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Wohngipfel im Kanzleramt: Merkel verspricht 100.000 neue Sozialwohnungen bis 2021
DPA

Höheres Wohngeld, mehr Sozialwohnungen und vereinfachte Baugenehmigungen: Die Regierung hat beim Wohngipfel ihre Pläne verkündet. Horst Seehofer spricht von einem "ganz starken Signal".

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BUKL 21.09.2018, 15:44
1.

Bis 2021 dürften noch nicht mal die Baugenehmigungen vorliegen. Und kanzlerin ist sie dann auch nicht mehr. So what?

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Wulf Eisenschwert 21.09.2018, 15:44
2. Die Merkel hat schon immer viel versprochen

und wenig bis gar nichts gehalten. "Sich' versprochen vielleicht

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mimas101 21.09.2018, 15:59
3. Hmm Tja

Die 100.000 neue Sozialwohnungen reichen nicht zumal wir ja ca. 1,2 Mio Neubürger fast auf einen Schlag ins Land eingeladen haben. Und die möchten ja auch gerne ein Dach überm Kopf haben.
Gerade der Bund verkaufte massig Grundstücke zu den jeweiligen Höchstpreisen an Heuschrecken und baute nicht selbst Wohnungen, die klammen Kommunen und Städte / Bundesländer haben ähnlich gehandelt. So schnell kommt man an die Grundstücke nicht mehr heran.
Auch wurden massig günstige Wohnungen an ähem Investoren verkauft die dann nix anderes machten als trickreich die Mieten explodieren zu lassen.

Allheilmittel lt Berlin: 100k Sozialwohnungen, das Stück nur für ca. 8,-- / qm kalt, mehr Wohngeld (das ja schon massiv zurückgeschraubt wurde) und Baukindergeld das genau da nicht ankommt wo für die Mieten um die 50% des meist nicht mal mehr lebenslang zu erwarten stehenden Einkommens drauf geht.
Wien zeigt z.,B. das eine effektive Mietenkontrolle nur dann funktioniert wenn mind. 40% aller wiener Wohnungen kommunal sind und nur Kostenmieten genommen werden. Dafür haben wir dann hier einen Milieuschutz als neue Kontrollmöglichkeit - kostet nix, ändert nix aber das klingt halt nach Bestreben.

Berlin müßte also mal vom GG Gebrauch machen und unter Einbeziehung der Sozialbindung des Eigentums die Mieten neu festlegen - und zwar auf die Höhe der jeweiligen Kostenmieten. Müssen halt die angebl. Investoren umdenken und können nur noch davon leben das das investierte Geld sicher gebunkert ist aber ab sofort keine Renditen mehr abwirft.
Andenken kann man auch Strafsteuern bei Wohnungsleerständen, Zweckentfremdungen (z.B. AirBnB), kalten Enteignungen und ähnlichem. Das würde als für die ähem Investoren bedeuten das nur dann das Kapital ungekürzt erhalten bleibt wenn man Kostenmieten erhebt. Läßt sich flott umsetzen, kostet den Steuerzahler nix und die Mieter haben was gescheites davon.

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Le Commissaire 21.09.2018, 16:02
4. Regulierung führt zu teuren Wohnungen

Sozialer Wohnungsbau ist so sinnvoll wie sozialer Handybau oder soziale Joghurtproduktion. Warum sind Joghurts spottbillig, warum gibt es Handys in allen Preisklassen, so dass sich jeder eines leisten kann? Weil hier ein Markt mit Wettbewerb herrscht, in dem eine stärkere Nachfrage ganz ohne politische Planung zu einem größeren Angebot führt.

Das Problem beim Wohnungsbau ist, dass hier keine Marktwirtschaft herrscht, sondern eine neosozialistische Regulierungswirtschaft: Bauen ist grundsätzlich _verboten_, es muss explizit genehmigt werden, zum Beispiel über die Ausweisung von Baugebieten. Solch eine Ausweisung ist eine politische Entscheidung der Länder oder Kommunen. Die gut vernetzten Immobilienbesitzer wissen dies regelmäßig zu verhindern, gerne im Verein mit Umweltschützern. Und auch dann, wenn man ausnahmsweise einmal bauen darf, ist man so von Regulierungen wie zum Beispiel zu Energiestandards umzingelt, dass günstiger Wohnraum kaum entstehen kann.

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mobes 21.09.2018, 16:06
5. Aber bitte ...

Aber bitte keine in München. München braucht keine neuen Wohnungen, München braucht mehr Infrastruktur. München braucht mehr Straßen, einen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und eine gesicherte Wasserversorgung. München ist teuer genug und hat die höchste Bevölkerungsdichte von Deutschland, da müssen nicht noch die letzten Wohnungslosen herziehen.

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Ottokar 21.09.2018, 16:06
6. Scholz lebt in seiner eigenen Welt

Wer kauft sich in Milieuschutzgebieten eine Eigentumswohnung ? So krank kann doch nur ein Politiker reden der in seinem eigenen Milieuschutzgebiet lebt.

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Ottokar 21.09.2018, 16:10
7. Das Wohngeld hat doch auch zu hohen Mieten beigetragen

und gehört komplett gestrichen. Die Investoren spekulieren doch darauf das der Steuerzahler die Mieten subventioniert.

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dislozierter 21.09.2018, 16:10
8. Sozialwohnungen bringen keine Entlastung

für die Normalverdiener, denn Sozialhilfeempfänger/Hartz4er "blockieren" schon längst keine Wohnungen in Stadtzentren mehr.
Hier wird nur die Grundlage für weiteres Lohndumping geschaffen.
Eventuell sogar mit der Gefahr dass jetzige Normalverdiener nach unten rutschen.
Leider erwarte ich bei den Neubauten auch nicht mehr als Schlafklo-Silos.
Ist doch traurig, dass die Gesellschaft utopische Ideale anscheinend komplett aufgegeben hat.

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GustavN 21.09.2018, 16:16
9.

100000 Wohnungen bis 2021? Dann kann man es ja gleich bleiben lassen. Das deckt ja noch nicht mal ansatzweise den Wohnungsbedarf der bis dahin zu erwarteten illegalen Einwanderern.

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