Forum: Wirtschaft
Wirtschaftsschwäche in Deutschland: Warnung vor der Entwarnung
THOMAS KIENZLE/ AFP

Deutschland steckt offiziell noch nicht in einer Rezession. Ein Grund zum Jubeln? Leider nicht. Denn sehr viele Faktoren sprechen dafür, dass es ungemütlich wird.

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Cugel 29.11.2019, 14:48
1. Wer suchet, der findet.

Und ich warne eindringlich vor einer Warnung vor der Entwarnung!
Man sucht nicht mehr mit der Lupe nach Anzeichen einer Rezession, sondern nun schon mit dem Mikroskop. Wo ist der Mehrwert eines solchen Kaffeesatzlesereiartikels?

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curiosus_ 29.11.2019, 15:02
2. Wie viel Gaga hinter der Zahlendeuterei steckt?

Das gilt aber für die entgegengesetzte Richtung ebenso. Nämlich für die:

Zitat von Thomas Fricke
Denn sehr viele Faktoren sprechen dafür, dass es ungemütlich wird.

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DietrichHorstmann 29.11.2019, 17:32
3. Die Panikmache hat einige Gewinner

die Wirtschaft und die CDU/CSU . A er vor allem die AfD. Die einen wollen Stützen vom Staat, die anderen treiben sich mit Ängsten wieder mehr Wähler zu und die AfD sieht sich über das Versagen der Politik bestätigt und erhält Zulauf durch die qualifizierten entlassenen deutschdenkenden Facharbeiter

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phrasenmaeher 29.11.2019, 19:10
4. @luisakeller34

Nette Werbebotschaft für die lupenreinen Demokraten der AfD, aber mal ganz unabhängig von Ihrer offensichtlichen Vorliebe für alte Männer mit Vogelschiss-Historie und sonstigen Braunkohle-Folkloristen habe ich ganz schlechte Neuigkeiten für Sie: fossile Brennstoffe befinden sich seit Jahren auf dem absteigenden Ast, trotz milliardenschwerer Subventionen in der Vergangenheit. Schon alleine deswegen, weil sie endlich sind und nicht ganz Ostdeutschland umgepflügt werden kann. Fragen Sie mal die ehemaligen Steinkohlekumpel im Ruhrpott, vielleicht haben die Tipps für eine Umschulung? Ansonsten fürchte ich, dass da auch die supercoole und supertolle AfD im Gegensatz zu den anderen Volksverräter-Parteien langfrustig nichts mehr reißen kann.

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RamBo-ZamBo 29.11.2019, 19:29
5. asdf

Achso, mit Trump und Brexit und betrügerischer Autoindustrie sind die Schuldigen also schon ausgemacht. An der Europolitik, Niedrigzinspolitik, der Gängelung wichtiger Wirtschaftszweige (Auto, Kunststoff, Chemie, eigentlich alle), sowie der missglückten Energiewende liegt es also nicht? Ok.

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wolle0601 29.11.2019, 20:31
6. Oje, SPON,

dann wird ja die Kampagne "Weg mit der schwarzen Null, laßt uns froh und munter Schul- äh Investitionen machen" wieder etwas schwieriger. Aber ich bin zuversichtlich, daß euch da schon rechtzeitig was Neues einfallen wird.

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andregera 29.11.2019, 20:32
7. Wird Zeit für eine schöne

schmerzliche Rezession!
Damit endlich wieder Verstand bei vielen Bürger*innen einzieht.
Denn wie B. Brecht sich schön ausgedrückt hat: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
In diesem Lande scheint es mehreren Menschen und deren Kindern viel, viel zu viel, gut zu gehen.

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ursusmichaelis 29.11.2019, 20:47
8. ... ist doch klar!

nach fetten Jahren kommen - halbfette Jahre. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Es kann nicht immer Wachstum geben... ab und zu muss sich das Wirtschaftssystem erholen. Quasi Diät leben. Der Nachholbedarf kommt dann wieder... Liegt ja genug Kohle auch in den privaten Kassen.

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Ballaststoff 29.11.2019, 20:53
9. @Luisakeller

Ein E-Auto muss nicht "anspringen". Sie drücken "On/Off" und dann ist es an. Ohne Geräusch. Ohne Vibration. Es ist einfach an. Und ums Kobalt machen Sie sich mal keine Sorgen. Sie schreiben ja selber von 18(?) Batteriearten. Und etliche weitere sind in Forschung. Da wird sich schon was finden was nicht so viel Kobalt braucht. Ja es gibt viele ungelöste Probleme mit den E-Autos. Und auch der Energie-Mix ist noch zu dreckig, als dass E-Autos ökologischer sind. Aber er wird kontinuierlich sauberer. Und glauben Sie mir, auch alle anderen bestehenden Probleme werden gelöst. Nicht heute, aber in 10-15 Jahren wird man soweit sein. Und was anderes behauptet niemand. Aber irgendwann muss man doch anfangen. Weiter wie bisher geht's jedenfalls auch nicht. Ich arbeite bei einem Zulieferer, mein Arbeitsplatz hängt sowas von vom Verbrenner ab. Und ich zahle ein Haus ab. Dennoch befürworte ich diese Entwicklung zu E-Autos, gern auch Wasserstoff. Und auf keinen Fall wähle ich die Afd. Es geht hier nicht nur um mich.

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