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Wohnraum-Studie: Forscher warnen vor Verwahrlosung deutscher Städte
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Deutschland steht vor einem Paradox: Mieten sind in vielen Großstädten kaum noch bezahlbar, gleichzeitig stehen ganze Wohngebiete leer. Eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zeigt, wie sich diese Entwicklung fortsetzen wird: Die Forscher warnen vor Zuständen wie in Detroit.

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zynik 05.09.2013, 11:48
80.

Zitat von LorenzSTR
Ohje, von Stadtentwicklung und tragfähigen Konzepten für selbige haben Sie offenbar keinen blassen Schimmer. Nicht Ihre seltsamen Märchen, sondern Luxussanierungen zugunsten der Reichen und ein unregulierter Immobilienmarkt nach neoliberaler Machart führen zu den angesprochenen Problemen, weil Wohnraum zur Renditesteigerung künstlich verknappt wird und im Übrigen gerade in den Städten der wilde Bau von immer noch mehr Bürofläche für diese Klientel sich schon bald als die nächste Blase herausstellen wird. Seltsam auch, dass gerade Stadtviertel mit vielen "Alternativen" trotz fehlender Tiefgaragen und Sicherheitszäunen immer recht lebenswert wirken... Bleiben Sie mal schön in Ihrer Villa im Taunus oder träumen davon - das sind die Orte der Republik, die man ohne irgendwelche Schäden sofort "renaturieren" könnte.
Schön zusammengefasst.

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mischpot 05.09.2013, 11:49
81. Wen interessieren noch Deutsche Städte?

Die Kommunalen Verwaltungen haben alles herausgesaugt und einen Haufen von Schulden angehäuft, den Sie niemals zurückzahlen können, die Verwantwortlichen gehen in Pension und verbringen Ihren wohlverdienten Lebensabend auf Steuerzahlerkosten sonstwo. Die leerstehenden Häuser werden von Asylanten, Emigranten bewohnt weil diese immer noch besser sind als das was Sie verlassen mußten oder haben. Einnahmen für die Kommunen gibt es nicht mehr nur mehr Probleme die Sie nicht bewältigen können. Es ist ein schleichender Fortgang. Deutschland ist längst ein Auswanderungsland geworden und zwar für die Deutschen.

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schwarzes_lamm 05.09.2013, 11:49
82.

Zitat von tomy1983
Es dürfte ja wohl kaum Angies Fehler sein, dass es die Menschen in die Stadt zieht. Ist es eigentlich noch im Bereich normaler Trends? Sprich, Junge Leute ziehen in die Stadt, Familien wieder raus?
Der Vorteil vor junge Leute liegt auf der Hand:
in den Städten hat man idR gute Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr und was für Jüngere wichtig ist, ein kulturelles Angebot an den Wochenenden - was Städte wie Berlin, Köln oder Hamburg attraktiv macht.
Auf dem Land sieht es in letzterer Hinsicht mittlerweile öde aus.

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kumi-ori 05.09.2013, 11:49
83.

Zitat von hiwhatsup
Es macht keinen Sinn in die Ballungsgebiete mit teurem Wohnraum Geld zu pumpen - mit dem zusätzlichen Geld steigen lediglich die Preise. Besser wäre es Regionen attraktiver zu machen, wo Häuser leer stehen. Besonders für alte Menschen, die nicht mehr auf Arbeitsplätze in Ballungsgebieten angewiesen sind könnte man attraktive Angebote schaffen.
Warum sollten ältere Menschen in solche Regionen ziehen wollen?

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pinguinius 05.09.2013, 11:49
84. seltsame Zahlen

Lt. Bund sinkt die Einwohnerzahl in Deutschland bis 2050 auf 50-55Mio.. Diese Zahlen wurden vor der Volkszählung bekannt gegeben. Da stellt sich schon die Frage wie man auf solche Zahlen kommt...

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Spiegelleserin57 05.09.2013, 11:49
85. genug Wohnraum!

Zitat von leser-fan
keine Asylanten in die Städte, die aus den Nähten platzen, dort finden sie meist auch nicht die notwendigen Lebensbedingungen. Besiedlung dort, wo Menschen gebraucht werden . Oft kommen sie selbst aus ländlichen Gegenden. USA, Australien, Neuseeland sind positive Beispiele
Es gibt in den Städten genug Wohnraum, nur ist der sehr teuer. Der Preis ist das Problem. Das hat mit Asylanten gar nichts zu tun.
Wer kann schon eine 2 Zimmer-Wohnung mit 1000€ kalt bezahlen?
Außerdem sind viele Leute nicht bereit ein paar Kilometer zur Arbeit zu fahren. Der Stadtrand zeigt einige Nachteile z.B. Staus im Berufsverkehr, im Gegenzug sind die Wohnungen billiger. Die Ansprüche sind sehr hoch, man will nah am Arbeitsplatz sein, zentral wohnen und niedrige Mieten, das funktioniert eben nicht.

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RenegadeOtis 05.09.2013, 11:50
86.

Zitat von meinung2013
Mir wären Naturschutzgebiete auch lieber. Dank dem massiven Zuzug wird genau dies nicht geschehen.
2012 sind 1,08 Mio Menschen zugewandert, was ungefähr 1,2% ´der Bevölkerung entspricht. Ausgewandert sind um die 710.000, der Saldo liegt also bei gerundet 380.000 Menschen.

Das wären 0,475% der Gesamtbevölkerung. Ich finde saldiert ist nicht gerade von einem "massiven Zuzug" zu sprechen.

• Auswanderung aus Deutschland bis 2012 | Statistik

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Lexington67 05.09.2013, 11:52
88.

Zitat von chrimirk
die es verdient. Die haben sich schliesslich nicht selbst gewählt, sondern sind von Massen an Wählern an die Tröge geschickt worden. Jetzt darüber klagen ist zu wenig/billig. Das mindeste wäre bei der kommenden Wahl das Kreuz an einer anderen Stelle zu machen, damit die Schwarz-Gelben wenigsten vom Trog kommen. Das ist nicht alles, aber immerhin! Wählen gehen!
Und wen?
Nicht wählen zu gehen ist durchaus ein politisches Statement und kann ausser "Zu dumm zum wählen" auch "keins von den Sackgesichtern" bedeuten.
Wenn Pest und Cholera zur Auswahl stehen is das "kleinste Übel" zu wählen keine Option.

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carranza 05.09.2013, 11:53
89. Die Frage ist nur ...

Zitat von UnitedEurope
Und wenn man die leerstehenden Häuser einfach abreist und wieder begrünt? Die Häuser werden ja nicht besser, dass sie da rumstehen, die Instandhaltung verschlingt Unsummen und es ist abzusehen, dass Städte wie Osnabrück in den nächsten 30 Jahren weiter schrumpfen wird. Durch die begrünung steigt wiederum die Lebensqualität und der Wert der übrigen Häuser et voila!
Wer zahlt die Kosten?
Wäre es nicht besser, die Kommunen, bzw. Bund und Land würden die Attraktivität der betroffenen Kommunen für Unternehmen steigern, bevor auch die Letzten im arbeitsfähigen Alter abgwandert sind?

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