Forum: Wirtschaft
Wirtschaftsschwäche der EU: Europa kriegt den Blues
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX

Hübsche Plakate, nette Wortblasen: Verkommt Europa zum Wohlfühl-Klischee? Die EU muss ihre Wirtschaft in Schwung bringen - sonst ist sie zum Scheitern verurteilt.

Seite 2 von 14
Hoellenhagen 12.05.2019, 10:46
10. EU is fake

Ach, bisher brachte die EU gemäss Spiegel doch dem Bürger nur Wohlstand und Segen. Und das, obwohl sie seit 1993 gerade mal 6 % mehr Wohlstand den Menschen gebracht hat.

Das ist für den Aufwand für die EU lächerlich. Oder anders: Die EU kostete bisher 1 % des BIP eines Mitgliedslandes (ab Britenaustritt 1,11) %. In den 25 Jahren sind also 25 % vom BIP gezahlt worden. Damit wurden gerade mal 6 % mehr Wohlstand erzeugt. Eine erbärmliche Quote.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
josho 12.05.2019, 10:46
11. Was für eine gespaltene Welt!

Einerseits Kommentare wie jetzt "Europa kriegt den Blues" oder gestern "Hier haben die Gelbwesten recht", in denen man den Versuch macht, die massiven Probleme in Europa aufzuführen und analysiert werden und andererseits diejenigen, die hiervon nichts wissen wollen, das Negative ausblenden und ihr Europa auf Kundgebungen bejubeln und besingen. Reden hier alle aneinander vorbei?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Europa-Realist 12.05.2019, 10:46
12. Wunsch vs. Wirklichkeit

Das ist alles sehr wünschenswert. Wenn die EU wirtschaftlich erfolgreich ist, ist sie Friedenssichererin Nr. 1. Leider sieht die Realität völlig anders aus: Das wirtschaftliche Niveau der einzelnen Mitgliedsstaaten driftet weiter auseinander. Unterschiede, die nicht ausgeglichen werden können, führen zu Spannungen. Diese Spannungen werden sich irgenswann entladen.

Leider ist die EU in ihrer jetzigen Form eher eine Gefahr für Europa als die Zukunft.

Die EU muss schnellstens dahingehend reformiert werden, dass wirklich die großen Probleme angegangen und möglichst auch gelöst werden. Die EZB muss endlich auf den Boden der Realität ankommen und die Einhaltung der Konvergenzkriterien knallhart kontrollieren und gegebenenfalls auch harte Maßnahmen verhängen, wenn diese gebrochen werden.

Es kann doch nicht sein, dass ein Land wie Rumänien weiterhin in der EU ist ubd sogar die Ratspräsidentschaft hat, wenn dort Korruption legalisiert wird und EU-Fördergelder in Milliardenhöhe auf privaten Konten landen.

Wir müssen endlich handeln!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
openkrid 12.05.2019, 10:47
13. Je eher der Blues kommt ums besser

Wieder mal nur der Blick auf alte Rezepte. Mehr Wachstum wird alle unsere Probleme lösen? Die Erfolge der letzten 10 Jahre bestätigen das nicht. Kriesen überall in Europa - auch in den vermeintlich erfolgreichen Nordländern. Spaltung der Gesellschaft, ökologische Zerstörung, Populismus um nur ein paar zu nennen. Es ist an der Zeit einen anderen Weg zu gehen. Die infantile Gesellschaft muss langsam erkennen das es so nicht weitergeht. Weniger ist der einzige Weg. Und da gute Argumente und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht mehr ausreichen um eine Gesellschaft zu bewegen kann es wohl - leider - nur eine große Wirtschaftskriese richten. => weniger erfüllbare individuelle Ansprüche, weniger Konsum... Dieses Europa ist nicht mehr zu retten. Je eher es untergeht umso eher haben wir eine Chance etwas besseres aus den Resten zu bauen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ehrenwerter_geschäftsmann 12.05.2019, 10:48
14. Olson hatte Recht

Gerade Herr Müller müsste doch wissen, dass mit Investitionen überhaupt nicht geholfen ist , wenn die Korruption in Griechenland und Italien nicht überwunden wird. Ich rate sonst nochmal zur Lektüre von Mancur Olsonˋs Arbeit zum Thema. Ich glaube der Rest von Europa wäre bereit zu helfen, wenn es sich denn sicher wäre, dass das Geld nicht durch Korruption veruntreut würde. Wenn Italien und Griechenland ihre Korruption nicht überwunden, werden sie scheitern und das vollkommen zu recht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HeinzMueller99 12.05.2019, 10:48
15. Wirtschaftsförderung in Europa?

Wenn Jungsozialisten nach Enteignung plärren und die SPD unter "Gerechtigkeit" ausschließlich versteht, Geld zu verteilen, wird es wohl eher schwierig werden. Wer in Deutschland ein Unternehmen führt oder gründet steht sofort als assozialer Kapitalist am Pranger und darf sich mit einer staatlichen Regulierungswut auseinandersetzen, die viele gute Initiativen im Keim erstickt. So wird das nichts...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andneu 12.05.2019, 10:51
16. Die EU muss ihre Wirtschaft in Schwung bringen?

Da müssen dann doch bestimmt wieder Löhne und Unternehmenssteuern runter und die Arbeitnehmer flexibler werden ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t.roth 12.05.2019, 10:52
17. Müllerscher Pessimismus

Jaja, schlechte Wirtschaftspolitik der EU, deswegen geht es Italien auch so mies. Und weil die EU wichtige Reformen blockiert, kommt Frankreich auch nichts aus den Hufen.
Und wie stark sind eigentlich Polen und Co gewachsen, seitdem sie in der EU sind?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hexavalentes Chrom 12.05.2019, 10:52
18. Die Wirtschaft wird es wohl richten müssen

China etabliert sukzessive eine neue Weltordnung. Amerika reagiert darauf mit einem globalen Wirtschaftskrieg mit Europa als Opfer. Eurasien wartet. Die uns präsentierte Wahlwerbung ist vollkommen irrelevant. Und jede Stimme bedeutungslos.

Die Wirtschaft wird es wohl richten müssen. Möchte sie eine Zukunft haben. Die Menschen Europas dürften ihre verschlafen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 14