Forum: Wirtschaft
Wirtschaftskrise in Venezuela: Aufstand gegen den Soziölismus
REUTERS

Der Absturz des staatlichen Ölkonzerns hat Venezuela in eine tiefe wirtschaftliche Krise gestürzt. Im Machtkampf gegen Präsident Maduro liegt letztlich die Chance, dass es mit dem Land wieder bergauf geht.

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anja-boettcher1 26.01.2019, 20:14
50. Korrekt

Zitat von Krixus der Schwergläubige
das Vorhandensein einer freien und unabhängigen Presse und des Rechts auf freie Meinungsäußerung.... Die Kommentare zu "Deutschland, Frankreich und Spanien erhöhen Druck auf Maduro" haben offensichtlich so gar nicht den Wünschen der unabhängigen Spiegelonline-Redaktion entsprochen, dass man die ganze nicht mehr steuerbare Diskussion kurzerhand in den Orkus befördert hat! In diesem freien und demokratischen Land darf halt jeder seine eigene, freie Meinung haben - solange er sie nur für sich behält! Diese Art von Meinungsfreiheit gab es auch in den Verfassungen fast aller ehemals kommunistischer Staaten.... Aber die waren bekanntlich böse....
Wenn irgendwer in Washington mit Millionenbevölkerungen geopolitisch Schach spielen möchte, da es um die Kontrolle über Rohstoffe und den Petrodollar als Lizenz zum Geldrucken zur Abwälzung eigener Schulden auf andere geht, dann haben die Bürger in subalternen Nato-Staaten gefälligst keine eigene Meinung zu haben.

Nur wer ordentlich Anteil an Dax-Konzernen hat, hat ein Recht auf sichtbare Meinung. Der Rest darf der Meinungsorthodoxie entsprechend genehme Stichwörter in den Raum werfen (wie "Demokratie" und "Despotie" in Bezug auf die nichtgenehme Maduro-Regierung) und sich ansonsten beherzt über Genderthemen oder verbale Etiketten zu trivialen innenpolitischen Themen austauschen - reicht das etwa nicht? Meinungsfreiheit bedeutet organisierten Pressepäpsten zu "vertrauen"! Wenn der Bürger nicht "glaubt", was ihm vorgekaut wird, "funktioniert" "repräsentative Demokratie" einfach nicht mehr! Die ist nämlich dann "repräsentativ" und "demokratisch", wenn die, die das Sagen haben, sich für "demokratisch" und "repräsentativ" erklärt und keiner wagt, zu widersprechen. Doch nicht wenn Bürger sich für den Demos, das Staatsvolk, halten, nur weil das Grundgestz sie als "Souverän" bezeichnet. Wo kämen wir denn dahin, wenn das ernst gemeint wäre! Das wäre ja reiner "Populismus"! (Früher nannte man das Basisdemokratie, aber die ist nicht mehr nötig, wo die Finanzaristokratie und ihre CEOs in Politik und Medien so wahnsinning cool="fortschrittlich" geworden sind, dass sie Gender und diverse Geschlechter nebst anderem, was an der Machtbasis der Gesellschaft nichts ändert, schick finden. Machtasymmetrie interessiert hat nicht thematisiert zu werden: Denn wir haben echt "fortschrittliche" Eliten mit total "fortschrittlichen Werten" und einer total "fortschrittlichen", "demokratischen" und "liberalen Identität". Das haben die in Russland und China aber nicht! Die Leute dort müssen Eliten mit "despotischer Identität" vertrauen, die Armen.

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heiko1977 26.01.2019, 20:26
51.

Zitat von Sportzigarette
Eine "solide Massenbasis" hat ja auch Kim Jong-un, aber wer will da freiwillig leben? Und doch, darüber wurde schon mehrfach in bösen kapitalistischen Westmedien berichtet. Aber arme und kaum gebildete Menschen rennen eben gern Rattenfängern von links wie rechts hinterher....... Es muß schwer für einen Kommunisten wie Sie sein, sich einzugestehen, dass der Traum ausgeträumt ist und der Kapitalismus gesiegt hat. Nunja, die Mehrheit sieht das aber durchaus positiv!
Nun die andere Seite behauptet ja ebenfalls in Venezuela "eine solide Massenbasis" zu besitzen, so dass man meint durch Handzeichen auf offener Straße einen Präsidenten "ernennen" zu können.

