Forum: Wirtschaft
Wohnungsnot: Steigende Mieten belasten Senioren
Wolfgang Kumm/ DPA

Die höheren Mieten in Ballungszentren treffen viele Menschen - aber gerade Senioren müssen deshalb oft einen zu hohen Anteil ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben. Das kann verheerende Folgen haben.

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godfader 28.06.2019, 12:26
1. Da hilft nur: Vorsorge!

Jeder ist für seine Situation im Alter selbst verantwortlich. Da hilft nur: Vorsorgen! Aktien, Immobilien, Wertpapiere. Einfach über 30-40 Jahre ansparen. Wer da nicht tut, der ist potenzieller Armut und der sozialen Willkür des Staates einfach ausgeliefert.

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unixv 28.06.2019, 12:31
2. Das kann verheerende Folgen haben?

kann? Nein, es hat schon verheerende Folgen, immer mehr Senioren müssen auf Campingplätzen oder unter der Brücke unterkommen. Ich arbeite Ehrenamtlich an einer Tafel, ich bekomme das Elend, jeden Tag mit! Diejenigen, die noch … eine Wohnung haben, haben schiere Angst, das sie dort raus müssen, der Druck wird immer größer! Vor 5 Jahren, mussten sie überlegen, ob sie heizen oder essen von ihrer Rente, jetzt kommt die reine Verzweiflung dazu!

Wie sagte so schön der Müntefering von der SPD : Mit 800 Euro Rente, ist man nicht arm!

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Over_the_Fence 28.06.2019, 12:41
3. Angebot und Nachfrage

Der Staat muss halt dafür sorgen, daß Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht bleiben:

https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/deutschland-statistisches-bundesamt-zaehlt-erstmals-83-millionen-einwohner-a-1274597.html

Da nützt es dann auch nichts, auf die bösen Vermieter zu zeigen. Die zusätzliche Geldschwemme zur steigenden Bevölkerungszahl wuchs ebenfalls auf politischem Mist, so wie jede neue Erhöhung der EnEV, der Bauauflagen oder der Steigerung von Grundsteuern.

Der Vergleich zwischem dem Jahr 1996 und heute ist übrigens auch deswegen so dramatisch, weil das Rentenniveau abgesenkt wurde.

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josho 28.06.2019, 12:47
4. So lange die Geldpolitik so ist, dass...

..sich nicht nur die Investoren, sondern auch "normale" Geldanleger vorwiegend in der Immobilienbranche tummeln, wird es immer so weiter gehen. Wer nicht genug Geld für die Stadt hat, der muss halt auf's Land in den Osten. Dort stehen regionenweise Häuser und Wohnungen leer.....

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oldman2016 28.06.2019, 12:49
5. Und in Euro und Cent?

Im Artikel stehen nur Prozentsätze aber keine Zahlen. Außerdem fehlen mir Angaben zu der Anzahl der Rentnerhaushalte die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, und die Angaben bzw. Differenzierung von Kaltmiete und Nebenkosten. 30 Prozent von der Rente sind durchschnittlich wieviel in Euro und Cent.
Ich will die Arbeit des DIW und SPON nicht kritisieren. Aber mit Zahlen auf den sich die Prozentsätze beziehen wäre der Artikel nicht so nebulös. Ich würde als Redakteur Studie des DIW nicht in dieser Form veröffentlichen.

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yabba-dabba-doo 28.06.2019, 12:52
6.

So bitter es auch für die Senioren ist. Was lehrt uns/ der jungen Generation das? Frühzeitig ein Eigenheim zu legen, dass bis Rentenbeginn abgezahlt sein sollte. Hört nicht auf die mahnenden Neider.

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investor3000 28.06.2019, 12:56
7. Kalte-Progression

Der GroKo könnte ja die Steuererhöhungen durch Kalte-Progression auf das Niveau von 1990 zurückfahren, dann haben die Menschen auch mehr zum Ausgeben. Es ist natürlich leichter zu Lasten Dritter, der Vermieter zu argumentieren als selber Verantwortung für Ihr Handeln, bzw. Nicht-Handeln zu übernehmen.

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Romiman 28.06.2019, 13:00
8. Zwang zu zu großen Wohnungen

In meiner Nachbarschaft gleich 2 mal:
Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann gestorben, und so leben sie allein in einer 4-Zimmer-Wohnung, aus der sie aber praktisch nicht ausziehen können, weil schon eine 2-Z-Wohnung deutlich mehr kosten würde.

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Andreas1979 28.06.2019, 13:01
9. Das ist richtig, wer ein eigenes Haus oder eine Wohnung hat

zahlt weniger im Alter. Dafür konnte der Mieter den Anteil, den der Eigentümer für den abzuzahlenden Kredit, Renovierungsarbeiten, Neuanschaffung (Heizung, jetzt brauchen viele ein neues Dach usw.), sparen und investieren. Hat der Mieter das Geld für Konsum ausgegeben, dann ist es auch seine eigene Schuld in gewissem Maße. Ich bin niemand der es gut findet, wenn ein Jahrzehnte langer Mieter durch Kündigung auf Eigenbedarf gekündigt wird, oder durch Modernisierung mit anschließend hohen Mieten aus den Wohnungen gedrängt werden.

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