Forum: Wirtschaft
Wirtschaftskrise: Warum Deutschland kurz vor der Rezession steht
Axel Heimken/ DPA

Trotz aller Warnsignale verbreiten Ökonomen und Politiker seit Monaten stoisch die Hoffnung darauf, dass die Konjunktur bald wieder anzieht. Dabei ist die deutsche Wirtschaft längst gefährlich nah an einer tieferen Krise.

Seite 4 von 12
DJ Bob 26.04.2019, 16:01
30.

Zitat von thequickeningishappening
Heute sind's 50%. Ich habe Die Oelkrise 1973 und Die anschließende Pleitewelle (VW stand kurz vor Dem Aus ) noch in Erinnerung. Ich wiederhole mich gerne: Der Export ist Die Achillesferse Der Deutschen Wirtschaft !
Ganz genau!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forumgehts? 26.04.2019, 16:02
31.

Zitat von k70-ingo
Also ist Frau Merkel an dem immer noch existierenden Braunkohleabbau schuld? Und von wem ist die Rezession gewollt? Von der Baubranche vielleicht? Die boomt wegen der Nullzinsphase stärker als es ihr und ihren Kunden guttut.
Der Kunde der Baubranche ist meist der deutsche Steuerzahler. Und der zahlt immer ...... bis er nichts mehr hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
invisibleman 26.04.2019, 16:06
32. Die Zahlen sind da:

Zitat von women_1900
Wir lassen uns von absurden Grenzwerten schikanieren, „die auf Hochrechnungen beruhen, die auf Schätzungen basieren, denen Vermutungen zu Grunde liegen, die auf Spekulationen fußen
Co2-Gehalt der Atemluft=0,04%. Davon anthropogen: ca. 4%.
Ergibt: 0,0016%. Der deutsche Anteil daran: knapp 3%. Ergibt: 0,000048%. Damit vernichten wir den Planeten. Und die Welt lacht sich schlapp über die 82 Mio. Deppen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
josef2018 26.04.2019, 16:11
33. Ist jemand

ernsthaft der Meinung, dass Deutschland seine Spitzenpositionen in Bereichen wie Automobilbau oder Maschinenbau auch in Zukunft halten wird?
Allein in China studieren 25 Millionen junge Menschen. Sie sind extrem ehrgeizig und gut gebildet und haben beste Infrastrukturen im Bereich IT. Deshalb ist man inzwischen dem Stadium des Kopierens längst entwachsen und selbst innovativ.
In 10 Jahren werden chinesische Autos den gleichen Qualitätsstandard haben, wie Daimler, BMW & Co. Das gilt auch für unsere anderen Spitzentechnologien und spätesten dann wird es bei uns Zappenduster. Zusätzlich dazu kommt auch der Ausverkauf deutscher Unternehmen mit all ihrem Knowhow. Wir haben uns zu lange auf unseren Erfolgen ausgeruht, dazu Missmanagemant in vielen Bereichen von Industrie, Bildung und Politik.
Wie bei alle Hochkulturen bisher, wird es deshalb auch mit Deutschland in absehbarer Zeit Bergab gehen. Ich bin froh als Jahrgang 1949 wohl die beste Zeiten erlebt zu haben, mein Mitgefühl haben zukünftige Generationen, für sie wird es bitter werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rentenkassierer 26.04.2019, 16:14
34. Das ist das Damoklesschwert

Zitat von women_1900
Ich fürchte, unser Wohlstand basiert zu einem nicht geringen Teil auf der Autoindustrie. Doch das Auto ist der Volksfeind Nr. 1.
Ob das Automobil, mit welcher Antriebsart auch immer. der Volksfeind Nr. 1 in Deutschland ist, oder aber ob morgen früh um 6:34 Uhr eine Bockwurst in Bremen platzt, hat in etwa die gleiche Wichtigkeit.