Und der "Sieg" des Kapitalismus steht auf eher tönernen Füssen. Denn der Kapitalismus steht derzeit doch eher massiv unter Druck.

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Ravager32 26.01.2019, 20:27
52. @ Sportzigarette

Zitat von Sportzigarette
Sorry, verstehe ich Ihren ironischen Beitrag richtig, dass Sie Anhänger eines sozialistischen Systems sind? Nun wo das hinführt wurde ja in Osteuropa, Cuba, Korea und nun auch in Venezuela wieder mal unter Beweis gestellt. Da sind mir kapitalistische Raubritter dennoch lieber, weil die lassen wenigstens etwas für die arme Bevölkerung übrig und sägen sich nich freiwillig den Ast ab, auf dem sie sitzen. Mann kann nur hoffen, dass dieser rote Diktator verschwindet und endlich wieder Vernunft einkehrt in diesem eigentlich reichen Land. Wenn dazu der doofe Trump oder der böse kapitalistische Westen beitragt, gerne doch. Der "Sozialismus" ist tot und das ist gut so!
"weil die lassen wenigstens etwas für die arme Bevölkerung übrig"
Wie bitte? Haben sie mal nach Griechenland geschaut, was der IWF da übrig gelassen hat? Staatseigentum privatisiert, in sämtlichen Ministerien gespart, außer beim Rüstungsetat damit weiter U-Boote gekauft werden können. Löhne und Renten gesenkt etc. Mit den Folgen dass die Bevölkerung verarmt, die Jugendarbeitslosigkeit stieg, die Geburtenrate sinkt, junge Familien müssen ihre Kinder in S.O.S Kinderdörfern abgeben, die Selbstmordrate stieg, sowie die Anzahl der Totgeburten, Rentner können sich ihre Medikamente kaum noch leisten und so weiter. Fliegen sie dort mal hin und fragen sie die Menschen, wie dankbar sie dem IWF sind.
Die derzeitige linke Regierung hat daran zugegebenermaßen nichts großartig ändern wollen bzw. sich dem Diktat unterworfen, aber verantwortlicht ist sie dafür nicht. Es spielt für den IWF auch keine Rolle, welche Wirtschaftsform das jeweilige Land hat, indem es wütet.
Ich wil damit nicht den Sozialismus verteidigen, aber zu behaupten, die "Raubritter", also der IWF, lassen etwas für die Ärmsten übrig ist Unsinn, die Reichen zahlen in Griechenland bis heute kaum bis garkeine Steuern und horten ihren Reichtum im Ausland, aber bei den Schwächsten musste an sparen wo man nur konnte, mit katastrophalen Folgen vor allem für die junge Generation, die garnichts dafür kann.

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anja-boettcher1 26.01.2019, 20:28
53. Danke!

