Forum: Wirtschaft
Wirtschaftskrise in Venezuela: Aufstand gegen den Soziölismus
REUTERS

Der Absturz des staatlichen Ölkonzerns hat Venezuela in eine tiefe wirtschaftliche Krise gestürzt. Im Machtkampf gegen Präsident Maduro liegt letztlich die Chance, dass es mit dem Land wieder bergauf geht.

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Galgenstein 26.01.2019, 18:32
30. Die Idioten sterben nicht auch

die klatschen auch dann noch Beifall, wenn die letzten Lichter in Venezuela ausgegangen sind, solange Maduro nur irgendwas von Sozialismus und Volk faselt. Die stören sich nicht daran, dass die Supergenossen mehrere Hundertmilliarden zur Seite geschafft haben.
Die finden die Colectivos richtig Klasse, dabei handelt es sich um paramilitärische Truppen, die vergleichbar der SA funktionieren.

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egoneiermann 26.01.2019, 18:34
31.

Zitat von blurps11
Was heißt denn "wieder" aufwärts ? Es wird immer gerne so getan, als ob Venezuela vor Chavez ein Schlaraffenland für die Bevölkerung gewesen wäre.
Das Problem liegt ja noch noch tiefer. Charez ist ja mit einer sehr großen Mehrheit gewählt worden, weil er die Hoffnung der Gesellschaft war, die politische Korruption endlich zu beenden. Wenn man seine Amtszeit und die seines Nachfolgers anschaut, dann hat sich die Korruption nur verlagert. Und das ist das wirkliche Drama, wahrscheinlich muss man sagen, es geht einfach nicht anders in Südamerika. Zumindest würde der politische Wechsel das Abgleiten des Landes in eine Diktatur verhindern, wobei, wenn man die Nachbarn im Süden anschaut, die ja bereitwillig jemanden gewählt haben, der mit der Diktatur liebäugelt, dann ist auch das nur ein kleiner Trost.

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binibona 26.01.2019, 18:34
32. Kein Land mit grossen Ölvorkommen...

war jemals sicher vor der USA. Die Staatsform spielte keine Rolle, besser noch Autokraten, denn mit denen kann man besser verhandeln. Das gibt es keinen Bundestag oder gremien die Verträgen zustimmen müssen. Und heute haben sie selbst einen Autokraten als Präsidenten. Das nenne ich Schicksal...

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bart_simpsen 26.01.2019, 18:35
33. Wer hat den Artikel wirklich geschrieben ...?

Na ... jetzt müssten sie es wissen? R ...

Sozialismus macht arm und ist menschenverachtend!

Die venezolanische Wirtschaft, die fast vollständig vom Erdölexport abhängig ist, befindet sich derzeit in einer schweren Krise, geprägt von Hyperinflation, Versorgungsengpässen und Hungersnöten mit einer Armutsquote, welche ab 2014 über 50 Prozent stieg und im Jahr 2016 rund 80 Prozent erreicht hatte. Aufgrund der desaströsen Lage des Gesundheitssystems im Jahr 2018 hatten die in Südamerika häufigen Schamanen großen Zulauf, auch darum, weil damit auf Medikamente der Schulmedizin verzichtet werden konnte, welche sich kaum jemand noch leisten konnte. Derweil schätzte der Ärzteverband die noch eingesetzten Diagnosegeräte im Land auf rund 20 Prozent des Bestandes. Die Regierung verleugnete derweil die Gesundheitskrise, während die WHO die Nachbarstaaten aufforderte, ungeachtet der Legalität der Emigranten diese medizinisch zu versorgen, um die Ausbreitung von Krankheiten in andere Länder Lateinamerikas zu verhindern. Kolumbien hatte bei den Grenzübergängen Impfstationen eingerichtet, welche auch von Müttern aufgesucht wurden, welche mit ihren Kindern stundenlang aus dem Landesinnern Venezuelas anreisen mussten

Nach dem Auswärtigen Amt besteht in Venezuela insbesondere Gefahr durch Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, sei hoch. Bei Kontrollen durch Uniformierte im Stadtgebiet, bei Straßenkontrollen und selbst am Flughafen sind in der Vergangenheit Reisende von uniformierten Kontrolleuren beraubt oder zu Geldzahlungen bzw. Geldumtausch genötigt worden. In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Besondere Vorsicht sollte man bei Taxis und nachts walten lassen; es ist in Vergangenheit aber auch sogar in Hotelanlagen zu Übergriffen gekommen.

