Forum: Wirtschaft
Wohlstand: Amerika zweifelt am Kapitalismus
AFP

Junge Wähler in den USA sehen den Turbokapitalismus ihres Landes zunehmend kritisch, linke Politiker wie Alexandria Ocasio-Cortez gelten als cool - und ausgerechnet ein Hedgefonds-Manager befeuert die Debatte.

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K. Larname 29.05.2019, 13:06
170.

Noch kurz zu Alexandria Ocasio-Cortez:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/doku-frischer-wind-im-kongress-netflix-zeigt-polit-popstar.2156.de.html?dram:article_id=448243

"polit-popstar" überlese ich mal und freue mich auf die Doku, sofern sie erreichbar / noch erreichbar ist.

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carlitom 29.05.2019, 13:07
171.

Zitat von syracusa
Wer hat's erfunden? Richtig: die Skandinavier!
Falsch. Die Soziale Marktwirtschaft ist eine deutsche Erfindung: Miksch, Lutz, Meyer und natürlich Ludwig Erhard. 50er Jahre.

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fluxus08 29.05.2019, 13:08
172. Sie wollen wohl die Geschichte neu schreiben?

Zitat von syracusa
Wer hat's erfunden? Richtig: die Skandinavier!
Wenn Sie sich einmal mit folgenden Personen beschäftigen merken Sie, was für eine Geschichtsklitterung Sie betreiben:

Alfred Müller-Armack, Walter Eucken, Franz Oppenheimer, Ludwig Erhard, Konrad Adenauer.

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christx 29.05.2019, 13:10
173. @ 96

Freiheit in den USA? LOL kann ich nur sagen. Das jemand wie Sie, der auf seine verantwortungslose Lebensweise auch noch stolz ist, Konsum für Freiheit hält, ist im besten Falle erheiternd.

Wo habe ich denn genau geschrieben das ich Konsum für Freiheit halte? Allein die Formulierung. Sehr erheiternd. Habe ich da einen grünen Vorstadt Nerv getroffen? Ich halte es für Freiheit meine Entscheidungen selbst treffen zu können, ohne jemanden zu haben der mir permanent versucht vorzuschreiben wie ich zu leben habe. Solange ich nicht gegen Gesetze verstoße, kann ich tun und lassen was mein Geldbeutel hergibt. Und bevor sie gleich komplett umkippen und in Schnappatmung verfallen —> als Pilot auf der Langstrecke (das finden Sie bestimmt absolut unverantwortlich—> Fliegen! Nicht wahr?) für eine der Majors ist der recht groß. Man muss für das hart arbeiten was man hat. Aber probieren Sie mal den Sozialismus aus - ich empfehle Venezuela. Da du funktioniert das ja ganz prima.

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lsukstorf 29.05.2019, 13:10
174. Amerika? Ganz Amerika?

Amerika zweifelt???? Seltsam verwirrte Headline, die nicht stimmt, denn kennt Ines Zöttl JEDEN US-Amerikaner, um dieses so behaupten zu können? Das ist doch töricht! Es gibt genug Amerikaner, die den sogenannten Kapitalismus gut finden...Und uns steht es nicht an, das amerikanische System zu kritisieren - schon gar nicht mit eingebildeteter moralischer Überlegenheit.

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kandy111 29.05.2019, 13:11
175. Wie in Deutschland

die, die sowieso nichts leisten und zahlen, wollen noch besser alimentiert werden. Und Hedge Fonds Manager, die jetzt von Anderen geliebt werden wollen. Der hart arbeitende USA Bürger wählt nicht die Demokraten.

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wick.eurocon 29.05.2019, 13:17
176. Amerika zweifelt am Kapitalismus

Es ist schon sehr lange bekannt,dass weder
Voll Kapitalismus noch Sozialismus langfristig funktioniert ebenso wie ein zwei Parteien System nicht funktioniert.
In den USA ist es extrem, wo zwei Parteien den Kapitalismus representieren, nicht aber das Volk. Im Senat sitzen die meisten Millionäre ,also wird an deren Staus nicht gerüttelt. Heute ist die USA ein Land,wo
10% oder weniger 70% des gesamten US
Vermögens besitzen. Wo 40+% an der Armutsgrenze vegetieren.
Das ist das Resultat.

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larsmach 29.05.2019, 13:25
177. Nicht ausgerechntet, sondern NUR ein Reicher kann durchblicken!

