Forum: Wirtschaft
Wiederaufbau: Milliardärsfamilie Arnault gibt 200 Millionen für Notre-Dame
DPA

Erst die Pinaults, nun auch die Arnaults: Nach dem Brand von Notre Dame versprechen Frankreichs Milliardärsfamilien dreistellige Millionensummen für den Wiederaufbau. LVMH-Chef Bernard Arnault spricht von einer "nationalen Tragödie".

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peter_freiburg 16.04.2019, 13:31
70. schon klar...

Zitat von schwerpunkt
Ich gebe Ihnen recht darin, dass solche Menschen wie manche Foristen exemplarisch darstellen, eigentlich die Forderung "Geld für Arme, anstatt für Steine", Salon-Sozialisten und -Humanisten sind, welche solche Forderungen nicht aus Liebe zu den (armen) Menschen äußern, sondern mehrheitlich aus Neid auf Menschen, welche mehr haben als sie selbst.
Ach so, jeder der mehr Sinn in Spenden für hilfsbedürftige Menschen statt für Kirchen/Kulturdenkmäler sieht, ist also ein "Salon"-Sozialist...
Und neidisch ist man dadurch auch gleich. Schon klar... oh man.

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Dr. homo oeconomicus 16.04.2019, 13:43
71.

Zitat von peter_freiburg
Wer gleich "Neid" schreit, hat seine Reflexe wohl nicht im Griff... Und Spenden ist nicht NUR was für Reiche, aber ganz insbesondere (!) für Reiche. Ja selbstverständlich, warum denn nicht? Wer viel hat, kann doch auch viel geben, oder nicht? Es bleibt ja trotz der Gabe von 100 Millionen immer noch ein Leben in großem Luxus und zum Betrieb der eigenen Unternehmen, denke ich mal... Für was sie persönlich spenden, ob für Tiere, Menschen oder wasauchimmer, ist mir herzlich egal, darum geht es hier nicht.
Was qualifiziert Sie eigentlich dazu, zu bestimmen wieviel eine Person braucht oder nicht! Wofür man SEIN Geld verwendet, darüber haben nicht die Neider zu bestimmen, sondern ausschließlich der Eigentümer. Immerhin haben diese Reichen allein durch ihre hohen Steuerzahlungen auf ihre Einkommen bereits einen hohen Beitrag zur Gesellschaft beigetragen - im Gegensatz zu den Armen, die u.U. den Staat nur Kosten verursachen.

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m.klagge 16.04.2019, 14:08
72. Da war doch glatt jemand

schneller mit dem uneingeschränkten Lob des neoliberalen Systems. Nun gut, der Honk hat das Unwort Kapitalismus benutzt, aber er hat richtig erkannt. dass es nur die von Gott Auserwählten und aus diesem Grunde reichen Menschen sind, die unsere Kultur nicht nur bewahren sondern überhaupt erst ermöglichen.
Man könnte natürlich auch sagen, dass Kultur eine allgemein gesellschaftliche Aufgabe und Chance ist. Aber dann könnte es passieren, dass dafür vom Staat Geld ausgegeben wird, das beispielsweise die Militärindustrie viel dringender braucht.

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Analog 16.04.2019, 14:36
73. Da der Stellvertreter Gottes,

der zweite Papst, der der sich vorzeitig zurück gezogen hatte, kürzlich zu dem Missbrauch in diesem Verein geäußert hatte (die 68er sind Schuld...),
fühlte sich Gott aufgefordert, mal richtig durch zu greifen und schickte einen Blitz in eine seiner Filialen...

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checkitoutple 16.04.2019, 14:36
74. Die gleichen Unternehmer die ihren Angestellten das

Schwarzeunter den Fingernägel missgönnen machen da einen auf dicke Hose. Das sie das Geld mit dem Leben der Familien bezahlen die sie aufs pvelsteAusgebeutet haben interessiert da keinen. Ist ja Gewoheitsrecht dieser Familien.
Mirrun dieseerbärmlichen Gestalten nur leid. Denn sie erkennen nicht malwas güreun erbärmlkches assoziales Leben sie führen.

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Analog 16.04.2019, 14:44
75. Diese genannten Spender sollten einfach nur

Zitat von sischwiesisch
Woher wissen Sie eigentlich so schnell, daß die reichen Spender nicht schon zig soziale Projekte unterstützen ?
den Steuerhöchstsatz bezahlen, dann benötigte die Gesellschaft auch keine Spenden mehr.
Wenn ich durch "Steuervermeidung" viele Milliarden spare, kann ich großzügig ein paar Millionen spenden und werde noch gefeiert.

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schwerpunkt 16.04.2019, 15:10
76.

Zitat von peter_freiburg
Ach so, jeder der mehr Sinn in Spenden für hilfsbedürftige Menschen statt für Kirchen/Kulturdenkmäler sieht, ist also ein "Salon"-Sozialist... Und neidisch ist man dadurch auch gleich. Schon klar... oh man.
Sie übersetzen "mehrheitlich" mit "jeder"? Spannend!

Und nicht diejenigen, welche eher für hilfsbedürftige Menschen spenden, sind die Salonsozialisten, sondern diejenigen, welche sich gar nicht engagieren (egal in welche Richtung), aber diejenigen dafür herabwürdigen, welche für sich entscheiden, für was sie spenden.
Das ist da purer Neid.
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aktivist1000 16.04.2019, 15:51
77. Kirche soll zahlen

Also was soll das Getöse! Die sehr wohlhabende katholische Kirche zahlt und fertig. Diese seltsamen Spenden verstehe ich nicht.

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descartes 16.04.2019, 16:01
78.

Zitat von Analog
den Steuerhöchstsatz bezahlen, dann benötigte die Gesellschaft auch keine Spenden mehr. Wenn ich durch "Steuervermeidung" viele Milliarden spare, kann ich großzügig ein paar Millionen spenden und werde noch gefeiert.
Ist es nicht Aufgabe der Politik, solche Schlupflöcher zu stopfen? (Solange dies nicht passiert, ist es wohl leider legal.) Sicher ist es jedenfalls Aufgabe der Unternehmen, so wenig wie möglich, aber soviel wie nötig an Steuern zu bezahlen. Oder zahlen Sie freiwillig mehr Steuern, als Sie müssen?

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OhMyGosh 16.04.2019, 16:02
79.

Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen, aber der aktuelle Solidaritäts-Hype um die altehrwürdige Kathedrale von Paris hat ein Geschmäckle. Für die Kinder im Jemen und anderswo auf der Welt, die tagtäglich von Hungertod und Seuchengefahr bedroht sind, wird bei weitem nicht ein derart gewaltiges Tamtam getrommelt.

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