Ende Juli 2018 strömten täglich 35.000 Menschen aus Venezuela alleine in das Gebiet von Cúcuta, von denen jeweils etwa 4.000 nicht mehr nach Venezuela zurückkehrten. Die Schwächsten erhielten Gratismahlzeiten. Um die Weiterreise zu finanzieren, konnte man auch seine Haare vor Ort verkaufen, Andere machten sich zu Fuß auf den Weg ins 550 Kilometer entfernte Bogotá. Unter der Regierung Maduro nahm die Machtkonzentration und Repression weiter zu. Human Rights Watch sprach bis 2017 von 600 politischen Gefangenen und warf den Sicherheitskräften Folter vor. 120 Protestierende waren zum Teil sicher von Milizen des Regimes getötet worden. Die Ernährungs- und Gesundheitsversorgung war nicht sichergestellt. Im Herbst 2017 berichtete der Deutschlandfunk, der Hunger würde als Waffe der Günstlingswirtschaft und Repression eingesetzt. Bei der Verleihung des Sacharow-Preises an die Opposition im Herbst 2017 war die Begründung, dass das entmachtete Parlament die "einzige demokratisch gewählte Versammlung" sei.

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bart_simpsen 26.01.2019, 18:35
34. Wer hat den Artikel wirklich geschrieben ...?

Na ... jetzt müssten sie es wissen? R ...

Sozialismus macht arm und ist menschenverachtend!

Die venezolanische Wirtschaft, die fast vollständig vom Erdölexport abhängig ist, befindet sich derzeit in einer schweren Krise, geprägt von Hyperinflation, Versorgungsengpässen und Hungersnöten mit einer Armutsquote, welche ab 2014 über 50 Prozent stieg und im Jahr 2016 rund 80 Prozent erreicht hatte. Aufgrund der desaströsen Lage des Gesundheitssystems im Jahr 2018 hatten die in Südamerika häufigen Schamanen großen Zulauf, auch darum, weil damit auf Medikamente der Schulmedizin verzichtet werden konnte, welche sich kaum jemand noch leisten konnte. Derweil schätzte der Ärzteverband die noch eingesetzten Diagnosegeräte im Land auf rund 20 Prozent des Bestandes. Die Regierung verleugnete derweil die Gesundheitskrise, während die WHO die Nachbarstaaten aufforderte, ungeachtet der Legalität der Emigranten diese medizinisch zu versorgen, um die Ausbreitung von Krankheiten in andere Länder Lateinamerikas zu verhindern. Kolumbien hatte bei den Grenzübergängen Impfstationen eingerichtet, welche auch von Müttern aufgesucht wurden, welche mit ihren Kindern stundenlang aus dem Landesinnern Venezuelas anreisen mussten

Nach dem Auswärtigen Amt besteht in Venezuela insbesondere Gefahr durch Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, sei hoch. Bei Kontrollen durch Uniformierte im Stadtgebiet, bei Straßenkontrollen und selbst am Flughafen sind in der Vergangenheit Reisende von uniformierten Kontrolleuren beraubt oder zu Geldzahlungen bzw. Geldumtausch genötigt worden. In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Besondere Vorsicht sollte man bei Taxis und nachts walten lassen; es ist in Vergangenheit aber auch sogar in Hotelanlagen zu Übergriffen gekommen.

Ende Juli 2018 strömten täglich 35.000 Menschen aus Venezuela alleine in das Gebiet von Cúcuta, von denen jeweils etwa 4.000 nicht mehr nach Venezuela zurückkehrten. Die Schwächsten erhielten Gratismahlzeiten. Um die Weiterreise zu finanzieren, konnte man auch seine Haare vor Ort verkaufen, Andere machten sich zu Fuß auf den Weg ins 550 Kilometer entfernte Bogotá. Unter der Regierung Maduro nahm die Machtkonzentration und Repression weiter zu. Human Rights Watch sprach bis 2017 von 600 politischen Gefangenen und warf den Sicherheitskräften Folter vor. 120 Protestierende waren zum Teil sicher von Milizen des Regimes getötet worden. Die Ernährungs- und Gesundheitsversorgung war nicht sichergestellt. Im Herbst 2017 berichtete der Deutschlandfunk, der Hunger würde als Waffe der Günstlingswirtschaft und Repression eingesetzt. Bei der Verleihung des Sacharow-Preises an die Opposition im Herbst 2017 war die Begründung, dass das entmachtete Parlament die "einzige demokratisch gewählte Versammlung" sei.

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kalim.karemi 26.01.2019, 18:50
35. Träumen Sie weiter vom Sieg des sozialismus

Zitat von gracie
.....wird Diktatur und Despotismus heutzutage Sozialismus gennant ? Sozialismus funktioniert, solange man es nicht nach Gutdünken umgestaltet und verschandelt. Weiter so und ebnet mit solchen Statements, den Extremisten und Populisten jeglicher Couleur, nicht einen Weg sondern gleich eine Autobahn. Wirklich toll SPON, da kann ich gleich irgendein Boulevard -Blatt lesen.
In der Theorie funktioniert auch die warp Geschwindigkeit, das Beamen und viele weitere wundersame Dinge. Dass sozialismus, anders als der Pseudowissenschaftler Marx im Rotweinrausch mit Wissenschaft zu behaupten versuchte, auch nur auf dem Papier funktioniert, dafür gab es doch wahrlich genug Beweise.