Nicht "ausgerechnet" ein Hedge-Fondsmanager, sondern NUR ein Spekulant oder Selfmade-Unternehmer kann erkennen, dass ein System, das dank fortschreitender Automatisierung und Digitalisierung immer mehr Arbeit (und somit Löhne/Gehälter) marginalisiert und Spekulationsumsätze komplett umsatzsteuerfrei stellt (jahrelang aufgebaute reale Produktfertigung jedoch dem vollen Steuersatz aussetzt!), zur sozialen Bombe wird: Denn der kleine Mann ist zu beschäftigt damit, seine Wut auf andere zu projizieren! Er buckelt nach oben und tritt nach unten, denn er wähnt sich in der vermeintlich überlegenen Position gegenüber anderen Angehörigen seiner Klasse des Prekariats und eines Mittelstands, dessen "Vermögen" in Wahrheit aus Leasingsschulden besteht. Jederzeit kann es ihn treffen, doch das glaubt er nicht. Standesdünkel vom Feinsten! Schlägt ein Unternehmer aus Sorge um die gesellschaftliche Zukunft Lösungen wie symmetrische Besteuerung aller Umsätze (auch Wettscheinhandel an Börsen) oder die schrittweise Einführung von Grundeinkommen vor, so sind es die kleinen Leute, die dagegen schreien: Die Gebrüder Neid und Missgunst gegen ihresgleichen verbieten solche Ideen - egal wie sehr die "Reise nach Jerusalem" (das Spiel mit den Stühlen) ihren brutalen Weg geht, und egal wie sehr die Kaufkraft des kleinen Mannes dadurch weiter absinkt. Der Anteil menschlicher Arbeit am Bruttoinlandsprodukt stagniert und fällt langfristig sogar - das ist nur allzu logisch, denn sonst wüchse kein Prekariat, und Mittelstandsangehörige würden nicht nach zwei Monaten ohne Paycheck auf Lebensmittelspenden angewiesen sein. Das Bruttoinlandsprodukt gehört fast ausschließlich Unternehmern und deren Familien - und es wächst beständig. Automatisierung und Digitalisierung (die - gemessen an ihrem Potenzial - noch gar nicht richtig angefangen hat!) erlauben immer höhere Produktivität ohne menschliches Zutun (von niedrig qualifiziertem Zuarbeiten abgesehen), neben der Bedienung von Maschinen und (bald autonomen!) Fahrzeugen gehören auch medizinische Diagnosen oder juristische Beratungsdienstleistungen dazu, die dank Mustererkennung stets optimale Antworten auf Basis von Daten statt Erinnerungen bieten... ja: Wie soll das denn weitergehen, bitteschön!??

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AttaTroll 29.05.2019, 13:29
178.

"Amerikas Unternehmer, Banker und Börsianer stehen unter Rechtfertigungsdruck wie nie: Kommt von ihren Milliardenprofiten noch genug bei den Menschen im Land an?"

Amerikas Turbokapitalisten geht der A**** auf Grundeis? Herrlich! Dass ich das noch erleben darf~~~

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andre_36 29.05.2019, 13:29
179.

Zitat von emil7685
Der großen Masse geht es so gut wie nie. Und die große Masse innerhalb dieser großen Masse ist auch intelligent genug um das zu erkennen. Deshalb krebsen linke Parteien auch in sämtlichen halbwegs entwickelten Ländern im einstelligen Bereich herum. Vor allem in den USA. Die Menge der Leute, die die grenzenlose Freiheit und die wirtschaftliche Dynamik in den USA; wo wirklich JEDER der sich einigermaßen anstrengt ein deutlich sechsstelliges Gehalt bekommen kann; durch blödsinnige politische Experiente gefährden wollen ist verschwindend gering. Wäre ich noch jung würde ich alles daran setzen, möglichst schnell aus Deutschland rauszukommen und nach China, Rußland, Südamerika oder USA zu gehen. Wenn die Deutschen wirklich komplett durchdrehen und bei der nächsten BTW ein linksgrünes Bündnis droht dann werde ich das vielleicht sogar trotz meiner 50 Lenze noch machen.
"große Masse" ist eine ziemlich schwammige Angabe. Wie groß würden Sie die Masse beziffern und nach welchen Kriterien? Ich würde Niedriglöhner, Arbeitslose, einen Teil der Rentner, und der Alleinerziehenden nicht dazu zählen. Und was sie von der Unternehmerpartei Die Grünen befürchten ist mir auch nicht ganz klar.

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