Zitat von wolla2
Mit solchen. einträgen soll Venezuela zum „Abschuss“ freigegeben werden. Der Artikel stammt aus der Sektion der Welt der 'Post-Wahrheit‘ und der 'alternativen Fakten'… Im Gespräch mit Journalisten sagte Trump: "Wir haben viele Möglichkeiten in Bezug auf Venezuela, einschließlich einer militärischen Option, wenn es nötig ist." Danach verbot Trump am 25. August 2017 im Rahmen der Finanzblockade gegen Caracas, dass "irgendeine Person, eine Körperschaft, eine Firma oder Gesellschaft, die legal in den USA ansässig oder dort aktiv tätig ist, Geschäfte mit neuen Schuldverschreibungen tätigen kann, die von irgendeiner Instanz der venezolanischen Regierung ausgestellt wurden, namentlich Anleihen der Republik, die durch die venezolanische Zentralbank oder den Staatsbetrieb Pdvsa ausgegeben werden". Diese Sanktionen setzen darauf, dass Venezuela bezüglich seiner Auslandsverschuldung in Zahlungsunfähigkeit gerät, denn sie verschlossen dem Staat und Pdvsa die Türen zu den mit den USA verbundenen Finanzmärkten. Sie werden daran gehindert, dort Anleihen anzubieten und Devisen zu erhalten. Lawrence Eagleburger, Ex-Außenminister von Präsident George W. Bush, hatte in einem Interview mit Fox News bereits offen eingestanden, dass der Wirtschaftskrieg gegen Venezuela tatsächlich in Washington konzipiert worden ist: "Wir müssen die ökonomischen Werkzeuge anwenden – versicherte der ehemalige Außenminister – um dafür zu sorgen, dass die venezolanische Wirtschaft sich auf eine Weise verschlechtert, dass der Einfluss des Chavismus im Land und in der Region sinkt (…) Alles, was wir tun können, damit die venezolanische Wirtschaft in einer schwierigen Situation versinkt, ist gut." Finanzminister, Steven Mnuchin, hat offiziell bestätigt, dass die neuen Sanktionen das Ziel verfolgen "Venezuela zu strangulieren“.
Sofern es die Zensurpraxis zulässt, erhält man zumindest in dem einen oder anderen Kommentar Informationen, selbst wenn es mal wieder die Stunde geschlagen hat, dass mit irgendeiner Bevölkerung auf dem Globus vonseiten der westlich-wahabitischen "Werte"-Aristokratie zum zigsten Mal geopolitisch Schach gespielt zu werden hat, bis ihr Land in ein Haufen Schrott und seine Bevölkerung erfolgreich in nomadisierende Hilfssuchende verwandelt wurden. Die darf dann wieder ein medial attraktiv aufgemachter Jubelchor mit Fähnchen irgendwo an einem westlichen Bahnhof begrüßen, bevor sie im Wechselbad zwischen Duldung und Abschiebung langsam zermürbt werden. Aber dafür sind sie dann zu Objekten vieler schicker Talkshows avanciert, auf denen die, die mit ihnem Leben rumgespielt haben, ihre "fortschrittliche Identität" in Szene setzen dürfen. Was kann es denn erlauchteres geben! Vielleicht darf der eine oder andere von ihnen einem Prachtexemplar von "westlich-liberalem Politiker" sogar einmal vor laufender Kamera die Hand schütteln!

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HeisseLuft 26.01.2019, 20:34
54. Haben Sie ordentlich Anteil an Rosneft?

Zitat von anja-boettcher1
Wenn irgendwer in Washington mit Millionenbevölkerungen geopolitisch Schach spielen möchte, da es um die Kontrolle über Rohstoffe und den Petrodollar als Lizenz zum Geldrucken zur Abwälzung eigener Schulden auf andere geht, dann haben die Bürger in subalternen Nato-Staaten gefälligst keine eigene Meinung zu haben. Nur wer ordentlich Anteil an Dax-Konzernen hat, hat ein Recht auf sichtbare Meinung. Der Rest darf der Meinungsorthodoxie entsprechend genehme Stichwörter in den Raum werfen (wie "Demokratie" und "Despotie" in Bezug auf die nichtgenehme Maduro-Regierung) und sich ansonsten beherzt über Genderthemen oder verbale Etiketten zu trivialen innenpolitischen Themen austauschen - reicht das etwa nicht? Meinungsfreiheit bedeutet organisierten Pressepäpsten zu "vertrauen"! Wenn der Bürger nicht "glaubt", was ihm vorgekaut wird, "funktioniert" "repräsentative Demokratie" einfach nicht mehr! Die ist nämlich dann "repräsentativ" und "demokratisch", wenn die, die das Sagen haben, sich für "demokratisch" und "repräsentativ" erklärt und keiner wagt, zu widersprechen. Doch nicht wenn Bürger sich für den Demos, das Staatsvolk, halten, nur weil das Grundgestz sie als "Souverän" bezeichnet. Wo kämen wir denn dahin, wenn das ernst gemeint wäre! Das wäre ja reiner "Populismus"! (Früher nannte man das Basisdemokratie, aber die ist nicht mehr nötig, wo die Finanzaristokratie und ihre CEOs in Politik und Medien so wahnsinning cool="fortschrittlich" geworden sind, dass sie Gender und diverse Geschlechter nebst anderem, was an der Machtbasis der Gesellschaft nichts ändert, schick finden. Machtasymmetrie interessiert hat nicht thematisiert zu werden: Denn wir haben echt "fortschrittliche" Eliten mit total "fortschrittlichen Werten" und einer total "fortschrittlichen", "demokratischen" und "liberalen Identität". Das haben die in Russland und China aber nicht! Die Leute dort müssen Eliten mit "despotischer Identität" vertrauen, die Armen.
Jetzt haben sie aber ordentlich mal ihre Meinung darüber gesagt, dass Sie hier keine Meinung haben dürfen. Bravo!

