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Wirtschaftswachstum: Wie lange dauert der Dauer-Boom?
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Mehr Arbeit, höhere Exporte, bessere Löhne: Sieben Jahre Daueraufschwung in Deutschland haben den meisten Menschen und Branchen viel gebracht. Was für einen länger anhaltenden Boom spricht - und was dagegen.

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daesh 14.11.2017, 20:11
20. Lügen mit Diagrammen

Wieder zwei Beispiele für die Sammlung. Bitte bei 0 beginnen. Dann ist der Abfall der Arbeitslosenquote und der Anstieg des BIP weniger dramatisch. Mit der passenden Überschrift sieht man die Botschaft, die der Autor suggerieren will. Das BIP ist nicht inflationsbereinigt und steigt in 10 Jahren solide mit etwa 3% jährlich an. So sieht es eher wie solides Wachstum statt überhitzter Boom aus.

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marcaurel1957 14.11.2017, 20:12
21.

Zitat von hackartgs
Bessere Löhne?? Hab ich die letzten 20Jahre irgendwas verpasst ???? Die meisten sind froh, das die "enormen" Lohnerhöhungen grade noch die Inflation ausgleichen.
Nö, zu mindest in tarifgebundenen Unternehmen gab es in den letzten 8-10 Jahren überall fette Gehaltssteigerungen. Das gilt auch für Rentner.

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lisa_k._marx 14.11.2017, 20:12
22. Und die nächsten Steigerungen

Zitat von frechsprech
keine Ahnung wo hier was wächst. Die Löhne meiner Branche jedenfalls seit Jahrzehnten nicht. Nur Erfolgsmeldungen a la SED Volkskammer. Es wird nur immer teurer, überall nur eingespart und gestrichen. Die neue Nebenkostenabrechnung ist der aktuelle Schlag ins Gesicht. Nun sind die Gebäudeversicherungen mal kräftig gewachsen. Ach...hört doch auf!
kommen durch Jamaika, weil alle Maximalforderungen durchsetzen wollen.
Wle glaubt denn Ökostrom werde billiger?
Elektromobilität sei billig zu haben?
Familiennachzüge senkten die Mieten?
Die Zahnärztepartei mache Medikamentre billiger oder senke die Zuzahlungen?

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lisa_k._marx 14.11.2017, 20:14
23. Aber nur für junge Bewerber

Zitat von aktivist1000
Statistisches Bundesamt: Der Reallohnindex in Deutschland ist nach den Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung vom zweiten Quartal 2016 bis zum zweiten Quartal 2017 um 1,2 % gestiegen. Der nominale Verdienstanstieg betrug 2,9 %. In dem Umfang wird sich das noch weiter so bewegen. Das ist auch schon was! Und für alle die noch mehr vorhaben, die Nachfrage nach Fachkräften ist sehr gut. 1.516.001 offene Stellen bei Jobbörse Arbeitsagentur. Zudem: Ein Fließband-Arbeiter bei zB. Audi verdient, ledig ohne Kinder netto ca. € 2100,- bis € 3200,- bei 35 h Woche !!
Über 50 landen Bewrbungen im Bit Bucket

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Hajojunge 14.11.2017, 20:16
24. Luxusrenten? Ich glaub', ich spinne

Zitat von leopold_bloom_uk
Ja, ja, immer schlecht, schlecht. Die Wahrheit ist das Gegenteil: Statt auskömmlichen Renten werden -- nicht für alle, aber für Viele -- Luxusrenten auf einem Niveau gezahlt, das es nie gab und leider auch nie mehr geben wird. ... Aber zu behaupten, die heutigen Renten seien grundsätzlich nicht auskömmlich, ist blanker Populismus, der unsere Kinder viel Geld und viel Zukunft kostet.
Sie verwechseln da wohl Renten mit Beamtenpensionen. Letztere sind 2,5..3 mal so hoch wie eine Durchschnittsrente. 2014 gab es noch ca. 400 000 Armutsrentner, z.Zt. sind es bereits 2,7 Millionen. Der hochqualifizierte Facharbeiter, der ein Arbeitsleben lang gut verdient hat, kann von seiner Rente kaum noch leben, in Großstädten wird sie zu 60...75 % von der Miete aufgefressen. Es sei denn, er hat eine Betriebsrente, für die er jedoch auch kräftig eingezahlt hat. Dem Akademiker wurden die Studienzeiten zusammengestrichen. Ein Beamter dagegen kann sich behaglich auf dem Kreuzfahrtschiffssonnendeck räkeln. Riester, Grundsicherung und der ganze Kram gehen ihm am Allerwertesten vorbei. Das Ganze natürlich beitragsfrei erworben, der Beamtenlobby sei dank.
Die kleinen Parteien haben ein dankbares Wahlthema verschlafen. Es hätte ihnen Hunderttausende oder gar Millionen Wähler beschert.

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L_P 14.11.2017, 20:17
25. Renten vs. Pensionen

Zitat von leopold_bloom_uk
Ja, ja, immer schlecht, schlecht. Die Wahrheit ist das Gegenteil: Statt auskömmlichen Renten werden -- nicht für alle, aber für Viele -- Luxusrenten auf einem Niveau gezahlt, das es nie gab und leider auch nie mehr geben wird. Die Rentner haben ob ihrer großen Bedeutung bei Wahlen derzeit eine extrem starke Lobby. Deswegen wurden in den vergangenen Jahren die Rentenkassen geplündert auf Kosten derer, die heute einzahlen. Statt Bildung auf Weltniveau gibt es Weltreisen im Alter. Wenn man es mal überspitzt sagen will: wir haben heute ein Altersreichtum-Problem und werden infolge dessen später ein Altersarmut-Problem haben. Das heisst nicht, dass es nicht schwierige Einzelschicksale auch heute gibt. Aber zu behaupten, die heutigen Renten seien grundsätzlich nicht auskömmlich, ist blanker Populismus, der unsere Kinder viel Geld und viel Zukunft kostet.
Kann es sein, daß Sie Pensionäre und nicht Renter meinen?

