Forum: Wirtschaft
Wie sicher ist die Rente?

Schlechte Aussichten für 20 Millionen Ruheständler: Im kommenden Jahr könnte erstmals seit über 50 Jahren die Rente gekürzt werden. Wie sicher sind die Altersbezüge?

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waschtl81 10.07.2009, 14:50
1280.

Zitat von ergoprox
Geld anSPAREN fürs Alter geht aber nicht, wenn es alle machen! Kapieren Sie es doch endlich!
Das müssen sie mir bitte erklären, das verstehe ich wirklich nicht!

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Peter41 10.07.2009, 14:51
1281. Immer die selbe Leier

Zitat von silenced
Die ganze Diskussion über "Generationengerechtigkeit" ist irgendwie daneben. Die heutige Rentnergeneration, das sind jene die das Land nach dem zweiten Weltkrieg zu dem gemacht haben was es heute ist, und das in beiden Hälften des deutschen Staates, jene wird vom Staat absolut nicht gerecht behandelt. Anstatt deren Leistungen zu würdigen wurde eine Einkommensteuer für Renten eingeführt und das angesparte Rentengeld schon vor Jahren "verjubelt". Auch wenn viele Rentner nicht in den "Genuß" kommen werden diese Steuer auch bezahlen zu "dürfen", weil sie eh weit weit drunter liegen unter dem "Mindestsatz", so ist alleine die Existenz einer solchen Steuer schon eine Frechheit. Ein Staat der eben einige hundert Milliarden für schludrige Banken "verpulvern" kann, der wird doch wohl die paar "Cent" für die Rentner übrig haben.
Ich möchte mal wissen, wie lange wir uns das Argument "die Rentner haben das Land nach dem Krieg aufgebaut" noch anhören müssen.

Erstens kann man dem dann mit Fug und Recht auch entgegenhalten, das die Rentner das Land ja auch in Schutt und Asche gelegt haben und es somit ihre verdammte Pflicht war, es wieder aufzubauen.

Zweitens ist das Ende des Krieges nun 64 Jahre her...die Rentner, von denen Sie sprechen, sind also rd. 80 Jahre und älter. Die jüngeren Rentner haben i.d.R. mit dem Wiederaufbau nicht so viel zu tun gehabt.

Man kann über das Thema Generationengerechtigkeit sicher trefflich streiten und dabei gibt es sicher gute Argumente auf beiden Seiten - aber das Argument Wiederaufbau muss nun mal langsam auslaufen.

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waschtl81 10.07.2009, 14:53
1282.

Zitat von ergoprox
Mögen die Interessenvertreter der Banken und Versicherungen auch gebetsmühlenartig das Gegenteil verkünden, es bleibt eine unumstößliche Wahrheit, daß eine Volkswirtschaft als Ganzes nicht Geld ansparen kann. Immer muß jemand hier und heute das angesparte Geld aufnehmen, sich also verschulden, um zu.....
Oh Gott gehen sie mir doch bitte mit dem Herrn Flassbeck weg. Das war doch der Staatssekretär vom lieben Herrn Lafontain. Und danach hat man ihn zur Uno abgeschoben. Denn nimmt doch seit 15 Jahren kein ernsthafter Ökonom mehr für voll. Bitte tun sie es nicht.

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Michael KaiRo 10.07.2009, 14:54
1283. Steinbrück & Konsorten

Zitat von Andreas Rolfes
...scheint einer der letzten klar und an die Zukunft denken Politiker zu sein und wird für mich - obwohl er in der Falschen Partei ist - immer sympathischer.
http://forum.spiegel.de/showpost.php...postcount=1168
Zitat von Andreas Rolfes
Wenn die SPD im Wahlkampf eine Chance haben will, sollte sie vielleicht mehr auf die Karte Generationengerechtigkeit und die Zukunftsfähigkeit der Jugend setzen, anstatt auf Kernkraftwerk-Panikmache.
Abgesehen davon, dass ich pers. der SPD keine großen Chancen einräume, ist es doch gerade die SPD gewesen, die an dem Generationen-Rentendesaster aktiv beteiligt war.
Wenn man statt Arbeit zu schaffen nur staatsabhängige Tagelöhner schafft, dann darf man sich nicht wundern, dass nix in die Rentenkasse kommt.

Jetzt noch (zus. mit der CDU/CSU) bis 2013 (wenn die nächste Krise kommt) ne halbe Billionen neue Schulden aufnimmt, dann wird das der kommenden Generation noch leid tun, überhaupt (hier in D) auf der Welt gekommen zu sein.

P.S.: Eine Regierung, die noch nicht mal in der Lage ist, ihren eigenen Geldhaushalt in den Griff zu bekommen, geht allerdings auf dem G8-Gipfel hin und will die Welttemperatur auf max. + 2 Grad deckeln. Lächerlich, einfach nur noch lächerlich!

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Andreas Heil 10.07.2009, 14:55
1284.

Zitat von drückerkönig
Mal im Ernst: Sehen Sie - ich weiß das Sie das Umlageverfahren für einzig richtig halten, ich auch, wenn es denn gerechter zuginge - eine reele Möglichkeit die Dinge durch politische und demokratische Abläufe zu ändern ? Ich nicht.
Ich halte das Umlageverfahren noch nicht mal für das einzig richtige, sondern für das einzig richtige beim notwendigen Teil der Altersvorsorge. Ich finde durchaus, dass man Marktmechanismen sinnvoll nutzen kann, aber eben nicht dort, wo Markterfolg zwingende Voraussetzung für den zu erreichenden Zweck wäre.

