Forum: Wirtschaft
Wirtschaftskrise in Venezuela: Nichts zu essen, aber kostenlos Benzin
REUTERS

Venezuelas Ökonomie liegt am Boden: Ein Großteil der Menschen lebt in Armut, Bargeld gibt es fast keines mehr. Viele hoffen nun auf Interimspräsident Guaidó - erste Wirtschaftspläne hat er bereits.

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KingTut 05.02.2019, 18:25
1. Es liegt auf der Hand

Die Venezolaner wollen Maduro nicht mehr, denn sie machen ihn zurecht dafür verantwortlich, dass das ölreiche Land zu einem Armenhaus geworden ist. Die Jubelchöre für Maduro sind uns aus der DDR erinnerlich und dennoch kollabierte das Regime kurz danach. Dass Russland und China keine Veränderungen wollen sagt alles. Wann haben sie sich schon für die Achtung der Menschenrechte und gegen Armut eingesetzt. Das war/ist schon immer die Kernkompetenz des Westens.

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Neophyte 05.02.2019, 18:28
2. Menschen hört auf Populisten zu wählen!

So lange Menschen Populisten wählen, zuletzt in Italien, die gerade verhindert haben, dass die EU eine einheitliche Position zu Venezuela findet, so lange werden Menschen leiden müssen. Auch Chavez wurde demokratisch gewählt, mit seinen einfachen Botschaften. Vielleicht sollte man jeder Wahl einen IQ Test voraussetzen..

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jan07 05.02.2019, 18:39
3. Wenn die Sahara-Staaten den Sozialismus einführen würden....

… geht in wenigen Jahren der Sand aus. Jeder kennt diesen platten Spruch. Er ist polemisch, sicher. Aber die Parallelen zu Venezuela sind leider gegeben.

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blaustift 05.02.2019, 18:46
4. Das Öl

Es gibt eine ganze Reihe an Gründen warum der Staat am Boden liegt. Der größte Faktor ist der niedrige Ölpreis in Kombination mit den Kosten der Produktion (aus dem venezuelanischen Öl läßt sich nicht leicht Energie gewinnen). Der Staat (Chavez) hatte sich verzockt, indem zu stark auf das Öl gesetzt wurde. Anscheinend dachten die Politiker (Chavez), daß der Ölpreis weiter steigen würde. Das war aber nicht so. Als der Ölpreis in der Finanzkrise fiel, wurde das Problem klar. Dann kamen noch US-Sanktionen hinzu und die protestierende Mittel- und Oberschicht (die viel verloren hatten) etc etc. Aber Vorsicht: Ich glaube daß der Großteil des Westens zuviel Wunschdenken und Einseitigkeit an den Tag legt ... wie während des Aufstands in der Ukraine.

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99Augustus 05.02.2019, 18:48
5. Vorbild Venezuela

Es ist noch nicht lange her, da hat der selbsternannte Wirtschaftsweise Oskar Lafontaine den Deutschen den Chavismus als ökonomisches Vorbild empfohlen. Heute ist von ihm zu diesem Thema nichts mehr zu hören.

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andreika123 05.02.2019, 18:51
6. das gleiche Spiel

seit den in Venezuela die neuen Öl Vorkommnissen gefunden wurden und westliche Firmen nicht ran dürften, besonders die Amis. werden Sanktionen erteilt die zu diese Katastrophe führten . Größte Teil der Bevölkerung steht noch immer hinter Moduro. Es wird das Syrien 2.0 . es gibt keine IS für die Amis. Die werden trotzdem rein gehen um Demokratie zu bringen. Es sind in Afrika so viele statten die noch schlimmer sind aber kein Öl haben, die brauchen keinen Demokratie.

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seppuproff 05.02.2019, 18:53
7. Guaidó - erste Wirtschaftspläne hat er bereits.

wird der geneigte Leser von Spon auch erfahren, wie diese Pläne aussehen? Oder reicht es zu wissen, was die Herren Bolton und Pence verordnet haben?

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rokkinger 05.02.2019, 18:59
8. Propaganda wie üblich...

leider sieht die Realität etwas anders aus, unter Chavez wurde ein großer Teil der Bevölkerung aus der Armut geholt und mit dem Geld aus der Ölförderung wurde massiv investiert in Bildung, Gesundheit und die Verbesserung der Lebensbedingungen. Da sollte der Redakteur mal etwas genauer arbeiten und nicht solche Unwahrheiten verbreiten. Das Land wird seit Jahren von der westlichen Welt sanktioniert und schikaniert, allen voran die USA und die europäischen Handlanger. Seit über zehn Jahren wird an einem Regime-Change in Venezuela gearbeitet und entsprechende Personen in Stellung gebracht. Es geht um die Privatisierung der Ölvorkommen, die zufälligerweise die größten der Erde sind, schon komisch. Alle Länder mit großen Ölvorkommen, die nicht privatisieren wollen, bekommen einen Regierungswechsel aufgedrückt oder einen Krieg. Gibt es gutes Buch zu dem Thema von Naomi Klein "Die Schock-Strategie", da werden genau diese Vorgänge beschrieben. Vom Verhalten unserer Regierung kann aber zu dem Thema auch nur geschockt sein.

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irobot 05.02.2019, 19:21
9.

Zitat von rokkinger
leider sieht die Realität etwas anders aus, unter Chavez wurde ein großer Teil der Bevölkerung aus der Armut geholt und mit dem Geld aus der Ölförderung wurde massiv investiert in Bildung, Gesundheit und die Verbesserung der Lebensbedingungen. Da sollte der Redakteur mal etwas genauer arbeiten und nicht solche Unwahrheiten verbreiten. Das Land wird seit Jahren von der westlichen Welt sanktioniert und schikaniert, allen voran die USA und die europäischen Handlanger. Seit über zehn Jahren wird an einem Regime-Change in Venezuela gearbeitet und entsprechende Personen in Stellung gebracht. Es geht um die Privatisierung der Ölvorkommen, die zufälligerweise die größten der Erde sind, schon komisch. Alle Länder mit großen Ölvorkommen, die nicht privatisieren wollen, bekommen einen Regierungswechsel aufgedrückt oder einen Krieg. Gibt es gutes Buch zu dem Thema von Naomi Klein "Die Schock-Strategie", da werden genau diese Vorgänge beschrieben. Vom Verhalten unserer Regierung kann aber zu dem Thema auch nur geschockt sein.
Bitte erzählen Sie keine Märchen. Die Ölindustrie in Venezuela ist seit 1976 (!) verstaatlicht.

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