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anschel 26.01.2019, 18:53
36. Ölförderung ökologisch und ökonomisch nicht nachhaltig

Venezuela täte gut daran, den Wiederaufbau der Wirtschaft breit abzustützen und nicht nur auf die Ölförderung und -verarbeitung. Um die Klimaziele zu erreichen, muss der grösste Teil der fossilen Reserven weltweit im Boden bleiben. Der vermeintliche Riesenschatz könnte deshalb bald wertlos werden! Dies insbesondere, da die Qualität des noch vorhandenen Erdöls minderwertig ist mit hohen Förder- und Raffinierkosten.
Venezuela war einmal einer der führenden Kakao-, Kaffee- und Südfrüchte-produzenten und könnte dies wieder werden, ausserdem gibt es riesige für weitere Landwirtschaft geeignete Gebiete, die brach liegen. Auch für den Tourismus hat das Land sehr viel zu bieten mit der längsten Karibikküste nach Kuba, märchenhaften Tropenlandschaften mit gewaltigen Wasserfällen und schönen Kolonialstädten.

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Sisyphos der Linke 26.01.2019, 18:54
37. Bitte Beispiele

Zitat von Paddel2
Ein weiteres Beispiel das aufzeigt, warum Sozialismus nicht funktioniert. Er steht für eine Ideologie, die Vetternwirtschaft provoziert und ausbeutet. Warum trotzdem immer wieder Kommunisten aus dem Boden schießen und für ihre realitätsfremden Träumereien werben, ist mir ein Rätsel.
Nennen Sie mal ein Land, wo Demokratie funktioniert, ohne die wirtschaftlich starken Länder wie USA, Kanada, Ausstralien, Japan, England, Frankreich, Österreich, Schweiz, und noch ein paar wenige weitere europäische Staaten. Funktionieren tut auch dort vor allem nur der Kapitalismus. Demokratie beschränkt sich auf ein Kreuzchen alle paar Jahre.

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Berlineratze 26.01.2019, 18:55
38. Die Caracazo Reloaded - der IWF Putsch für ausländische Bonzenkapital

Die rechten Gestalten marschieren wieder, wie 1989, wo die bürgerliche Oberklasse tausende Menschen in Venezuela für die neoliberale Umgestaltung durch den IWF umgebrachten.

Das Ergebnis ist die heutige Verfassung, die bestimmte Sonderrechte ausschließlich für das Volk bereit hält, wie die das mächtigste Organ, die Verfassungsgebende Versammlung, welches Garant für die Volksmacht sein soll und die über allen anderen Staatgewalten steht und dem auch das Recht zusteht, dass bürgerliche Parlament aufzulösen.

Die Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung hat die rechte Opposition selbst boykottiert, weil ihre eigene Teilnahme an der Wahl als Zustimmung und Legitimation dieses chavistischen Organ gedeutet worden wäre.

Niedlich ist nur insgesamt, wie die bürgerliche rechten Eliten lügen (die Voraussetzungen des Art. 233 liegen gar nicht vor, aber das entblödet diese Charaktere nicht, ihn zu zitieren)

Der Putsch, organisiert von den Vereinigten Staaten gemeinsam mit dem IWF (Springer Welt hat tief in die Planungsweise und die Wahrheiten samt Lügen der Putschisten blicken lassen: https://www.welt.de/wirtschaft/article187650428/Venezuela-Die-hoechste-Generaele-bekommen-nur-50-Dollar-im-Monat.html) , wird trotzdem keinen Erfolg haben, da Maduro selbst innerhalb des Landes über seine solide Massenbasis im Volk verfügt, die nur in den westlichen Medien nie gezeigt und dargestellt wird.

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Emderfriese 26.01.2019, 18:55
39. Enigma

Zitat von Paddel2
Ein weiteres Beispiel das aufzeigt, warum Sozialismus nicht funktioniert. Er steht für eine Ideologie, die Vetternwirtschaft provoziert und ausbeutet. Warum trotzdem immer wieder Kommunisten aus dem Boden schießen und für ihre realitätsfremden Träumereien werben, ist mir ein Rätsel.
Das Rätsel ist längst gelöst - selbst von der "Zeit":
"...Die ungleiche Vermögensverteilung wächst rasant: Laut Oxfam haben die reichsten ein Prozent im kommenden Jahr mehr als die restlichen 99% zusammen..."
Noch etwas unklar?

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