Im Grunde hat es doch in der Vergangenheit gut genug funktioniert, so dass wir es sinnvoll auf alle ausdehnen können. Und die Eckdaten dafür zu entwickeln, ist doch beinahe banal, wenn man sich über Zielvorstellungen einigt.

Einzig die Profitinteressen sehr weniger stehen dem tatsächlich politisch entgegen. Wenn das nicht auszubremsen wäre, was sonst ?

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Heramano 10.07.2009, 14:55
1285. Ideologie vs. Pragmatismus

Zitat von ergoprox
Ich verweise gerne auf Post Nr. #1189 oder auch: Eine Volkswirtschaft kann nicht sparen, da Vermögen und Verbindlichkeiten sich zu jedem Zeitpunkt zu Null addieren. Möchten wir als "Riester"-Sparer (oder sonstige "kapitalgedeckte" Varianten) alle zusammen also zukünftig von unserem ....
Tut mir leid, mit diesen volkswirtschaftlichen Ausführungen kann ich in der Tat nichts anfangen, ich gebe zu, das übersteigt meinen Horizont (übrigens offensichtlich auch den von 80% der Volkswirtschaftler, wie anders wäre die momentane Krise wohl zu erklären?). Mir ist bei Post 1189 allerdings aufgefallen, dass vom Erhalt eines Kapitalstocks geredet wurde, der aber, wennn man den Ausführungen davor Glauben schenkt, doch nie hätte entstehen dürfen?! Können Sie mir das bitte noch mal erläutern?

Wie dem auch sei, so lange mir o.g Zusammenhänge nicht klar ist, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als dass ich mit meinen offensichtlich beschränkten intellektuellen Fähigkeiten und dem kleinen BWL 1x1 weiterhin versuchen werde, mein Vermögen wachsen zu lassen (und natürlich auch weiterhin in die Rentenkasse einzahle!): für größere Investitionen (ja, das Kapitalvermögen liegt nicht unbedingt unter der Matraze, sondern wird in Umlauf gebracht, wer hätte das gedacht!), für unvorhergesehene Unglücksfälle, für die Rente. Ich sehe das ganze auch recht unideologisch (wobei ich mir da bei Ihnen nicht so sicher bin): Die Rentenbeiträge steigen seit Jahrzehnten, die prognostizierte Rente wird relativ weniger, die Rahmenbedingungen sind so, wie sie sind. Sobald sie sich ändern, werde eventuell auch ich mich gezwungen sehen, meine "Hamsterei" den neuen Gegebenheiten anzupassen. Ich weiß allerdings immer noch nicht, was Sie mir vorwerfen? Das ich mich verhalte wie jedes Umternehmen wie seit hunderten von Jahren? Von Ihrer Alternative habe ich übrigens auch noch nichts gehört.

Gruß
Heramano

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Berg 10.07.2009, 14:58
1286.

Zitat von juergw.
Viele Arbeitnehmer bekommen nach 45 Arbeitsjahren cirka 900,€ Rente.Tendenz fallend !Ich hätte gerne die Rente die Herr Steinbrück nach der Wahl bekommt,wenn er von Westerwelle ersetzt wird.
Für die Rentenhöhe wird nicht nur die ArbeitsDAUER, sondern auch das EINKOMMEN gerechnet. Wer 45 ein NIEDRIGES Einkommen hatte, kann auch nicht mit einer HÖHEREN Rente rechnen. - Im übrigen nennen Sie gerade ungefähr die Durchschnittsrente. Demzufolge gibt es ebenso viele, die darüber liegen wie darunter. - Minister erhalten keine Renten. Ihre Altersbezüge richten sich aber ebenfalls nach der DAUER, die sie Ämter innehatten, wie nach dem Gehalt.

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Andreas Heil 10.07.2009, 14:59
1287.

Zitat von drückerkönig
Sie sind doch bitte nicht eingeschnappt ob dieser kleinen Frotzelei?! ;-)
Warum soltle ich ?! - Es gibt nur keine vernünftige Reaktion auf diese Art von Diskurs. Nicht mal Ignorieren hilft wirklich weiter und alles Dementi - was auch nichts zur Sache beiträgt - wird dann nur als "Aufblasen" wahrgenommen. Ansonsten kann ich aber durchaus auch einstecken. ;-)

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AberHallo 10.07.2009, 14:59
1288. Diäten

Zitat von Rechi
Wieder diese pauschalen Vorurteile. Diäten müssen sich Politiker selbst erhöhen, das hat das BVerfG so festgehalten. Das hat was mit der Unabhängigkeit des Mandats zu tun. Aber die Politik (MdB) richtet sich nach den Entlohnungen von Bundesrichtern. Finden Sie das übertrieben? Was ein Minister als .....

Die Bundung an die Einkommen der Bundesrichter war einmal. Davon haben die sich schnell wieder gelöst, als sie gemerkt haben, wie sehr das bremst.
Abgesehen, dass das eh eine Frechtheit war, wenn ich sehe, was ein Richter auf der Pfanne aht und was ein Politiker kann.

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Andreas Heil 10.07.2009, 15:00
1289.

Zitat von waschtl81
z.B. dass ich das Bildungsangebot nur so lange in Anspruch nehme wie nötig, indem ich in Regelstudienzeit studiere. ...
Ist noch nicht zu spät, Ihre Professoren zu verklagen.

;-)

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