Forum: Wirtschaft
Wohnungsnot: Steigende Mieten belasten Senioren
Wolfgang Kumm/ DPA

Die höheren Mieten in Ballungszentren treffen viele Menschen - aber gerade Senioren müssen deshalb oft einen zu hohen Anteil ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben. Das kann verheerende Folgen haben.

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Phil2302 28.06.2019, 13:23
20. Kaufen lohnt sich

Es gab hier letztens bei Spon einen Artikel, in dem stand, dass mieten die bessere Wahl sein kann. Da niemand davor geschützt ist, dass die Mieten in den nächsten 50 Jahren ins Unermessliche steigen, verstehe ich nicht, wie man so etwas empfehlen kann. Ich habe nur noch ein einzige Ziel im Leben: Zusammen mit meiner Familie ins Eigenheim zu ziehen. Und ich spare gerade so viel es geht, um das zu verwirklichen.

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Spiegelleserin57 28.06.2019, 13:23
21. gut erkannt!

Zitat von Over_the_Fence
Der Staat muss halt dafür sorgen, daß Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht bleiben: https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/deutschland-statistisches-bundesamt-zaehlt-erstmals-83-millionen-einwohner-a-1274597.html Da nützt es dann auch nichts, auf die bösen Vermieter zu zeigen. Die zusätzliche Geldschwemme zur steigenden Bevölkerungszahl wuchs ebenfalls auf politischem Mist, so wie jede neue Erhöhung der EnEV, der Bauauflagen oder der Steigerung von Grundsteuern. Der Vergleich zwischem dem Jahr 1996 und heute ist übrigens auch deswegen so dramatisch, weil das Rentenniveau abgesenkt wurde.
und das wird auch weiter abgesenkt. Ich kenne Rentner die jetzt schon noch nicht mal 50% ihres letzten Gehaltes als Rente bekommen. Kein Wunder also dass die Bevölkerung verarmt.

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apfeldroid 28.06.2019, 13:28
22. Vorsorgen?

Mit Aktien und Wertpapieren? Eine Sicht eines FDP-Wählers: jeder hat die gleichen Chancen gehabt, jeder ist selber Schuld, Fr. Verena Bahlsen hat auch die gleichen Chancen gehabt und sorgt mit einer Yacht vor. Erbschaftsteuer und Vermögenssteuer zugunsten der Entlastung der Normalverdiener würden die Ungleichheit etwas begradigen, da hätte aber Fr. Verena Bahlsen nur noch 20 statt 25% von Bahlsen und hätte eine kleinere Yacht.

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JoachimZ. 28.06.2019, 13:31
23.

Zitat von godfader
Jeder ist für seine Situation im Alter selbst verantwortlich. Da hilft nur: Vorsorgen! Aktien, Immobilien, Wertpapiere. Einfach über 30-40 Jahre ansparen. Wer da nicht tut, der ist potenzieller Armut und der sozialen Willkür des Staates einfach ausgeliefert.
Sag das mal den Rentnern, die ihr Leben lang geschuftet haben, seit Jahren schon in der Rente sind und immer wieder von der Politik verarscht wurden!
Ich wünsche auch der jetzt kommenden Generation "viel Spaß", denn wie man ja weiß: "Die Renden sinn sischa!"

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zaehlschlumpf 28.06.2019, 13:38
24. Es wird immer noch

argumentiert, dass Mieten besser ist als Kaufen und dass das durch Mieten gesparte Geld viel lukrativer angelegt werden kann. Offensichtlich scheinen das aber nicht viele zu machen, wenn das Risiko der Mietsteigerung im Alter davon nicht ausgeglichen werden kann. Klar gibt es Leute, die in ihrem Leben tatsächlich in zu schlecht bezahlten Jobs gearbeitet hatten und nichts Spaten konnten. Aber wie hoch ist der Anteil derer, die einfach einen höheren Lebensstandard hatten als die, die Eigentum erworben hatten und jetzt von den Mieterhöhungen eingeholt werden?

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Heimratt 28.06.2019, 13:39
25. Der Staat als abkassierende Idee.

Zitat von godfader
Jeder ist für seine Situation im Alter selbst verantwortlich. (...)
Nöööö.

Im letzten Jahrhundert wurden 2 Generationen durch den Staat betrogen. Die, die die Finanzlasten des 1. Weltkrieges und die Reparationen tragen mussten und die, die nach dem 2. WK um ihre Lebensqualität und um ihre Sparguthaben gebracht wurden.

In diesem Jahrhundert ist es bisher nur eine Generation, der man mit viel Trickserei die Renten um 30 % in der Kaufkraft kürzte, dass die -wie hier dargetan- sich noch nicht einmal mehr eine vernünftige Wohnungen durch die lebenstandardvernichtenden Renten leisten können.

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rumburg 28.06.2019, 13:40
26. Subjektförderung / Bauen

Kurzfristig hilft nur mehr Subjektförderung, d.h. mehr Wohngeld. Mittelfristig hilft nur mehr Bauen, d.h. mehr Anreize für das Bauen setzen. Mietdeckel ist Blödsinn und verschärft die Situation (Knappheit) nur.

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rainer-rau 28.06.2019, 13:42
27. Spritzen Sie

Zitat von godfader
Jeder ist für seine Situation im Alter selbst verantwortlich. Da hilft nur: Vorsorgen! Aktien, Immobilien, Wertpapiere. Einfach über 30-40 Jahre ansparen. Wer da nicht tut, der ist potenzieller Armut und der sozialen Willkür des Staates einfach ausgeliefert.
sich dasselbe wie Herr Merz?

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mittelstadtuwe 28.06.2019, 13:47
28. Ich.....

Zitat von godfader
Jeder ist für seine Situation im Alter selbst verantwortlich. Da hilft nur: Vorsorgen! Aktien, Immobilien, Wertpapiere. Einfach über 30-40 Jahre ansparen. Wer da nicht tut, der ist potenzieller Armut und der sozialen Willkür des Staates einfach ausgeliefert.
frage mich immer wo Typen wie sie herkommen.!? Wie verdammt nochmal soll man sich Aktien, Immobilien und Wertpapier - wenn man nicht genug Verdient trotz guter Ausbildung - trotz Jahrelanger Beschäftigung - leisten ...... man man man......

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neutron76 28.06.2019, 13:47
29. Übertriebene Darstellung

In aller Regel sind Senioren in unserer Gesellschaft bestens versorgt. Bei den Ausnahmen muss man immer nach dem Lebenswandel in jungen Jahren fragen.
Ich bin mehrmals umgezogen. Immer wieder gab es die Situation: alleinstehende Frau wohnt in viel zu großer Wohnung, Mann gestorben, Kinder sind seit Jahrzehnten ausgezogen und die Rente reicht aber trotzdem noch für die Wohnung. So kommt es natürlich, dass bei 100qm die Rente auch mal knapp aufgezehrt wird.

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