Forum: Wirtschaft
Wirtschaftskonflikt mit China: Außenminister Gabriel verkündet "Deal" zur umstrittene
REUTERS

Können die deutschen Autokonzerne aufatmen? China kommt Deutschland laut Außenminister Gabriel bei einer umstrittenen Produktionsquote für Elektroautos entgegen.

Seite 2 von 11
Ge-spiegelt 24.05.2017, 08:26
10. Traurig

erinnert an die Diesel Partikel Filter, da waren die Franzosen schneller. Dabei ist die Nachfrage in den chinesischen Metropolen da und der Smig ist ein Riesen Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
at.engel 24.05.2017, 08:28
11. It's just fantastic!

Wenn jetzt Gabriel auch so ein Faible für "Deals" entwickelt, kann man ja nur hoffen, dass er sich demnächst nicht seine Haartolle blond färben lässt... so à la Trump, der Mann für große "Deals"...
Ansonst ist ein "Deal" so ungefähr das Gegenteil von Politik. Für die Umwelt und auch die deutsche Autoindustrie wäre es jedenfalls sinnvoller, wenn die deutsche Regierung da endlich etwas Schwung reinbringt - sprich knallhart Druck macht. Anstatt da am Konzept "betreutes Fahren " für die betuchte und etwas betagte Kundschaft herumzubasteln, sollten die mal ihre Energie in einen zukunftsträchtigen Antrieb stecken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vrdeutschland 24.05.2017, 08:30
12. @ 1: Ja, da liegen Sie leider falsch

Zitat von meckerlise
Ich hab nicht viel Ahnung von Wirtschaft, das gebe ich gerne zu. Aber aus umwelttechnischer Sicht wäre die von China geplante Quote zumindest doch sicher ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, was das Smog-Problem des Landes angeht, oder? Sollten die Wirtschaftsinteressen Deutschlands da nicht etwas zweitrangig sein? Bitte korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe.
Denn Strom kommt in China aus besonders schwefelhaltiger Kohle aus ineffizienten Kraftwerken und die verursacht den Smog und die dreckige Luft.
Insofern ist dort jedes Elektroauto schlimmer als hier ein Diesel-Auto mit Euro 2.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vb14 24.05.2017, 08:33
13. Armutszeugnis

Erst die Entwicklung der E-Mobilität in Deutschland verschlafen und dann denn Außenminister zum Jammern nach China schicken. Deutsche Industriepolitik par excellence...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
akkarin 24.05.2017, 08:40
14. Auto

Und wenn es noch so abwegig aussieht: aus meiner Sicht wird das E-Auto keine Lösungen bieten, denn es bleibt ein Auto und erst recht nicht in der vernetzten Form. Die Welt hat sich verändert, welche Lösungen zu den veränderten Lebensformen wie z.B. immer grössere Zentren erfordert. Aber anstelle eine Lösung zu erarbeiten, werden E-Autos und Vernetzung propagiert, wobei vergessen wird, daß das Auto in der alten Form ja weit mehr war und ist als nur ein Fortbewegungsmittel. Ist die Umgebung dafür nicht mehr geeignet, dann wird die Anzahl derer, die sich für ein Auto viel zu weit finanziell belasten, gewaltig abnehmen. Auch wenn heute viele gar nicht mehr anders können. Aber für neue Lösungen ist Industrie nicht fähig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
legumann 24.05.2017, 08:56
15. Quote statt Kaufprämie

Statt die Elektroauto-Quote in China zu unterwandern und daheim den Steuerzahler zu belasten, sollte die deutsche Regierung die Elektroauto-Kaufprämie abschaffen und Chinas Quote kopieren. 80 Elektroautos je 1.000 verkaufter Verbrennungsmotorfahrzeuge kann doch nicht so schwierig sein? Zur Not müssen VW & Co ihre minderwertigen e-Autos halt verschenken und die Kosten auf den Preis der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren umlegen. Dann finanzieren endlich jene den Wandel, die weiter mit Otto und Diesel die Stadtluft verpesten wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
patrick6 24.05.2017, 08:58
16. "Außenminister Gabriel verkündet Deal"

Oh nein, jetzt fängt der auch noch damit an...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lalito 24.05.2017, 08:59
17. Tscha

Da man sich in der Verbrenneroptimierung so sehr verkünstelt hatte und schlussendlich nur mit organisiertem Betrug Absatz generieren konnte - Stichwort "Clean Diesel" - wird es eine Zeit dauern, bis die Einsätze auf das falsche Perd zurückgezogen werden können.
Abschreibungen laufen halt länger.

