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Windkraftfirma unter Druck: Prokon verblüfft Anleger mit Kehrtwende
DPA

Der angeschlagene Windparkbauer Prokon schlägt in einem Schreiben an die Anleger einen neuen Kurs ein. Angeblich können die Investoren der Genussrechte durch ihre Massenkündigungen nun doch keine Insolvenz auslösen. Ob das so stimmt, ist aber offen.

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B.C. 17.01.2014, 13:34
1.

Zitat von sysop
Der angeschlagene Windparkbauer Prokon schlägt in einem Schreiben an die Anleger einen neuen Kurs ein. Angeblich können die Investoren der Genussrechte durch ihre Massenkündigungen nun doch keine Insolvenz auslösen. Ob das so stimmt, ist aber offen.
Haha, cleverer Versuch, dass muss man ihnen schon lassen. Mal sehen wie viele Anleger darauf reinfallen.

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lkm67 17.01.2014, 13:41
2.

Zitat von sysop
Der angeschlagene Windparkbauer Prokon schlägt in einem Schreiben an die Anleger einen neuen Kurs ein. Angeblich können die Investoren der Genussrechte durch ihre Massenkündigungen nun doch keine Insolvenz auslösen. Ob das so stimmt, ist aber offen.
Bei Mord geht die Frage immer sofort nach dem Motiv um den Täter zu finden.
Wer hat also hier ein Interesse daran PROKON über die Klinge gleiten zu lassen?
Der Artikel beschäftigt sich mit einer Sachlage die in keinem Fall zu einer Problemlösung beitragen kann.
Warum wird dieser Sensationsjournalismus betrieben, warum dieser Voyeurismus. Sich daran ergötzen wenn eine Firma die bisher Ökologisch und Ekonomisch gute Arbeit geleistet hatte zerteilt wird oder sogar dazu beitragen?

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rolo 17.01.2014, 13:44
3. Infinus-Bosse trauern

langsam tun mir diese feisten Infinus-Bosse, die jetzt in Sachsen einsitzen müssen, echt leid.. :)
Was haben die anders gemacht? Die haben doch auch nur Genussscheine an gutgläubige Anleger ausgegeben und das so eingeworbene kapital mehr schlecht als recht in irgendwelche Versicherungspolicen und andere Anlageformen gesteckt. Klar musste man dann zuletzt ein paar Tricks bemühen, damit die Bilanzen noch irgendwie ok aussahen.. Aber was haben sie denn groß anders gemacht als die PROKON-Bosse, die nachwievor in ihren Büros sitzen und ihre genauso katastrophalen Bilanzen wortreich und faktenarm verschleiern dürfen? Das ist ungerecht!

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whiterussian 17.01.2014, 13:52
4. optional

"Bei Mord geht die Frage immer sofort nach dem Motiv um den Täter zu finden. Wer hat also hier ein Interesse daran PROKON über die Klinge gleiten zu lassen?"

Mein Bester, es gibt auch Selbstmörder:)

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spigalli 17.01.2014, 13:54
5. Wen wundert es...

...irgendwie scheint die Menschheit doch total verblödet zu sein und es NIEMALS zu lernen:
Wenn einer kommt und Dir erzählt, dass Du ihm nur Dein Geld anvertrauen musst, damit er Dich reicht macht und als Beispiel dafür anführt, dass er selbst auch damit reich geworden ist - DANN ist es Zeit sich umzudrehen und zu gehen. Soll er doch sein eigenes Geld nehmen und noch reicher werden.
Ciao.

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dreamfornature 17.01.2014, 13:58
6.

Das eine ist, ob die Gewinnausschüttungen erwirtschaftet werden. Das andere, ob massen von Anleger in Panik kündigen.
Dies könnte kein Unternehmen verkraften. Wenn alle morgen zur Bank gehen würden und ihr Geld abheben, würden auch die wenigsten etwas bekommen.

Das Vertrauen ist alles.

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magicw 17.01.2014, 13:58
7. Großartig

Das ist das Allergrößte - keine Mitspracherechte, weil man nicht Gesellschafter ist und kein Recht auf Erfüllung der Forderung, weil es nachrangig ist. Das wäre ja ein Spitzenprodukt füe den Emittenten. Ich denke aber, dass dann vielleicht doch Anlagebtrug im Raum stünde, weil den Anlgern ja bei der Zeichnung etwas Anderes versprochen wurde (jederzeit kündbar und rückzahlbar). Ob das die bessere Alternative wäre, sei mal dahingestellt.

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sam1eagle2fox3 17.01.2014, 14:02
8. Keine Verbindlichkeiten, das ich nicht lache.

Wo sind denn die Verbindlichkeiten i.H.v. 48 Mio gegenüber Banken per 31.10.2013 geblieben?.
Wie will Prokon seine Ertragssteuern bezahlen?.
Die ganze Sache ist wohl mehr etwas für den Staatsanwalt.

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Vergil 17.01.2014, 14:03
9.

Zitat von lkm67
Bei Mord geht die Frage immer sofort nach dem Motiv um den Täter zu finden. Wer hat also hier ein Interesse daran PROKON über die Klinge gleiten zu lassen? Der Artikel beschäftigt sich mit einer Sachlage die in keinem Fall zu einer Problemlösung beitragen kann. Warum wird dieser Sensationsjournalismus betrieben, warum dieser Voyeurismus. Sich daran ergötzen wenn eine Firma die bisher Ökologisch und Ekonomisch gute Arbeit geleistet hatte zerteilt wird oder sogar dazu beitragen?
Cui bono, cui bono!

Ein Verschwörungsmensch wie "lkm67" weiß als guter Krimileser natürlich, dass bei einem Mord die Frage "immer sofort nach dem Motiv" "geht". Solche belanglosen Dinge wie Zeugenaussagen, Fingerabdrücke, DNA-Spuren, Gutachten aller Art spielen bekanntlich in der Realität überhaupt keine Rolle. Wer ein Motiv hat, ist der Mörder und wird umgehend eingelocht.

Eine alte Dame wurde ermordet? Wer hat ein Motiv? Ach sieh an, ihr Mann ist Begünstigter ihrer Lebensversicherung, ergo hat er ein Motiv, ergo ist er der Täter. Dass er zur Tatzeit in Bolivien weilte und die Frau tatsächlich von einem Mann umgebracht wurde, der einfach aus Mordlust Leute umbringt, interessiert Staatsanwaltschaft und Gericht nicht, denn die geht ja nur nach "Cui bono". Ist bekannt.

"Ich mach mir die Welt, widdewiddewie sie mir gefällt..."

Zu Prokon: Es ist Aufgabe der Medien, über derartige Dinge zu berichten. Zigtausende Anleger haben hier ihr Geld in einer höchst riskanten Anlage versenkt. Wenn da Zweifel am Geschäftsgebahren bestehen, wenn keine ausreichende Transparenz besteht, ist darüber zu berichten, ob das Prokon nun schadet oder nicht.

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