Forum: Wirtschaft
Wiedereinführung: SPD will bis zu zehn Milliarden mit Vermögensteuer einnehmen
DPA

Im SPD-Grundsatzprogramm steht die Vermögensteuer seit langem. Nun legt Interims-Parteichef Schäfer-Gümbel ein Konzept vor: Die Steuer soll bis zu zehn Milliarden einbringen, Investitionen finanzieren und die Schweiz zum Vorbild haben.

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kaiservondeutschland 23.08.2019, 08:00
20. Vor allem Erbschaftsteuer erhöhen

Mag ja gerecht sein, die Vermögensteuer wieder zu aktivieren, aber auf jeden Fall muss die Erbschaftsteuer knackiger werden. Es ist sozial total ungerecht, dass einige in tollen Häusern und mit Bediensteten und bester Ausbildung zur Welt kommen und andere in Armut.

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Der Rennradler 23.08.2019, 08:02
21. Die Verteilerpartei hat keinen Plan für die Zukunft unseres Landes

Die Kollegen von der SPD sollen sich lieber Gedanken darüber machen, wovon wir zukünftig leben wollen. Die EZB enteignet uns mit der Zinspolitik und die Stützen unserer Wirtschaft wie u.a. die Autoindustrie, Banken und Versicherungen werden zu tote reguliert.
Wo sollen die Menschen denn morgen arbeiten? Die Themen der Zukunft werden von den Chinesen und den Amerikanern besetzt.

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henrikw 23.08.2019, 08:04
22. Umverteilungsphantsien

"vorrangig Multimillionäre und Milliardäre"

Vorrangig bedeutet nicht ausschließlich. Die wollen an die 80-100% Gruppe der Vermögensverteilung ran. Und das betrifft auch die obere Mittelschicht. Wenn eine Vermögenssteuer richtig implementiert würde, dann müsste sie Immobilien einschließen und dann trifft es auch die Mittelschicht mit Wohneigentum in den Großstätten.

Aber die Linken wollen zunächst an das leicht zugängliche Barguthaben und das wird die private Altersvorsorge ad absurdum führen.

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mat_82 23.08.2019, 08:05
23.

Wenn man sich das Kreisdiagramm anschaut (und es versteht), ist so etwas wie eine Vermögenssteuer eigentlich unumgehbar:
Das reichste 1% der Bevölkerung besitzen mehr als 1/3 des Gesamtvermögens.
Die reichsten 45 Personen besitzen so viel wie ärmere Hälfte der Bevölkerung.
Und das war 2014! Inzwischen sollte die Schere noch weiter sein.

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mirdochwurscht 23.08.2019, 08:05
24. Steuerpartei

Die SPD sollte sich lieber dafür einsetzen , dass ausreichend hohe Löhne bezahlt werden. Egal welcher Job gemacht wird , die Leute müssen davon leben und später eine ausreichende Rente erwarten können . Aber nein , der SPD fällt die x-te Steuer ein . Wieder nur eine Nebelkerze um Wähler zu gewinnen. Die SPD ist einfach der Industrie zu nah um sich mit ihr anzulegen . Gleichzeitig gehören die Anforderungen für Harz 4 erhöht , Zuviele Bürger machen es sich noch auf der Couch bequem und haben kein Interesse bzw. Anreiz arbeiten zu gehen . Diese haben natürlich später auch nur eine Minimalrente und benötigen Unterstützung. Für eine Vermögensteuer gibt es zuviele Schlupflöcher, bezahlen muss sie nicht das obere eine Prozent , sondern wieder der gehobene Mittelstand.

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alverion 23.08.2019, 08:06
25. Spd ?

Die Schweiz als Vorbild? Da liegt der Spitzeneinkommenssteuersatz bei ca. 21% in Zürich in den anderen Kantonen darunter... Das können sie gern als Vorbild nehmen....! Das ist wieder mal eine typische Wahlstimmenpropaganda á la »Wir nehmen es nur denen da oben« .... lächerlich... Die SPD, immerhin in der Regierung, sollte sich mal fragen, warum die Kassen leer sind, obwohl Deutschland in den letzten Jahren den höchsten BIP bzw. die höchsten Steuereinnahmen der Geschichte hatte! Wo ist das ganze Geld?

