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Wirtschaftsprogramm: So unsozial ist die AfD
DPA

Die AfD in Sachsen-Anhalt hat vor allem bei Arbeitern und Arbeitslosen Erfolg. Dabei will die Partei die Arbeitslosenversicherung privatisieren und Steuern für Reiche senken.

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maphry 14.03.2016, 18:37
1. NeoCons

Die Partei nur als Rechtspopulistisch zu bezeichnen greift viel zu kurz. Es sind schlicht und ergreifend NeoCons also das bekannte Nationalliberale Schema. Klaut es den armen und gebt es den reichen, halt FDP ohne sozialen Anstrich.

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dissidenten 14.03.2016, 18:38
2.

Die AfD wurde doch nicht wegen ihres Wahlprogrammes gewählt, sondern aus Protest.

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Indigo76 14.03.2016, 18:40
3.

Eine Woche zu spät

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Over_the_Fence 14.03.2016, 18:45
4. Ein Entwurf ist noch kein Programm

Schön, dass auch nach der Wahl die AfD haarklein analysiert wird. Das wird sonst keiner anderen Partei in diesem Umfang zuteil.

Ein Programmentwurf ist aber das was es ist: nämlich noch kein beschlossenes Programm. Da können viele "wünsch Dir was" spielen. Was auf dem Parteitag am Ende beschlossen wird, steht auf einem anderen Blatt.

Darüber hinaus sind Parteiprogramme ja geduldig. Hält sich irgendeine andere Partei eigentlich noch dran, oder machen nicht alle mehr oder weniger Politik nach Opportunität oder allgemeiner Lage?

Parteiprogramme dienen i.d.R. dazu, der Partei einen bestimmten formalen Anstrich- , und der Basis das Gefühl zu geben, auch irgendwie zum Großen und Ganzen beigetragen zu haben.

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Actionscript 14.03.2016, 18:47
5. Das hört sich an

wie das Parteiprogramm der Republikaner in den USA. AFD=Teaparty. Wie steht die AFD zu Waffenbesitz?

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mikado17 14.03.2016, 18:54
6.

Eben FDP like! Die Parteien sind sich eigentlich sehr ähnlich!

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10tel 14.03.2016, 18:57
7.

Ja, es ist angesichts dieser Programmpunkte tatsächlich verwunderlich, das gerade Arbeiter und Arbeitslose besonders häufig die AfD wählen.

Aber, genau so verwunderlich ist es, wenn Arbeiter und Arbeitslose CDU/CSU, SPD oder FDP wählen. Die betreiben nämlich genau diese Sozialpolitik schon seit Jahren.

Da links wählen über Jahrzehnte von den Altparteien mit allen Mitteln zum Schreckgespenst erklärt wurde und die Grünen in Sozialfragen keine eindeutige Meinung haben, ist das Wahlverhalten vielleicht doch nicht mehr ganz so erstaunlich.

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jellybean 14.03.2016, 19:04
8.

Was doch die Arbeitgeber alles bezahlen müssen... Haben die einen 160_Stunden_Tag um das alles zu erwirtschaften? Sind ja richtig fleissig, diese Arbeitgeber...

Leute, das ist Euer Geld um das hier schon wieder gestritten wird! Ihr habt das erarbeitet! Es geht nur darum welche aufgeblasene Institution mit Euerm Geld durchgefüttert wird.

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Pinon_Fijo 14.03.2016, 19:05
9.

Subventionen und Steuern zu streichen, wäre nicht das schlechteste.
Neoliberal? Und wenn schon, ich hätte nichts dagegen mich selbst um die im Artikel genannte Dinge zu kümmern. Besser als wenn es 'Vater Staat' für mich macht!

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