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Wirtschaftspolitik: IWF schlägt Bundesregierung Entlastung der Bürger vor
DPA

Seit Jahren fordert der Internationale Währungsfonds die Deutschland auf, mehr Geld zu investieren. Nun vollzieht der IWF nach Informationen des SPIEGEL eine Kehrtwende - und nimmt die hohen Ausgaben für Soziales ins Visier.

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Emderfriese 11.05.2018, 15:42
1. Lasten

Verstehe ich das jetzt richtig: Entlastung der Bürger durch ein Herunterfahren der Sozialausgaben? Wird damit nicht gerade der Teil der Bürger BElastet, der ohnehin schon zu den Verlierern der Gesellschaft gehört?

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olli47 11.05.2018, 15:45
2. Warum...

.... kommt eigentlich der Finanzminister nicht auf die Idee, den Schuldenberg der Republik ein klein wenig abzutragen. Das hätte noch den schönen Vorteil, dass er kunftig jedes Jahr ein paar €uros mehr zur Verfügung hätte, mit denen er wieder tilgen könnte, auch wenn er mal keine schwarze Null präsentieren kann.

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oloh 11.05.2018, 16:01
3. Etat-Hoheit

Für den Bundesetat ist die Bundesregierung zuständig; nicht der IWF.

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Pfaffenwinkel 11.05.2018, 16:04
4. Die Experten aus Washington

geben uns also gute Ratschläge. Welche Experten? Wir sollten endlich damit aufhören, auf die USA zu hören, die meinen es mit Deutschland nicht gut.

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joG 11.05.2018, 16:07
5. Die iwf ist in Washington....

....aber er ist eine Supranationale Organisation, die traditionell eine(n) als Chef(in) hat. Aktuell ist das eine Französin. Die Bezeichnungen wie “amerikanische” oder “Washingtoner” verführen nur in der jetzt aufgeheizten Atmosphäre die Institution und die wirtschaftliche Aussage zu schwächen bzw den Ärger gegen die USA zu verstärken. Das ist schade, weil wirtschaftlich gesehen ist diese Aufforderung ein, die nicht nur richtig ist. Sie wird von den EU Mitgliedern fast unisono seit Jahren von Deutschland verlangt.

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schauüberdentellerand 11.05.2018, 16:07
6. der IWF

war schon immer für die Abschaffung der sozialen ausgaben... oder anders gesagt er ist gegen einen Sozialstaat... das hat er genügend bewiesen.

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netroot 11.05.2018, 16:15
7. Umgekehrt wird ein Schuh draus....

Ich schlage der Welt mehr Solidarität in Ihren Gesellschaften vor - sprich höhere Sozialabgaben (weltweit) für alle und dadurch mehr Gerechtigkeit.
Sozialabgaben zu kürzen ist definitiv der falsche Weg.

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nwz86 11.05.2018, 16:21
8. Entlastung unumgänglich

Zitat von Ossifriese
Verstehe ich das jetzt richtig: Entlastung der Bürger durch ein Herunterfahren der Sozialausgaben? Wird damit nicht gerade der Teil der Bürger BElastet, der ohnehin schon zu den Verlierern der Gesellschaft gehört?
Momentan ist der Verlierer der Gesellschaft der ordinäre Arbeitnehmer, der 8h oder mehr am Tag buckelt, und dann insgesamt 51% (z.B. bei mir als Single mit Stkl. I) an den Staat abgeben darf. Dafür importiert die öffentliche Verwaltung massenhaft Personen, die ihr Leben finanziell relativ unbeschwert und unbehelligt von den Bürden der Erwerbsarbeit mit der Familienerweiterung verbringen können. Von welcher Belastung reden Sie eigentlich?

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liberaleroekonom 11.05.2018, 16:21
9. Soli-Abbau wäre die einfachste und vermutlich auch sinnvollste Lösung

Der IWF hat völlig recht. Der Staat hat bereits jetzt erhebliche Probleme all die Steuermehreinnahmen SINNVOLL zu verwenden. Warum belässt er das Geld nicht einfach beim mündigen Bürger, der damit bestimmt kein Problem hat. Bevor die GroKo - wie im Koaltionsvertrag vereinbart - eine völlig unausgegorene und dilettantische Umwandlung des Soli in eine Reichensteuer vornimmt (ab ca. 61.000 Euro soll der Soli bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter bezahlt werden) hätte sie jetzt noch die Möglichkeit den Soli zumindest verfassungskonform abzubauen.

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