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Wintersportort Val d'Isère: Ex-L'Oréal-Chef gewinnt Klage gegen Pommesbude
AFP

Eine Pommesbude vor seiner Ferienwohnung stank dem ehemaligen Chef des Kosmetikkonzerns L'Oréal gewaltig. Lindsay Owen-Jones klagte deshalb gegen den Imbiss - und bekam recht.

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karlsiegfried 25.03.2015, 08:34
20. Diese, recht grosse Imbissbude, ...

... wäre in Deutschland auch wegen fehlender Bauerlaubnis geschlossen worden. Wo geht der Gestank dieser Bude hin? Natürlich verpestet er die Luft vor den Wohnungen. Hätte ich mir auch nicht gefallen lassen. Und die Argumente der Budenbesitzerin können doch wirklich nur als Bla, bla bezeichnet werden. Sie muss doch gewusst haben, welches Risiko sie eingeht. Und jetzt jammern ist schon der reinste Hohn. Übrigens, eine Pizza soll dort 20 Euro kosten.

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Dummerchen 25.03.2015, 08:41
21. Im Grunde

handelt der Pommesbudenfritze doch nicht anders als jeder andere Kapitalistensack auch:
Ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze seine Interessen durchsetzen, und so hohe Gewinne einzufahren:
Illegaler Bau einer Pommesbude.
Ebenso illegale Erweiterung derselben.
Womöglich stammen seine Hackfleischfladen aus billiger chinesischer Massentierhaltungsproduktion. ;-)

Der Unterschied in diesem Streitfall ist: Der Kläger ist ein großer Kapitalist, sein Gegner (noch) ein kleiner.

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jujo 25.03.2015, 08:42
22. ...

Zitat von viceman
die pommesbude durchgesetzt. normalerweise sind es deutsche frührentner die gegen alles mögliche klagen und andere leute denunzieren.merke der grösste lump im ganzen land....
Normalerweise sind es Leute Ihrer Kategorie welche sich über jeden S.. aufregen und andere Leute unter Generalverdacht stellen. In diesem Fall ist es das falsche Beispiel. Ein deutscher Frührentner kann sich in dieser Lage keine Ferienwohnung leisten!
P.S.
Ich finde es absurd, das hier bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit sich hier eine Gruppe herausgefischt wird um diese zu diskriminieren, scheint mir eine deutsche Michel Krankheit zu sein?

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spiegelritter 25.03.2015, 08:44
23. War klar

arm gegen reich. reich ist der böse. Und ungenehmigte Frittenbuden sind die einzige Überlebensmöglichkeit, die man offenbar hat. Alles klar.

Man liest nur Vermutungen (Gestank) und einseitige Anschuldigungen eines Verlierers. Da wäre ich vorsichtig, ob es nicht noch deutlich mehr Argumente gegen die Frittenbude gab.

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spiegelritter 25.03.2015, 09:17
24.

Zitat von mrerenoth
In der Sache hat der Mann nicht komplett unrecht, es kann nicht jeder nach belieben Pommesbuden betreiben. Regeln und Gesetze sind einzuhalten. Unanständig finde ich es aber, wenn man als reicher Mensch wegen dem Geruch von Bratenfett (an ein paar Urlaubstagen) die Existenz anderer Menschen zerstört. Mit Reichtum ist auch soziale Verantwortung verbunden. Ich kaufe die Produkte seiner Firma in Zukunft nicht mehr.
Er arbeitet seit 9 Jahren nicht mehr in der Firma.

Ich bezweifele, dass eine Existenz hier zerstört wird. Eine so große Bude in solch einer Lage wirft viel Geld ab, die kann woanders auch aufgebaut werden.

Jeder andere wäre auch angepisst, wenn man seine Goldgrube schließen muss.

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andresel 25.03.2015, 09:31
25. bescheuert

Jaja, Pommes essen - gerne!, aber aber doch nicht vor meinem Haus. Bei der Einstellung hätte übrigens auch eine Baugenehmigung nichts genützt. Und wer glaubt, dass alle anderen Buden ohne Genehmigung jetzt auch abgerissen werden...das würde dem Bürgermeister die Wiederwahl kosten.

Esst mehr Pommes, damit können wir die Welt noch retten.

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Knossos 25.03.2015, 11:52
26.

Zitat von daniellamar
Der Kapitalismus ist der falsche Weg, zumindest so wie es im Moment aussieht.
So sieht es nicht nur im Moment aus. Denn wie die Bezeichnung dieser Gesellschaftsform bereits verrät, räumt sie dem Kapital höchste Priorität ein. Profit und Herrschaft ist Votiv, der Mensch und alle sonstigen Belange zweitrangig.

Und wenn jemals jemand außer den Profiteuren selbst daran geglaubt hat, daß solches Wirtschaften einer Gesellschaft zuträglich sein könnte, dann beweist dies nur, wie trefflich sich mittels angehäuften Kapitals die Manipulation der Untertanen finanzieren und kultivieren läßt.

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Skifahrer 25.03.2015, 12:10
27. Recht gilt auch für Millionäre!

Wenn die Frittenbude ohne Genehmigung betrieben wird, dann muss sie weg.
Egal ob da ein Millionär oder ein Rentner wohnt, oder ein Kindergarten betrieben wird.
Hier mit Kapitalismuskritik zu kommen ist nur noch krank!

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jal1988 25.03.2015, 13:40
28.

Wenn der Reiche seine Wohnung ohne Genehmigung vor die Pommesbude gebaut hätte und die Wohnung nun abreißen müsste, dann wäre die Meinung hier sicherlich auch sehr eindeutig, denke ich.
Ich denke, wir sollten unser Rechtssystem abschaffen und bei Streitigkeiten in Zukunft so urteilen, dass pauschal derjenige Recht bekommt, der weniger Vermögen hat. Das verstehe ich doch richtig, dass damit die selbsternannten Kapitalismuskritiker zufrieden wären, oder?

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frenchie3 26.03.2015, 09:36
29. Wo steht geschrieben

daß die Pommesbude legal da stand? Die Vorschriftenauslegung hier in Frankreich hat durchaus interessante "Variationsmöglichkeiten". Wenn legal: Korruption auf kommunaler Ebene kenne ich, gut möglich daß am Urteil was gedreht wurde. Und wenn nicht: Pech für die Pommesbude, kein Grund auf die Reichen zu schimpfen.
By the way: das Argument der Budenbesitzerin ist Arbeitsplätze. Wenn die Industrie das schreibt toben die Foren.... Es lebe das zweierlei Maß

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