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irobot 14.11.2017, 20:20
26.

Zitat von leopold_bloom_uk
Bei mir und den allermeisten Personen in meinem Freundeskreis ist der Boom voll angekommen.
Geht mir genau so. Ich habe in den letzen zehn Jahren mein Einkommen um 50% steigern können. Musste dafür auch schwer schuften, aber es hat sich gelohnt.

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pepe-b 14.11.2017, 20:20
27. Hier sieht man sehr schön

Dass sich in solchen Foren hauptsächlich die Nörgler treffen und ihre eigene Filterblase zum allgemeinen Weltbild erklären. Bei mir und meinem Umfeld (nein, nicht superreich) kommt der Aufschwung ebenfalls voll an, das Konto lacht und mir gehts gut wie nie. Vielleicht fragen sich die Nörgler mal, ob sie nicht auch selbst etwas dazu beigetragen haben, dass sie zu der Minderheit gehören, die nicht profitiert. Das ist nicht bei allen so, aber bei den meisten.

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marcaurel1957 14.11.2017, 20:25
28.

Zitat von Sandlöscher
Wo kommt denn der Boom an? Jedenfalls nicht bei denen, die den Wohlstand erarbeiten. Der Niedriglohnsektor wächst in allen EU- Staaten und in den USA. Löhne und Renten auf Sozialhilfeniveau, unbezahlbare Mieten in Ballungsräumen. Eine Kunstwährung namens Euro, die nur durch Anleihenkäufe der EZB überlebt und den Markt mit Zockergeld versorgt. Keiner spricht von den Target-II-Salden in Höhe von über 830 Mrd. für die auch D haftet. Die Niedrigzinsen zerstören ganze (sichere) Anlagemodelle und kaschieren massive Teuerungen im Immobiliensektor. Die Wirtschaft produziert weiter so, als ob es kein Morgen gibt. Energiesparen sollen die Privatverbraucher. Die vielen Armenspeisungen, Kinderarmut auf Rekordniveau bilden wir uns alle ein. Hauptsache, die Aktienmärkte sind zufrieden und die Human Ressources gehen bald bis 70 arbeiten. Die Wirtschaftsweisen haben ja auch schon gefordert, dass die Arbeit nicht mit dem Feierabend endet. Schöne neue marktkonforme Demokratie!
Erstaunlich wieviel Nonsense man in einen Beitrag untrbringen kann...Löhne und Gehälter steigen seit Jahren sehr ordentlich, jeder det über eine anständige Qualifikation verfügt, bekommt gut bezahlte Jobs.

Der Euro ist eine höchst erfolgreiche Währung, eine Erfolgsgeschichte.

Amüsant sind Ihre Ausführungen zur EZB Politik, erstens haben die Anleihekäufe un überhaupt nichts mit der Währung zu tun, zweitens haben alle Zentralbanken der Welt die gleiche Politik praktiziert ohne dass deshalb jemand Dollar odet Pfund als "Kunstwährung" bezeichenen würde.

Ihr Wissen über das Targetsystem ist auch begrenzt.....ganz sicher haftet nicht Deutschland dafür, sondern die EZB .....und die kann nicht pleite gehen! Dies ist aber eine hypothetische Frage, denn es ist praktisch ausgeschlossen, dass ein Haftungsbedarf auftritt.

Sie scheinen zu denken, dass es einen "Natürlichen Zins" gäbe, alle andere wären zerstörerisch.....natürlich ist das Unsinn, jeder Zins, der an der Inflationsrate und anderen Key indikatoren ausgerichtet ist, ist gut......

Preisteigerungen im nennneswerten Unfang gibt es in Ballungzonen, vor allem als Folge def Knappheit, nicht der Zinsen, auf dem platten Land sind die Preise kaum gestiegen.

Auch die angebliche Armut ist Unsinn, zumindest solang der relative Armitsbegriff zugrunde gelegt wird.

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marcaurel1957 14.11.2017, 20:29
29.

Zitat von L_P
stammt dieser Beitrag? Oder wer hat die Zahlen gefälscht? Wenn die Basisinfos stimmen: warum wird H4 nicht rückgängig gemacht? Oder auskömmliche Renten etabliert? Oder Schulen saniert? Oder universtäre Forschung über Blockgrants finanziert? Oder in Krankenhaushygiene gegen multiresistente Keime investiert? Oder Berufsanfänger fest und gut bezahlt beschäftigt, auf daß sie sich wieder mehr Kinder trauen? Wo versickert der Nutzen dieses geisterhaften "Dauerbooms"? Oder gibt es ihn gar nicht?
Warum sollte man Harz Iv rückgängig machen....?

Die heute gezahlten Renten sind auskömmlich, beruhen auf auf den eingezahlten Leistungen...zurecht!

Auch wird bereits in rekordverdächtigen Maße in den Bildungssektor investiert, auch in Schulen

Berufsanfänger mit guter Qualifikation können sich aussuchen, welchen gutbezahlten Job sie wollen!

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