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Wirtschaftliche Folgen: Was die Briten mit dem Brexit riskieren würden
DPA

Ein Brexit würde der britischen Wirtschaft schaden - das sagen die meisten Studien. Gäbe es auch Vorteile? Und wie wäre Deutschland betroffen? Die wichtigsten Antworten.

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p2063 16.06.2016, 11:10
20.

also ändert sich für den normalen Bürger genau... nichts.

Die Briten haben weiter ihr eigenes Geld, eine wirklich freie Einreise wie im Rest der EU gibt es auch nicht (Passkontrolle am Flughafen etc), sie fahren weiter auf der falschen Straßenseite und benutzen merkwürdige Maßeinheiten.

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Ach was?! 16.06.2016, 11:10
21. Zu kurz gegriffen!

Wie bei so vielen kontroversen Themen in Europa, wird alles auf eine ökonomische Betrachtung reduziert. Das greift zu kurz. Die Menschen in England (und auch in anderen Teilen Europas) haben ein emotionales Problem mit der EU. Sie fühlen sich nicht verstanden, mitgenommen oder sogar überfordert. Die Politik scheint sich nur auf die wirtschaftlichen Aspekte zu konzentrieren, genau wie die Debatte hier im Spiegel in den letzten Wochen. Aber diese Argumente, egal ob richtig oder falsch, wird nicht die subjektive Wahrnehmung der Engländer beeinflussen. Es geht um die Idee eines geeinten Europas, um Frieden, Freiheit und Demokratie, aber auch um solche Dinge wie Kultur und Identität. Alles Aspekte die eine neoliberale Politik nicht interessieren, dort geht es nur um Wirtschaftswachstum, Wettbewerb und Globalisierung. Wenn die Idee von Europa auf rein wirtschaftliche Dinge reduziert wird, werden die Menschen nicht mitgehen. Und das gilt nicht nur für England. Insofern helfen die Betrachtungen und Argumente in diesem und vielen anderen Artikeln nicht, die Briten in der EU zu halten.

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katzenbär85 16.06.2016, 11:13
22. Lasst Sie gehen...

Es kann nicht sein, dass für einige Staaten immer Sonderregelungen getroffen werden. Entweder ich akzeptiere eine gleichwertige Gemeinschaft oder nicht. Wenn das also immer auf Erpressung hinaus läuft, dann ist ein Austritt definitiv die bessere Option - für alle Beteiligten.

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Jammerlappen 16.06.2016, 11:15
23. ...

Der Spiegel sollte objektiver berichten und nicht so plump Partei der Brexitgegner ergreifen.
Auch bei den Befürwortern sitzen Leute die was von Wirtschaft verstehen und die Grundrechenarten beherrschen.
Bei einem Brexitvotum gibt es genug Mittel und Wege die Umsetzung zu verweigern.
Also alles nur niveauloses scheindemokratisches Kino,
nichts wird passieren, gar nichts.

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MashMashMusic 16.06.2016, 11:17
24.

Zitat von merkelversteher
...und, ganz besonders, ein Problem der Eurokraten! Warum lässt man die Briten nicht einfach mal in Ruhe. Sie werden so oder so nach ihrem Gusto entscheiden. Es sollte endlich mal Schluss sein mit dieser ständigen Panikmache!
Ich halte es durchaus für sinnvoll, Leute VOR einer Entscheidung über die Konsequenzen zu informieren.

Hinterher heißt's dann nämlich "Oh - das haben wir nicht gewusst!"

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Fricklerzzz 16.06.2016, 11:18
25. Freiheit ist wichtiger als Geld

Ich finde den Brexit konsequent und richtig, wenn die Mehrheit der Briten so entscheidet.

Ich würde mir so eine Abstimmung auch hier in Deutschland wünschen, ich glaube über das Ergebnis würden sich viele Wundern.

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Gabriele Tesche 16.06.2016, 11:18
26. Brexit

"Es ist schwierig, die Brexit-Folgen zu beziffern. Einen Austritt aus der EU hat es noch nie gegeben."
Aber vorsichtshalber wird in allen Medien schon mal das "worst case szenario" angenommen, weil die EU und Deutschland "Nachahmer" fürchten, wie der Teufel das Weihwasser. Flüchtlinge und Migranten sind im UK unerwünscht, ebenso die vielen Arbeitssuchenden aus den osteuropäischen Staaten. Der EU Binnenmarkt stünde England weiterhin offen und Norwegen und der Schweiz geht es auf dieser Basis blendend. Also "Ein Schelm wer Böses dabei denkt"!

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peti55 16.06.2016, 11:18
27. so ein Gelaber

wir würden unsere Exporte verlieren? War neulich in der Schweiz, da fahren mehr deutsche Autos rum als in GB, in den USA übrigens auch.
Wenn die Mehrheit der Briten raus will ist das ok - irgendwelche Szenarien was das wem wie viel schadet oder nutzt sind Kaffeesatzlesen - man kann auch ohne EU und erst Recht ohne den schwachsinnigen Euro existieren.

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homohelveticus 16.06.2016, 11:19
28. Genau das ist es...

Zitat von Thomas Schnitzer
So eine unreflektierte Bauchentscheidung ist in meinen Augen keine Demokratie, sondern ein Beispiel für eine Einmischung in Dinge, von denen die Leute größtenteils keine Ahnung haben.
Ich finde das extrem arrogant, so etwas abzusondern. In der Schweiz dürfen wir x-mal pro Jahr vernünftig und gesittet über Sachvorlagen abstimmen, von denen wir logischerweise nicht das letzte Detail kennen und als Laien auch nicht die Auswirkungen vorhersagen können.

Darum finden Diskussionen in der Bevölkerung statt, am Stammtisch, am Frühstückstisch, in Foren und in den Medien. Genau das findet seit mindestens 6 Monaten in Grossbritannien auch statt. Und das gilt es zu respektieren. Und wenn das Volk eine Meinung hat, dann ist das von allen Regierungsdienern zu akzeptieren.

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yoldi 16.06.2016, 11:21
29. Nur Wirtschaft relevant?

Der grösste Vorteil:
Man fühlt sich wieder Frei. Brüssel hinterlässt keinen demokratischen, transparenten Eindruck. Brüssel wirkt wie ein lobbygesteuertes Bürokratiemonster, dass jegliche demokratische Instrumente ablehnt und fanatisch an ihren Idealen festhält. EU: Jemand hat Probleme, uns egal.

Für einen Schweizer wie mich wäre ein EU-Beitritt alleine schon wegen der fehlenden direkten Demokratie unmöglich.

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