Forum: Wirtschaft
Wo Familien wohnen wollen: Stadt, Land, Speckgürtel
argum / Falk Heller; Annika Nagel

Es ist eine Entscheidung, die prägt: Wo wollen wir wohnen? Drei Familien erzählen, was das Leben im Dorf, in der Metropole und in der Kleinstadt für sie ausmacht.

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merk! 22.08.2018, 14:33
10. Die wahre Inflation

unter Einbeziehung der Kosten für Wohnen beträgt 10% behaupte ich. Darum dringend: Die Zinsen müssen wieder steigen, dann fliesst endlich wieder Geld aus den Immobilien- in die Anleihemärkte und ein GESUNDES Verhältnis ist wieder hergestellt. Draghi zum Teufel jagen, der hat genug Schaden gerichtet.

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c.PAF 22.08.2018, 14:35
11.

Warum wir auf dem Land wohnen? Weil mit 1 Verdiener (damals, 2000) nicht mehr drin war. Nun bin ich in 30 Minuten mit dem Zug in München, und in 5 Minuten mit dem Auto oder in gut 15 Minuten mit dem Rad auf durchgehendem Radweg in der nächsten Stadt (24.000 Einwohner, nördlich von München).
Wir haben nun ein Haus mit Nebengebäude, keine Nachbarn und fast 10.000qm Grund, an den Felder anschließen. Die Freiheiten, die wir dort haben, sind enorm. Das Ganze für umgerechnet 175.000.-. Damals hätten wir in der nahegelegenen Stadt ein kleines 3-Zimmer Appartement kaufen können...

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Ceebiscuit 22.08.2018, 14:39
12. Das in München noch Menschen leben

die in München arbeiten halte ich für ein Gerücht. Hier bei mir, 60km von München entfernt, gibt es gefühlt nur noch Leute die nach München pendeln. Die, die in meiner Stadt arbeiten, wohnen offenbar größtenteils irgendwo im Wald und den umliegenden 500 Seelen Dörfern.

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Ceebiscuit 22.08.2018, 14:41
13. Das in München noch Menschen leben

die in München arbeiten halte ich für ein Gerücht. Hier bei mir, 60km von München entfernt, gibt es gefühlt nur noch Leute die nach München pendeln. Die, die in meiner Stadt arbeiten, wohnen offenbar größtenteils irgendwo im Wald und den umliegenden 500 Seelen Dörfern. Und die Münchner die ich kenne, fahren Montag morgen zum Flughafen und arbeiten unter der Woche in Frankfurt oder Berlin.

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mariakar 22.08.2018, 14:45
14. Für Kinder müsste es eigentlich doch nichts schöneres

geben, als auf dem Land, oder will mal sagen, außerhalb der Stadt, aufzuwachsen. Und ein Spielplatz in der Sadt ersetzt nicht den Wald, den Bachlauf, die Wiesen usw.
Lärm, Dreck, schlechte Luft, zu viele Menschen...auch das können Gründe sein, sich zu verändern. Und wer geht eigentlich jede Woche ins Museum? So schnell wechseln die Sonderausstellungen doch gar nicht.
Kino, Theater, sich mit Freunden treffen, muss auf dem Land halt anders organisiert werden.
Die vielen Neubaugebiete aus den 70er Jahren zeigt die Stadtflucht. Dann sind ab den 90er Jahren die Leute eher wieder in die Stadt gezogen und momentan, und sei es auch nur, weil in Mieten und Kaufpreise unerschwinglich sind, ziehn viele wieder aufs Land, bzw. in den Speckgürtel. Das führt aber genau zu der Aussage des Handwerkers "solche braucht keiner". Die gut verdienenden Akademiker machen die Preise kaputt. Die Ärztin hat es ja selber auf den Punkt gebracht. Für sie ist es nocht günstig, für die Einheimischen nicht mehr.

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technikaffin 22.08.2018, 14:51
15. Großstadt? Wers braucht..

Wenn ich diese Stories immer lese.. Welcher Großstädter hat denn neben seinem Pendel-Job und den familiären Verpflichtungen überhaupt noch großartig Zeit, die vielen sicher tollen Angebote einer Stadt wie München zu nutzen? Sicher kein ITler, der eine 60-Stunden Woche hat..Insofern ist dieser ganze Stadthype der letzten Jahre und vor allem der Bauwahn für mich völlig unverständlich. Feierabendlangeweile? Schöne Biergärten gibt's auch in einer fränkischen Kleinstadt oder der mit dem Rad zu erreichenden Naherholungsoase auf dem Land wenn man auf dem Dorf wohnt.
Aber die Hippster zwitschern es schon vom Klapprad: Das Land "is the next big thing!" ;-)

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spon-facebook-1261351808 22.08.2018, 14:55
16. Möchte die Großstadt nicht mehr missen!

Wir sind vom Dorf nach Berlin gezogen und finden es wunderbar. Gerade Berlin bietet solche eine Vielzahl an Wohngegenden von sehr ruhig bis trubelig, dass für jeden etwas dabei ist.

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spon-facebook-1261351808 22.08.2018, 14:57
17.

Zitat von oliver.erdmann-berlin
Wir wohnen in Berlin-Moabit, in einer schönen großen Wohnung, usw. Alles könnte so schön sein, ja wenn die Einschulung unseres Sohnes im nächsten Jahr nicht anstehen würde. Die Zustände an Berlins Grundschulen kann man als katastrophal bezeichnen, für uns als bildungsinteressierte Eltern völlig inakzeptabel. Man kann einiges mit persönlichem Engagement ......
Was sollen die Verallgemeinerungen? Berlin ist so riesig, da gibt es nicht nur Moabit, Mitte oder Prenzlauer Berg. Wir wohnen in Zehlendorf und die Schulversorgung dort ist optimal!

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Leser18. 22.08.2018, 15:00
18. Fehlt da nicht etwas?

Der Beitrag ist interessant. Es wird jedoch nur von Familien in der Stadt und in Vororten geschrieben. Mir fehlt hierbei die Sichtweise von Menschen, die wirklich fernab von Großstädten wohnen. Sprich Familien, die nicht in die S-Bahn steigen können, und 30 min später in einer Millionenmetropole stehen. solche ländlichen Gebiete gibt es genügen wie beispielsweise im Rheinland, in Franken, Baden-Württemberg, Thüringen und Mecklenburg. Hier zeigen soch nochmal gänzlich andere Vor- und Nachteile.

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suplesse 22.08.2018, 15:04
19. Dort wohnen, wo man arbeitet!

Das ist wohl ökologisch sinnvoll. Es kommt mir viel zu wenig der tägliche Wahnsinn zum Ausdruck, jeden Tag mindestens 50 km oder mehr mit dem Auto zu fahren. Denn die vielen Eigenheime im Grünen erfordern Mobilität. Manche haben drei Autos vor der Tür stehen, weil die drei erwachsenen Familienmitglieder alle mobil sein wollen und müssen. Deshalb kann ich das "starke Umweltbewußtsein" gerade dieser Leute nicht so ganz ernst nehmen. Das zeigt sich auch an dem Hochbeet mit den fünf Alibi - Salatköpfen ganz gut.

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