PS: was das Abwälzen der Schulden angeht, da wird Venezuela vieeel interessanter. Wenn Maduro stürzt und Venezuela seine Insolvenz erklärt, dann gehen China und Russland leer aus. Bisher lassen sie sich ihre Kredite in dem wenigen Öl bezahlen, dass Venezuela noch fördert... noch weniger Geld um Medikamente und Nahrungsmittel zu importieren.

Die russische Wagner-Truppe, bisher tätig im Donbas, in Syrien, in Zentralafrika und im Sudan (auch der sudanesische Regierungsschef hatte jüngst Probleme mit Demonstranten von denen dringend ein paar erschossen werden mussten) ist nun wohl auch in Venezuela am Werk:
https://derstandard.at/2000097072673...ische-Soeldner

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anja-boettcher1 26.01.2019, 20:35
55. Sie haben ihre Lektionen prima gelernt!

Zitat von Sportzigarette
Sorry, verstehe ich Ihren ironischen Beitrag richtig, dass Sie Anhänger eines sozialistischen Systems sind? Nun wo das hinführt wurde ja in Osteuropa, Cuba, Korea und nun auch in Venezuela wieder mal unter Beweis gestellt. Da sind mir kapitalistische Raubritter dennoch lieber, weil die lassen wenigstens etwas für die arme Bevölkerung übrig und sägen sich nich freiwillig den Ast ab, auf dem sie sitzen. Mann kann nur hoffen, dass dieser rote Diktator verschwindet und endlich wieder Vernunft einkehrt in diesem eigentlich reichen Land. Wenn dazu der doofe Trump oder der böse kapitalistische Westen beitragt, gerne doch. Der "Sozialismus" ist tot und das ist gut so!
Ich finde auch: Wenn man sich all die herrlichen Gesellschaften ansieht, in denen der großartige "Wertewesten" in den lezten Jahren "regime-gechanged" hat, dann sieht man dort überall nur "blühende Landschaften" und unter lauter glücklichen Kühen nur strahlend befreite Menschen! - vom demokratisch befreiten Afghanistan, über den Irak, Syrien, die Ukraine - die Leute können dort ihr Glück einfach nur nicht fassen! Ach der still prosperierende Balkan ist ein wahres Erfolgsmodell! Und alleine die tolle demographische Entwicklung ehemalig sozialistischer Gesellschaften zeigt, dass sich da alles zum Perfekten gewandelt hat!

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damianschnelle 26.01.2019, 20:36
56. @schmidti43

Der andere Forist bat um Korrektur, sollte seine Meinung nicht stimmen. Warum dann das Wort LÜGE? Und zur Wahrheit gehört dann auch, das die USA ausschließlich Schweröl aus Venezuela importiert. Das benötigen amerikanische Firmen dringend und es ist auf dem Weltmarkt schwer zu bekommen.Anso sten laufen Sanktionen, nicht nur gegen Einzelpersonen.

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schmidti43 26.01.2019, 20:42
57. Kein Land und keine Regierungsform

sei es noch so bizarr, kleptokratisch, antidemokratisch, gewalttätig, erfolglos kann sich der Liebe durch Linke Träumer entziehen, es muss nur eine Bedingung erfüllen: Gegen die USA

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anja-boettcher1 26.01.2019, 20:42
58. Dann suchen sie mal vergleichend Daten zu Kolumbien

Oder zu Haiti. Dann können Sie ja mal vergleichen, wie prima es Bevölkerungen geht, die den US-Konzernen komplett ausgeliefert sind. Und unterhalten Sie sich mal mit Mexikanern, wie toll der Einfluss der USA auf lateinamerikanischen Länder ist. Raten Sie mal, warum dessen sozialdemokratische Regierung nicht in das gleiche Horn tutet wie die stets US-subalternen EU-Regierungen.

