ich jemals zum Shopping in Mailand.
Und wenn Sie meinen, die Mehrheit der Jugendlichen hätte das, dann sind Sie von dieser Generation sehr weit weg

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wander 10.07.2009, 13:06
1218. nicht fundiert

Zitat von sozialgewissen
Als Beispiel: Es war Herr Kohl der entschied, dass die Aussiedler-Renten (die ja selbst keinen Cent einbezahlt haben) den Rentenkassen entnommen werden. Damit hat er sich, alle Beamten, Selbstständigen, Unternehmer und Politiker von dieser Last befreit. So als ob nur die Sozialversicherungspflichtigen dieses Landes für die Rückholung der Auslands-Deutschen waren.
Das ist dieselbe Taktik wie Steinbrück: teile und herrsche. Die Aussiedler haben als einzige Bevölkerungsgruppe einen positiven Beitragssaldo in der Rentenkasse, und das ist es ja wohl, was in einem Umlageverfahren zählt.
Aber wenn sich sogar die Jugend gegen ihre Großeltern aufhetzen läßt (als ob sie ewig jung blieben) ist der Appell für eine Versachlichung wohl fehl am Platz.

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drückerkönig 10.07.2009, 13:06
1219.

Zitat von UweZ
Aber was können die Alten denn dafür, dass die Jungen den A*sch nicht mehr hochbekommen um für eine sozial gerechtere Verteilung der Vermögen zu kämpfen, so wie das unsere Altvorderen nach der industriellen Revolution IMMER wieder aufs neue gemacht haben?
Meines Wissens haben unsere Altvorderen die halbe Welt zwei mal in Schutt und Asche gelegt.

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