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Wirtschaftskrise: Europas Autoindustrie droht Katastrophenjahr
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Für europäische Autohersteller dürfte 2013 ein hartes Jahr werden. Arbeitslosigkeit und Schuldenkrise treffen vor allem Unternehmen in Südeuropa. Einer Studie zufolge könnten die Fabriken so schwach ausgelastet sein wie zuletzt in den vierziger Jahren.

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micha.w 11.06.2013, 10:30
1. Na ja,

wer kann sich bei den Preisen denn immer neue Autos leisten? Der Krug geht so lange zum Brunnen .....

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timepiece123 11.06.2013, 10:31
2. Wo ist das Problem ?

Zitat von sysop
Für europäische Autohersteller dürfte 2013 ein hartes Jahr werden. Arbeitslosigkeit und Schuldenkrise treffen vor allem Unternehmen in Südeuropa. Einer Studie zufolge könnten die Fabriken so schwach ausgelastet sein wie zuletzt in den vierziger Jahren.
Dann können doch die im Niedriglohnsektor beschäftigten deutschen Arbeitnehmer die Autos kaufen.

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micha.w 11.06.2013, 10:36
3. Wohl logisch,

und mal wieder "nicht absehbar". Es sind nicht nur die Arbeitslose etc., es sind auch die Leiharbeiter, Frieseure und alle anderen, denen es ja dank "Mutter Merkel" so gut geht in Deutschland. Läuft dumm!

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waldlergeist 11.06.2013, 10:38
4. Seit dem Zweiten Weltkrieg?

Was für ein sonderbarer Vergleich. Damals wurde ja eher weniger "Privatfahrzeuge" gefertigt. Und die meisten von ihnen hatten vorne so komische Rohre dran. Von der Farbe mal ganz abgesehen.

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docmarten 11.06.2013, 10:38
5. Wann...

... hört die Berichterstattung über diesen selbsternannten "Automobilwirtschaftsexperten" endlich auf? Erzählt etwas von Nachlässen von über 30% und die Kunden kommen mit dieser Erwartung in die Autohäuser und müssen dann erst einmal vom Verkäufer aufgeklärt werden, dass Herr D. mal wieder nur Blödsinn verzapft hat. Bitte, liebes SPON-Team, wenn ihr über die Automobilwirtschaft schreibt, klammert diesen "Automobilprofessor" in Zukunft aus.

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herr wal 11.06.2013, 10:45
6.

Zitat von sysop
Für europäische Autohersteller dürfte 2013 ein hartes Jahr werden. Arbeitslosigkeit und Schuldenkrise treffen vor allem Unternehmen in Südeuropa. Einer Studie zufolge könnten die Fabriken so schwach ausgelastet sein wie zuletzt in den vierziger Jahren. ... "Arbeitslose sind keine guten Autokäufer und deshalb geht die europäische Autoindustrie durch ihr schwerstes Jahr seit der ersten Ölkrise" Anfang der siebziger Jahre, heißt es in der Studie. ...
Wiso denn das? Ich denke, nach der aktuellen Mainstreamwirtschaftsreligion entsteht Bedarf und Konsum automatisch, wenn nur immer mehr produziert wird? Komisch. Vielleicht sollte mann tatsächlich nicht alles glauben, was so alles mündlich oder schriftlich geplappert wird.

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Mart-73 11.06.2013, 10:46
7.

Die jungen Menschen welche sich wie bei meiner Generation für ein Auto begeistern konnten sterben langsam aus. Preisinflation und steigende Lebenshaltungskosten lassen für eine derart teure Investition keinen Platz mehr. Deutschland mag es zwar besser gehen als vielen anderen EU - Ländern, da wir aber amtierender Europameister bei den Niedriglöhnen sind ist auch die Binnennachfrage gesunken.

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theodorheuss 11.06.2013, 10:48
8. Deutsche Autobauer

Zitat von sysop
Für europäische Autohersteller dürfte 2013 ein hartes Jahr werden. Arbeitslosigkeit und Schuldenkrise treffen vor allem Unternehmen in Südeuropa. Einer Studie zufolge könnten die Fabriken so schwach ausgelastet sein wie zuletzt in den vierziger Jahren.
mit zurückgehendem Absatzmarkt. Das ist in der Tat ein Riesenproblem, denn vom Autobau lebt ein Großteil unserer Arbeitnehmerschaft. In Frankreich und Italien das Gleiche, bzw. das sogar noch schlechtere Bild. Aber im Gegensatz zu den genannten Südländern sind die Deutschen bereit Reformen anzugehen. Franzosen und Italiener werden kurz über lang nach EU Steuergeldern schreien um ja keine Veränderungen in der politischen Marschrichtung vornehmen zu müßen. Auch und im Besonderen zu Lasten des Deutschen Steuerzahlers werden dann über verschiedenste Kanäle Milliarden und Abermilliarden in die Taschen Französischer und Italienischer Haushalte wandern. Einen Ausweg? Sorry, gibt leider keinen der politisch durchsetzbar wäre.

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picard95 11.06.2013, 10:48
9.

Zum Jahresende könnte ich mir einen Neuwagen ohne Kredit kaufen, aber wozu?

Ich fahren einen schönen Kombi, 9 Jahre alt, der keinerlei Probleme macht und ohne Inspektion vorher im Mai ohne Mangel durch den TÜV gekommen ist.

Mal vom Styling heutiger Autos abgesehen (die sehen fast alle nur noch agressiv aus) werden die Autos meist größer und schwerer (Golf7 mal als Ausnahme), aber im Innenraum auch beengter.
Konnte man sich im Golf2 mangels breiter Mittelkonsole noch räkeln, besitzen neue Autos meist nur noch eine Art "Fussschlauch" vorne mit weniger Platz für die Beine.

Die Fensterflächen (eher Schiessscharten) werden immer kleiner, die Rundumsicht ist meist so schlecht dass man zwingend Parksensoren und am besten noch eine Rückfahrkamera benötigt.

Hielten Motor und Getriebe 199x noch bei normaler Wartung mindestens 300.000km, so wird man das im Mittel mit den aufgeladenen Turbomotörchen und DSG Getrieben NICHT mehr schaffen ohne teure Reparaturen.

Der (Listen-)Preis ist da nur noch das Sahnehäubchen.

Und auch der Benzinverbrauch ist bei mir kein Grund um zu wechseln. Im Realverbrauch benötige ich (ich fahre ich durchaus zügig) zwischen 6,5 und 7,5l/100Km Super benzin (E10). Je nachdem wieviel Autobahn dabei ist.

Ich werde wohl das Geld lieber in eine Eigentumswohnung investieren und meinen alten Kombi noch preisgünstig 10 Jahre fahren.

Ein Neuwagenkauf ist Geldverbrennung pur und Jahreswagen/Mietautos/Leasingrückläufer sind auch ein Glücksspiel, die bei Pech (z.B. kalten Motor hochdrehen) einen aussergewöhnlichen Verschleiss erlebt haben.

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