Forum: Wirtschaft
Wirtschaftskrise in Italien: Europas neuer großer Wackelkandidat
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Die Wirtschaft lahmt, die Schulden sind gewaltig und Schutzpatron Mario Draghi zieht sich zurück. Während der Rest der Eurozone im Aufschwung ist, hängt Italien hinterher - und wird zum größten Sorgenkind.

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ekel-alfred 13.06.2017, 08:14
1. Laaangweilig!

Hat sich Europa, respektive die EU , jemals außerhalb einer Krise befunden? Ehrlich gesagt kann ich mich nicht erinnern und dieser Dauerzustand nutzt sich so langsam ab.
Lasst sie unter die Rettungsschirme schlüpfen, weil es alternativlos ist.
Lasst uns retten, was nicht zu retten ist.

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nico.v 13.06.2017, 08:16
2. Ich vestehe,

Dass der Spiegel ein bestimmtes storytelling gegenüber Italien verfolgt. Das besteht darin alles so schlecht wie möglich darzustellen, woher das kommt verstehe ich nicht. Vorgestern wurden vom IWF das Wachstum von 0.8 auf 1.3 für 2017 revidiert, heute erscheint dieser Artikel. Zufall? Ich verstehe auch nicht ob es Absicht oder Fahrlässigkeit ist falsche Zahlen zu nennen. Die Arbeitslosigkeit ist auf 11.1% ich würde beim Runden auf 11% und nicht 12% tippen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist 34% etwas weit weg von den 40%. Das Istat Bulletin zu lesen sollte nicht wirklich schwer fallen da es auch teilweise in Englisch ausgegeben wird.

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Neapolitaner 13.06.2017, 08:19
3. Italien kann nur ein €-Ausstieg retten

Und mit der EZB müsste verhandelt werden, wie Italien seinen enorm negativen TARGET-Saldo sowie die von der EZB gehaltenen ital. Staatsanleihen bedienen will. Es würde auf eine Streckung und partielle Umschuldung hinauslaufen. Mit einer eigenen Lira kann Italien soweit abwerten, dass das Land wieder wettbewerbsfähig wird, auch wenn das im Land selbst zu hoher Inflation führen wird. Aber einen anderen Weg gibt es nicht. Alternative wäre die Schaffung eines Süd-Euro, sofern Frankreich mitziehen würde (und Portugal und wahrscheinlich auch Spanien wären dann mit dabei).

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espet3 13.06.2017, 08:20
4.

Europas neuer Wackelkandidat, wird aber mit G7-Staaten wie die USA, Japan, Kanada und Deutschland stets in einem Atemzug genannt.

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dancar 13.06.2017, 08:21
5. Tja, der FIAT Tipo (u.a.) wird in der Türkei gebaut

...wie soll sich das Land erholen, wenn selbst ur-italienische (heute internationale) Unternehmen nicht mehr in Italien produzieren wollen, wegen Gängelung (Gewerkschaften) und Monsterbürokratie?

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pefi18690 13.06.2017, 08:24
6. wirklich "Einnahmen"?

Werden wirklich die Einnahmen (= Umsatz) mit mehr als 60% besteuert? Das ist kaum vorstellbar.

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Europa! 13.06.2017, 08:25
7. Hört doch endlich mit der Panikmache auf!

Ja, ja, ein Land ist immer das letzte (eine Frage der Logik). Deswegen muss man doch Europa nicht dauernd schlechtreden. Europa ist immer noch mit Abstand die beste aller Welten auf diesem Planeten, und statt zu maulen und zu meckern, sollten wir sie einfach noch etwas besser machen. Einen schönen Tag noch!

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mc_os 13.06.2017, 08:25
8. Nahtoderfahrungen

Gestern die Wirtschaftskrisen Spanien, Portugal und Irland, die de-facto-Pleite in Griechenland, dann die Abstimmung in Schottland, die Brexit-Abstimmung, die Wahlen in Österreich, die Wahlen den Niederlanden, die Wahlen in Frankreich. Nun die aktuellen Entwicklungen in Italien.*
Die sog. EU steht mit schöner Regelmäßigkeit vor dem Exitus.

Wie lange noch?


* Kein Anspruch auf Vollständigkeit und chron. richtige Reihenfolge. Zudem ohne Berücksichtigung des außenpolitischen Scheiterns in allen Bereichen.

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kritischer-spiegelleser 13.06.2017, 08:26
9. Wackelkandidaten

Europa besteht doch fast nur aus solchen Kandidaten, die sich alle von der EU "retten" lassen wollen. Sie wollen billiges Geld zu Lasten anderer EU-Staaten. Dafür wurde diese Organisation zwar nicht gegründet, das ist aber wohl nur noch der einzige Existenzweck.

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