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Wirtschaftskompetenz: Das große Missverständnis
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In Deutschland gilt als wirtschaftskompetent, wer der Wirtschaft möglichst viele Gefallen tut. Ein fataler Irrtum in Zeiten von Trump, Brexit und anderen Symptomen der Globalisierungskrise.

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Freidenker10 25.01.2019, 13:07
1.

Am Ende des Tages sind wir halt alle korrupt. Wenn mir mein Chef eine hohe Gehaltssteigerung oder einen hohen Bonus gibt hab ich in ganz dolle lieb. Wenn ich einem Kellner 100 Euro Trinkgeld gebe werde ich bei meinem nächsten Besuch fürstlich bedient. Gibt die CDU der Wirtschaft Geld, Förderungen oder Schützenhilfe bei Verfehlungen hat die Wirtschaft eben die CDU ganz dolle lieb. Kürzt die SPD den ehemaligen Sozialhilfeempfängern das Geld hat sie eben keiner mehr lieb, so ist das halt mit der Zuwendung mittels Geld...!

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thequickeningishappening 25.01.2019, 13:09
2. Der Keks ist gegessen

und Mit Den Krümeln vom Keks laesst sich keine Binnen Nachfrage generieren. Krümel kaufen keine Kekse !

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a.meyer79 25.01.2019, 13:13
3. Gaaaanz einfach

Unternehmen, die in Deutschland sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen kriegen niedrige Steuern, alle anderen Unternehmen hohe bis zu 80 %. Investmentbanking bis 99 %. Wer von denen mault kann demnächst dann nach GB gehen. Aber: Solange Politiker nach ihrer Amtszeit mit Pöstchen versorgt werden wird sich das nicht ändern. Man könnte sagen, wird Zeit, dass eine starke Hand mal wieder in D aufräumt, aber selbst die rechten Alternativen machen nichts anderes, als Pöstchen haben wollen. Also, kein Plan, wer endlich dafür sorgen soll, dass dir mit eh schon viel Vermögen nicht immer noch mehr in ihren Hals kriegen.

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minimax9 25.01.2019, 13:14
4. Super Artikel

Fazit: Nimm nie den Hund zum Wächter deiner Mettwürste.

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spon-facebook-10000097875 25.01.2019, 13:16
5. Der Artikel ist einfach und schlicht grandios.

Jemand der jenen Wirtschaftsbossen den Schw... ähm.. hust... ich meine die Schuhe putzt, gilt als "wirtschaftskompetent". Und das nennt man dann "konservativ", und die Leute wählen sowas immer noch. Nun, ich denke wenn wir solchen Leuten das Denken überlassen würden, würde Deutschland das indische Kastensystem annehmen, weil einfache Leibeigenschaft nicht ausreicht. Und man würde es dann als "Befreiung" feiern wollen. die SED lässt grüßen.

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ford_mustang 25.01.2019, 13:19
6. Absolut ...

treffend, dieser Artikel!

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kfr_berlin 25.01.2019, 13:22
7. Wirtschaftskompetenz

Sehr treffender Beitrag, auch wenn ich dem Betriebsleiter schon einen Kompetenzvorsprung unterstelle, falls er sich nicht als Lobbyist der Wirtschaftsmanager sieht, sondern ehrlich bereit ist, sich mit den Argumenten von DGB bis Keynes offen auseinander zu setzen. Bei Merz gab es dazu noch einen guten Hinweis der Heuteshow. Bei Blackrock wurde er ja wegen seiner guten Kontakte in die Politik engagiert. Und das ist nur Lobbyistenkompetenz und keinerlei Wirtschaftskompetenz.

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delta120 25.01.2019, 13:25
8. Wirtschaftskompetenz: Von unten nach oben verteilen

Senkung der Steuer für Spitzenverdiener (Unter Kohl waren es 53%). Aktuell Senkung des Soli? Dafür Steigerungen der Energiesteuern (Benzin, Strom, Gas) und Mehrwertsteuer seit 1998 16% und heute 19%.

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krautrockfreak 25.01.2019, 13:26
9. Wir brauchen Berufspolitiker mit Verbot zum Wechsel in die Wirtschaft!

Viele Probleme haben wir deshalb, weil unsere Politiker ihren Job nicht richtig machen, weil sie Angst haben, dass sie nach den 5, 10 oder 20 Jahren in der Politik keinen Job in einem der Aufsichtsräte der Wirtschaft kriegen oder als Berater etc. Aber nur ein absolut unabhängiger Politiker kann überhaupt für das Land und seine Bürger korrekt arbeiten. Wer aber immer dran denkt, ob er dies oder jenes nun gegen die Wirtschaft fordern kann, ohne dass man es ihm später ankreidet, der kann nur schlecht arbeiten. Und genau diesen Zustand haben wir. Immer mehr Politiker nehmen sehen ihren Job als Sprungbrett in die Wirtschaft und Industrie und sind nicht mehr entscheidungsfreudig. Alles wird verschoben und verworfen, ja nichts gegen die Autoindustrie, nichts gegen die Nahrungsmittelindustrie, nichts gegen die oder das, immer mehr Stillstand deshalb.
Also, her mit den reinen Berufspolitikern, gut bezahlt, aber mit dem Verbot, in die Wirtschaft zu wechseln. So lange dies nicht der Fall ist, kann Deutschland gar nicht mehr auf den richtigen Weg kommen.

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