Forum: Wirtschaft
Wirtschaftskrise in der Ukraine: Jazenjuk rechnet mit dem Westen ab
DPA

Mit einer emotionalen Rede hat der ukrainische Premier Jazenjuk die Bürger auf harte Reformen eingestimmt. Das Bankensystem ist angeschlagen, die IWF-Kredite reichen nicht. Jetzt sollen erneut Europa und Amerika mit Milliarden helfen.

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stuhlsen 12.12.2014, 15:50
1. Jetzt wird es richtig lustig

Jetzt bekommt der Westen die Rechnung für seine großartige Politik. Schäuble kann seine "schwarze Null" schon mal vergessen, für die Milliarden, die er locker machen muss, reichen seine üblichen Haushaltstricks nicht mehr.

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Luna-lucia 12.12.2014, 15:51
2. für diese Streithansel ist

jeder Euro, einer zuviel! Die mögen sich doch schon untereinander nicht! Sagen uns hier jedenfalls "Flüchtlinge" von dort. Die sagen, die dortigen Volksstämme seinen das Problem! Weil die oft untereinander voll verfeindet sind, gibts auch keine gemeinsame politische Richtung

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schauerstoff 12.12.2014, 15:54
3. Es ist genug Geld da..

..sollen sie die Oligarchen enteignen (so ca. 500 000€ dürfen sie behalten, der Rest wird eingezogen und bei besserer Wirtschaftskraft zurückgezahlt), aber oops.. die Regierenden sind ja selber Oligarchen.

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hjcatlaw 12.12.2014, 15:54
4. Es ist unschwer zu erraten,

dass, wenn die Finanzierung "in die Hose geht", der ach so böse Westen wieder daran Schuld sein wird. Wir sind es ja inzwischen gewohnt, dass alle Schuldzuweisungen reflexartig in Richtung Westen gehen, wenn in der Ukraine etwas schief läuft.

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wermoe 12.12.2014, 15:57
5. Das dürfte mehr als teuer werden, für den deutschen

Untertan ! Die 32 Milliarden US$ wird die Ukraine die nächsten 20 Jahre benötigen, nur um als Staat zu überleben ( Allein der Aufbau in der ehemaligen DDR kostet über 800 Milliarden, die Ukraine ist 4 mal Bevölkerungsreicher ... )

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schwaebischehausfrau 12.12.2014, 15:57
6.

noch so ein Land - neben Griechenland - , das sich die EU unbedingt ans Bein binden musste, um für Daimler, Danone & Co. zukünftige Absatzmärkte zu sichern auf Kosten der europäischen Steuerzahler. Die Parallelen zu Griechenland sind erdrückend: 1. Ein durch und durch korruptes System, das über Jahrhunderte gewachsen ist und auch nicht in wenigen Jahren reformierbar ist - jedes Mal , wenn die EU die von kriminiellen "Oligarchen" und korruptem Staatsapparat (incl. Jazenzuk) ausgeplünderte Staatskasse wieder auffüllt, wird sie dankend von der korrupten Elite wieder geleert werden - ein Faß ohne Boden. 2. Wie in Griechenland ein Sozialsystem und ein Lebensstandard auf Pump, subvenitonierte Gaspreise und jetzt will man die Rente "hochsetzen auf 65" - wie soll man einem EU-Bürger , der erst mit 67 in Rente darf erklären, dass er dafür zahlen soll. 3. Die gleiche unverfrorene Dreistigkeit, die man aus Griechenland schon seit Jahren gewohnt ist: Einfach die Hand aufhalten und nach "europäischer Solidarität" rufen, anstatt mal anzufangen, den eigenen Saustall auszumisten...

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alias1942 12.12.2014, 15:58
7. ganz einfach

1. Truppen demobilisieren
2. Rüstung auf Null fahren
3. Blockfreiheit garantieren
4. Frieden mit Separatisten schliessen
5. Ukraine föderalisieren
6. den rechten Sektor verbieten
7. Vermögen der Oligarchen einziehen
8. Oligarchen Enteignen

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dilido 12.12.2014, 15:58
8. Lieber Herr Jazenuk,

konfiszieren Sie einfach ein paar Oligarchen-Konten,
einschließlich Ihr eigenes --- dann können Sie auch für
die offenen Rechnungen der Ukraine aufkommen.

Viele Grüße von einem deutschen Steuerzahler

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suedbaden6 12.12.2014, 15:59
9. Es lebe die Tradition

Die Pleiten der Wirtschafts-"Eliten" und Strategie-"Eliten" in der EU haben ja doch schon eine gewisse Tradition. Griechenland, Rumänien, Bulgarien und jetzt die Pleitefirma Ukraine.
Wobei diesmal aber natürlich alles anders ist. Der Unterschied heißt Putin! Gäbe es diesen Nabel des Bösen nicht, würde er wohl schnellstens erfunden werden um die erschlagende Dämlichkeit dieser Geostrategen zu übertünchen.

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