Das Auswärtige Amt aber macht sich nie sonderlich Gedanken über die humanitäre Situation von Ländern, in denen keine westlichen Begehrlichkeiten eine Rolle spielen. Warum wohl nicht?

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Krixus der Schwergläubige 26.01.2019, 20:47
59.

Zu 1 - Sie haben falsch verstanden! Ich habe fast mein ganzes Leben lang die Auswüchse des (leider nicht) real existierenden Sozialismus am eigenen Leibe erfahren, kenn ihn also - wohl zum Unterschied zu Ihnen - aus eigenem, bitteren Erleben und nicht vom mehr oder weniger interessiertem Hörensagen! Gerade deswegen schockt es mich so, immer wieder feststellen zu müssen, dass der zum Unterschied vom ersteren verdammt real existierende Raubtierkapitalismus sich davon eigenrtlich nur in der perverseren und subtileren Wahl der Mittel, nicht aber in den verfogten Zwecken und Zielen unterscheidet! So braucht der goldene Westen nicht systemkonforme Journalisten nicht wegzusperren, es reicht, wenn man die entsprechenden Medien, die nicht stramm stehen, wirtschaftlich diskret in den Ruin treibt! Und unbotmäßige Autoren oder Sänger muss man in der "Demokratie" nicht in Straflager schicken, es reicht, wenn Ihnen selbsternannte "Gutmenschen" einen virtuellen Stempel aufdrücken und ihnen dadurch die Lebensgrundlage entziehen - ganz ohne explizites Veröffentlichungs- und oder Auftrittsverbot! Und man braucht neben jeden normalen Bürger hier, zum Unterschied zu drüben, keinen Geheimpolizisten und keine drei Informanten aufzustellen, um ihn vor "Gesinnungsverwirrungen"zu "beschützen", nein, es reicht, ihm (bescheidene) Bedürfnisse einzureden, die er eigentlich nicht hat und ihm die Möglichkeit zu geben, diese mit Ach! und Krach! und unter Opfern auf Pump zu befriedigen! Dann sitzt er nämlich in der unerbittlichen Falle der "sozialen" Marktwirtschaft! Unter dem permanenten Druck der Furcht vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes und der Vernichtung seiner und seiner Familie bescheidener Existenz übernimmt er selber die Rolle des überwachenden Geheimpolizisten und jene der Zuträger obendrein! Er zensiert sich selbst und hütet seine Zunge besser als es jeder Geheimagent oder "Vertrauensmann" - wie man die Zuträger hier veniedlichend nennt . Und das kostet obendrein Kostet die "Gesellschaft" keinen Cent!

Zu 2 - Der Illusion dass die kapitalistischen Raubritter auch für die normalen Menschen was übrig lassen kann sich wohl nur jemand hingeben, der zu jung ist, um das böse Spiel mit dem stetigen Abbau von Wohlstand und persönlicher Freiheit im Namen .... des Wohllstandes (Rettung von Arbeitsplätzen, etc.) und der Freiheit, das ab 1990 konsequent gespielt wird, am eigenen Leib erlebt zu haben. Warten Sie's ab: noch höchstens 10 Jahre dann ist der Mittelstand zum Proletariat geworden und das Proletariat zum Lumpenproletariat, ruhiggestellt mit billigem Bier und Fusel und mit chemisch hergestellter Nahrung - und ja, natürlich mit Privatfernsehen und "sozialen" Medien, die das Werk der Verblödung vollenden... Krankheiten und früher Tod werden das Problem dann schon lösen....
Zusammenfassend: Ich hätte mir gewünscht, der verdammte Sozialismus hätte 1989 den verdammten Kapitalismus gleich mit auf den Müllhaufen der Geschichte genommen - dann hätte die Menscheit villeicht eine Chance gehabt, etwas anderes aufzubauen! So aber... :-(((

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