Dumm nur, dass der Elektromotor auf der Nabe sitzt, seit einem Jahrhundert durchentwickelt, und der E-Bike-Boom nur die Spitze des auf die Verbrenner-Anhänger zuschwimmenden Eisberges darstellt. Die Jungs von der Verbrenner-Titanic versuchen das Ruder zwar noch herumzureißen, sind dabei leider, leider ganz bisschen zu spät dran, zumal man - wie die Öldealer auch - nur Benzin im Blut hat . . .

Die Zeiten, wo es als so sexy galt, Castrol am Endrohr rausschnüffeln zu können sind nun mal vorbei Jungs, schneller als Euch lieb ist!
Nach Zündkerzen, Glühkerzen, Keilriemen, Anlasser, Lichtmaschinen, Nockenwellen, Pleuel mit Lagern, Kurbelwellen, 3-6 L Motoröl, Getrieben, Getriebeöl, Kardanwellen, Differentialen . . . fragt in Kürze kein Mensch mehr. Eher danach, ob die vier Radnabenmotoren über die App am Handy aüßer im Eco auch in welchen Sprintmodi bedienbar sind . . .
Und nicht zu vergessen, den unumstößlichen Vorteil, Großanlagen in Effizienz und Umweltfragen wesentlich einfacher und schneller optimieren und an veränderte Voraussetzungen anpassen zu können, als eine millionenfach veräußerte Fehlentwicklung - wo auch immer auf der Welt - meist über den Produktzyklus hinaus weiter abstinken zu lassen. Logisch.

Und ja, die feinen Anzüge haben es verbockt UND prächtig dabei verdient. Zweiteres ist allerdings auch schon Vergangenheit, die Milliardenstrafen sind wieder nur die Spitze eines weiteren Eisberges. Wie soll man auch umgehen mit sinkenden Absatzzahlen und Marktverschiebungen bzw. -erosionen, wenn man sich Jahrzehnte nur die Hände gerieben hat und einzig immer dickere und PS-stärkere Statussymbole in den Sinn des Konsumenten gepresst hatte?

Fette breite verchromte Endrohre werden sehr schnell zum No-Go mutieren, warum auch nicht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lalito 24.05.2017, 09:09
18. Oooch, echt?

Zitat von akkarin
. . . Aber für neue Lösungen ist Industrie nicht fähig.
Falsch. Innerhalb eines halben Jahrzehnts wurde aus einem NoGo-Artikel ein boomendes Produkt. Das E-Bike. Und die Industrie hat es gleich geschnallt, dahingehend zu manipulieren, dass wer nicht mindestens 2,5 tausend Öcken anlegt ein personifiziertes Sicherheitsrisiko abgibt.

Wer was auf sich hält und es sich leisten kann, der lässt sich halt gern locken und am Ring durch die Manege ziehen. Kann ich nur drüber lachen.

Ein 700 Euro-Teil von Aldi, bisschen aufgerüstet für knapp 200 Euro, versieht seinen Dienst zuverlässig und komfortabel seit mehr als vier Jahren. Das läuft, der Rest ist Luxus und gut für's Gelaber im Golfclub.
Probleme gibt's, die gibt es gar nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gunpot 24.05.2017, 09:19
19. Natürlich kennen auch die Chinesen

das Problem, dass leistungsfähigere Batterien produziert werden müssten, um höhere Einsatzreichweiten der Kraftfahrzeuge zu erzielen. Wir sind noch nicht ganz so weit. Merkel, unsere promovierte Physikerin hat dieses Problem sehr gut erkannt, als sie vor wenigen Tagen verkündete, dass noch mehr in die Forschung + Entwicklung solcher Batterien investiert werde, da der entscheidende Durchbruch noch nicht gelungen sei. Davon abgesehen, ist die chinesische Forderung ein gutes Beispiel für einen gut funktionierenden Welthandel, weil hier die Erzeuger gezwungen werden, umweltfreundlicher zu produzieren. Letzten Endes werden wir in Europa davon profitieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 11