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uswusw 23.08.2019, 08:06
26. Gesamtsystem

Für einzelne Steuern auf andere Länder zu verweisen ist sinnfrei; es zählt das Gesamtsystem. Wenn die SPD insgesamt das Steuersystem der Schweiz mit allen Steuersätzen übernehmen möchte, kann sie das aber gerne tun.

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whitewisent 23.08.2019, 08:08
27.

"Verschonungsregeln" - schon wenn in eine SPD-Publikation solcher Begriff fällt, sollte jeder Bürger aufhorchen. Egal ob Grundrente, ALG2, Erbschaft und Grunderwerb - immer wieder wird versucht, mit solchen Sonderregelungen eigentlich eindeutige Strukturen der Steuersystematik zu umgehen, um bestimmte Klientelinteressen umzusetzen. Wie beim Soli werden dann völlig willkürliche Freigrenzen geschaffen, die einem bestimmten Musterbiografie entsprechen.

All das Vermögen, um das es hier geht wurde bereits beim Erhalt mit der Einkommenssteuer belegt. Man will also nur Fehler dabei korrigieren, wenn sich jemand per zulässigem Steuermanagment und Freibeträgen diesen Wert runtergerechnet hat.

Es gibt derzeit extrem wenige Geldanlagen, die einen Vermögenszuwachs sichern. Da die selbe Partei SPD maßgeblich dafür sorgt, das per Niedrigzinzpolitik und Vermietungsfeindlichkeit die normalen Wege der Vermögensverzinsung gegenüber der Inflation in Schieflage geraten sind, stellt sich die Frage, ob hier nicht erneut die stille Enteignung geplant ist. In Deutschland leben mehr als 1.000.000 Euro.-Millionäre. Schon wenn man deren Vermögen mit jährlich 1% besteuern würde, käme man auf ordentliche Einnahmen, die breit verteilt sind. Nur sowas fehlt dort bei der SPD, weil mans als eigenes Wählerpotential sieht? Es ist ja auch wesentlich einfacher, Facharbeiter mit 6000 Euro Brutto-Monatseinkommen als Superreiche abzukassieren.

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patrick6463 23.08.2019, 08:08
28. Ist ja jetzt schon klar wie es läuft ...

Der selbstständige Handwerksmeister wird auf seine Altervorsorge Vermögensteuer zahlen, der Beamte mit der mega Pension nicht. Der Landwirt der Ackerland für 2mio geerbt hat (nicht selbst erarbeitet) zahl nix, der Restaurantbesitzer ohne Rente der eine millionen gespart hat für die Altervorsorge zahlt.

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hefe21 23.08.2019, 08:09
29. Schergelüste eines Schäfers

Sicher, zu den Millionären und Milliardären kommen wir gleich. Aber vorerst schauen wir uns den "Vorsitzenden" der Kommission, also den Kommissionar Schäfer-Gimpel näher an. Genauer seine "Vermögensverhältnisse". Welche "Leistungen" für sein Altersruhegeld hat der Held der Arbeit bisher eingezahlt, bzw. wird er dies bis Antritt seines wohlverdienten Ruhestandes noch tun?
Da wir gesichert davon ausgehen, dass sich zwischen der Höhe seines Altersbezuges und seiner "Beitragsleistung" eine enorme Deckungslücke auftut, bleibt uns keine Wahl als diese Lücke mit der Errechnung eines "Speisungsfiktivvermögens" zu überbrücken.
Die Parameter sind klar: wie hoch müsste beim derzeitigen und sicher noch längerfristigen Habenzinssatz von ca. 0,5% ein reales Vermögen sein, um die dann monatliche Versorgung von Schäfer-Gümbel am freien Markt zu erwirtschaften.
Es handelt sich auf jeden Fall um ein 2stelliges Millionenvermögen und auf dieses wird auf Fiktionsbasis für den Kommissionsvorstand eine eine nicht fiktive, sondern reale "Vermögenssteuer" errechnet.
Sofort danach beginnt die Suche nach den Millionen- und Milliardenvermögen und wenns mit der Geldschwemme so weitergeht, dann wird uns ja sicher auch bald der erst "Billionär" stolz präsentiert werden.

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