Vor einiger Zeit informierte ich mich im Web über die Exportqute bei in Deutschland (end-)gefertigten PKW. Ich war vom Ergebnis so überrascht, dass ich noch einige andere Referenzen gesucht habe. Letztendlich machten alle die gleiche Aussage bezüglich 2016/2017: Von den in Deutschland gefertigten PKW werden ziemlich genau 70% exportiert.

Anders betrachtet heisst das aber, dass in Deutschland eine 3,3-malige Überproduktion stattfindet, die auf dem Weltmarkt abgesetzt werden muss.

Wenn diese Exporte nun stark einbrechen sollten, bleibt die Frage, ob eine Produktion überhaupt noch finanziell sinnvoll ist, oder aber ob der ganze Standort gefährdet ist.

Das ist ein Damoklesschwert, aber ein richtig grosses und schweres an einem seidenen Faden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Guerilla_79 26.04.2019, 16:19
35. ...

Ich stimme ja im Kern Herrn Fricke zu, nur was will er mir(uns?) konkrett jetzt damit ans Herz legen?

Man muss wahrlich kein hochgebildetes Genie sein um zu erkennen das eine Wirtschaft, deren Binnemarkt seit Jahrzehnten scheintod ist, für äussere "Verwerfungen" extrem anfällig ist.
Was glaubt man wohl warum die Chinesen seit etlichen Jahren ihren Binnenmarkt pimpen und die USA es seit Trump auch tun?
Mit hoher wahrscheinlichkeit weil deren "Experten" nicht ganz so blöde(oder verkommen, sprich egomanische Volksverräter...) sind wie unsere und sie eine große Weltwirtschaftskrise erwarten, nur der Binnenmarkt wird das allerschlimmste verhindern und die ach-so-schlauen Deutschen werden so richtig gekniffen sein.

Desweiteren sind mit der "schwarzen Null", mittlerweile exorbitante modernisierungkosten aufgelaufen, die garantiert nicht mit diesen Lulu-Zahlen die man da jetzt reinsteckt angegangen werden können.
Wo liegen die Schätzungen an aufgelaufenen Kosten die letzten 20Jahre doch gleich?
80-100mrd für´s Internet, ebenso bei der Bildung respektive renovierung/modernisierung, bei der Justiz/Polizei fehlen mrd usw. usf.
Sagen wir mal wir haben einen Rückstau von rund einer halben Billionen Euro angehäuft, gluabt man ernsthaft das das mit 100mio hier und 4mrd da wieder alles gut macht?

Mir persönlich fehlt der Plan in der Regierung, der Masterplan in dem man zb. sagt 20mrd über die nächsten 5Jahre in´s Internet, oder die Schulen oder den Wohungsbau oder oder oder....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomlex27 26.04.2019, 16:29
36. Wie soll das gehen mit dieser Regierung?

Vor 13 Jahr hatten wir mal eine Regierung und einen Kanzler, die und der mal was versucht hatte. Seit 13 Jahren haben wir ein regierende nichtstuende aussitzende realitätskaschiernde Kanzlerin an der Macht, die außer Chaos verbreiten nichts kann. Im richtigen Leben würde man sagen, dass Frau Merkel stinkend faul ist. Wie wurden und werden hier im Spiegel Autoren und Leser angegriffen und gesperrt, weil sie diese Lethargie angeprangert haben. Ich kann jetzt schon versprechen, es wird nicht besser werden. Merkel hat die grandiose Steilvorlage Schröders nicht genutzt und sich darauf ausgeruht. Das sie jetzt auch noch eine nachgewiesenermaßen unfähige Vollpfeife auf den Posten des Wirtschaftsministers gesetzt hat, ist der finale knock out für die deutsche Wirtschaft. Sonderbar! Frau Merkel hatte nie was gesetzt und alles verspielt. Aber die sogenannten Intelligenzblättchen haben auch das geschafft wegzuignorieren. Stattdessen wurden 1,5 Millionen Low- Performer ins Land gelassen (auch so eine Meisterleistung), von denen man die meisten nicht einmal für den Pizza- Bringdienst nutzen kann, und von denen man zu über 70% nicht mal weiß, wer die überhaupt sind. Ich sag mal so, in ein/ zwei Jahren, wenn die Wirtschaft so richtig abgeflutscht ist, wird das ein tolles Wählerbeschaffungsprogramm für die AFD sein. Und man muss sagen zurecht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Postwachstumsökonom 26.04.2019, 16:33
37. Zeit für was Neues

