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Wirtschaftliche Folgen des Brexit: Das ist ein Erdbeben
DPA

Stürzende Aktienkurse, überall Verluste: Nach der britischen Brexit-Entscheidung sind die ersten Reaktionen der Börse nur ein Vorgeschmack. Noch gefährlicher könnten die langfristigen Folgen sein.

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Putin-Troll 24.06.2016, 20:11
1.

Zitat von
Stürzende Aktienkurse, überall Verluste
Das ist wahrhaft Musik in meinen Ohren. Endlich triffts mal die Richtigen...

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diefetteberta 24.06.2016, 20:14
2. mission accomplished

"Über die Rolle der US-Finanzindustrie wird dagegen kaum noch gesprochen." Genau das ist der springende Punkt. Ansonsten gilt für Frau Merkel als Marionette der USA "mission accomplished"! Sie hat es geschafft dank ihrer alternativlosen Politik den europäischen Karren voll gegen die Wand zu fahren und welch ein Hohn - nun ruft sie zur "Ruhe und Besonnenheit" auf. Die Finanzindustrie der USA applaudiert

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gernoedl 24.06.2016, 20:22
3. Konsequenz aus Brexit:

In der EU häufen sich Schwierigkeiten, die darauf zurückzuführen sind, dass so manch ein Mitglied gerne die Vorteile der EU mitnimmt, aber sich bei den Lasten wegdreht und mit nationalistischem Gehabe und Androhung des Austritts sich um Solidarbeiträge drückt.
Und jetzt fängt die afterkriecherische Journallie an, von nötigen EU-Reformen mit mehr Freizügigkeit usw. für die Mitglieder zu schwadronieren.
Ja, Reformen sind nötig und zwar ganz zwingend eine Konzentration der Macht beim europäischen Parlament und eine europäische Regierung. Dann hat man wieder demokratische Strukturen und die Möglichkeit auch unbequeme Lasten gerecht zu verteilen (z.B. Aufnahme von Flüchtlingen und Assylanten).
Wem das nicht passt, der möge bitte auch den Exit wählen.
Keine EU Institution wird jemals die EU zum gemeinsamen Vorteil steuern können, solange die nationalen Regierungen nicht weitgehend entmachtet sind.

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shark 24.06.2016, 20:22
4. Hoffentlich

schließen sich noch mehr Länder an.

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Barath 24.06.2016, 20:23
5.

"Ob der Zorn darüber dann noch die Brexiteers trifft, ist fraglich. So war die US-Finanzkrise zumindest mitverantwortlich dafür, dass EU-Staaten wie Griechenland oder Spanien in die Rezession schlitterten und sich bis heute nur mühsam erholen. Doch längst gilt die meiste Kritik den angeblich reformunwilligen Regierungen dieser Länder oder EZB-Chef Mario Draghi, der mit Niedrigzinsen gegen die Flaute kämpft. Über die Rolle der US-Finanzindustrie wird dagegen kaum noch gesprochen." Ach, schön das sich auch beim Spiegel noch jemand daran erinnert! Warum erinnert man dann nicht öfter daran?

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Thorsten_Barcelona 24.06.2016, 20:24
6. Europa-kritische Kräfte in Spanien?

Welche Kräfte meint der Autor damit? Selbst die am weitesten Links stehende Partei Unidos Podemos, ist kein Verfechter eines EU Austritts.
Sie wollen eine sozialere EU, wo nicht nur bei den Armen gespart wird wie bisher, aber einen Austritt schlagen sie nicht vor, insofern ist die Situation eine andere als in GB. Eher könnte es Einfluss auf die Niederlande haben.

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chrgeopolo 24.06.2016, 20:30
7. gebt doch mal Beispiele!!!

Alle reden und reden, aber sagt doch mal ganz klar welche Auswirkungen der Brexit hat!!! Banker und irgendwelche reiche Konzerne interessieren nunmal niemanden!!!

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agua 24.06.2016, 20:32
8.

Ich denke, dass sich nicht Rechtspopulisten über den Ausgang der Abstimmung freuen, sondern jeder Bürger, der kritisch ist und verstanden hat, dass die EU mit vielen Entscheidungen die Menschen vergisst.

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chjuma 24.06.2016, 20:58
9. Ich verfolge den Brexit mit Interesse

dabei fällt mir in der deutschen Presse folgendes auf...sämtliche Interviews und Worräußerungen werden ausschließlich mit Brexit Gegnern geführt. Wo sind die 52 Prozent die dafür gestimmt haben? Dürfen die nicht reden? England muss nun sicher sterben, damit sich keiner mehr traut aus der EU auszutreiben. Im 15. Jahrhundert wurden Ketzer auch gejagt und verbrannt. Weil sie Recht hatten. Ich hoffe dass England das durchsteht. Diese Diktatur der Banken muss ein Ende haben.

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