Als starker Verfächter der sogenannten Postwachstumsökonomie sehe ich hier eine Chance, unsere Wirtschaftskreisläufe grundlegend zu verändern: Weg vom Export, hin zu regionalen Kreisläufen, angefangen bei der Landwirtschaft, über die Logistik und bis hin zu einer Reparatur- und Minimalismuskultur. Den Abbau von Arbeitsplätzen muss die Gesellschaft nutzen zum Aufbau von neuen Beschäftigungsmodellen wie einer 20-Stunden-Vollzeit-Woche, Selbstversorgung fördern, 100 Prozent regionaler Biolandbau und gedeckelt mit der Einführung eines nationalen bedingungslosen Grundeinkommens von 1000 Euro monatlich. So werden die Menschen aktiv und haben Zeit ihre Stärken zu fördern, wie in eigene Bildung zu investieren und nicht in Bildung für die Wirtschaft. Der Klimawandel muss genutzt werden um Solarenergie massivst zu fördern. Wir haben die Größe und die Kraft, autark zu werden, zusammen mit unseren europäischen Partnern. Wir haben alles in der EU um unabhängig vom Ausland unser Leben gestalten zu können. Die sogenannte Rezession sollte daher als Chance genutzt werden.

Es lebe Europa!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alfredbonn 26.04.2019, 16:35
38. Was nichts an unserer Schlechtleistung ändert ...

Zitat von forky
Die Voraussetzungen sind noch zu unterschiedlich. Der Faktor Arbeit ist in Asien immer noch zu billig, wobei die Abstände bereits kürzer werden. Und je kürzer dieser wird, desto mehr wird man erkennen, dass Asien viel zu viel Personal bei gleicher Produktivität benötigt. Die sind so schlecht aufgestellt, dass sie das über die Manpower ausgleichen müssen. Einfach mal Umsätze und Mitarbeiterzahl in Relation setzen!
Das stimmt schon. Noch haben wir einen Vorsprung durch Innovation, Qualitätsbewusstsein und Effizienz. Aber dort lernen sie auch schnell dazu. Lange können wir uns da nicht mehr ausruhen. Und wir ruhen uns nicht nur aus sondern werden konsequent schlechter. Woran die Potitiker den maßgebenden Anteil haben. Deren Aufgabe wäre es, vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir für die Zukunft fit werden. Kriegen sie aber nicht hin. Wie auch - die meisten haben nichts vernünftiges gelernt und der Social-Media-Wahn bevorzugt populistische Dummschwätzer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alfredbonn 26.04.2019, 16:40
39. Es geht nicht um 82Mio Deppen sondern um 6 Mrd Deppen

Zitat von invisibleman
Co2-Gehalt der Atemluft=0,04%. Davon anthropogen: ca. 4%. Ergibt: 0,0016%. Der deutsche Anteil daran: knapp 3%. Ergibt: 0,000048%. Damit vernichten wir den Planeten. Und die Welt lacht sich schlapp über die 82 Mio. Deppen.
Das beliebte Argument: mein eigener Beitrag ist so klein - fällt nicht ins Gewicht. also kann ichs gleich lassen. Besser alle machen mit. Bis dann alle mitmachen, ist es zu spät. Ja - so wird es enden. Die ganzen Deppen lachen sich schlapp wenn 50 % dieser Deppen ertrinken, verdursten, auswandern und sich mit den restlichen 50% der Deppen bald um die letzten Ressourcen kloppen.
Als man noch was hätte machen können, gabe es kluge Leute, die die Mahner und Warner als Deppen bezeichnet haben ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 12