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Wüstenstrom-Projekt: E.on und HSH Nordbank ziehen sich aus Desertec zurück
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Die Wüstenstrom-Initiative Desertec verliert zwei Gründungsmitglieder. Der Energiekonzern E.on und die HSH Nordbank ziehen sich aus dem Projekt zurück. Bereits zuvor hatten namhafte deutsche Unternehmen die Planungsgesellschaft verlassen.

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ir² 11.04.2014, 12:16
1.

Zitat von sysop
Die Wüstenstrom-Initiative Desertec verliert zwei Gründungsmitglieder. Der Energiekonzern E.on und die HSH Nordbank ziehen sich aus dem Projekt zurück. Bereits zuvor hatten namhafte deutsche Unternehmen die Planungsgesellschaft verlassen.
Das einzige Ziel von DESERTEC war das Abgreifen von Subventionen. Eine tragfähige technische Grundlage war nie vorhanden. Das Ganze basierte ja auf dem solarthermischen Konzept von Solarmilenium, die sind aber schon längst Pleite. Von daher ist DESERTEC nur noch ein Torso, laufen wird das also nie. Die Chinesen tauchen jetzt als Leichenfledderer auf, vielleicht lässt sich ja aus der Konkursmasse einiges an technischem Know-How herausziehen. Die „Energiewende“ ist Geschichte.

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birnstein 11.04.2014, 12:19
2. Warum nicht in Südeuropa?

Warum muss es die Sahara sein? In Südeuropa sollte es auch möglich sein und die Länder könnten das Geld gut brauchen.

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black-out 11.04.2014, 12:20
3. Null Stromtransport aus Nordsee = 100 x Null Strom aus Sahara

Wenn wir nicht mal die Probleme des Stromtransports im eigenen Land lösen können, wie soll dann Strom aus Nordafrika nach D transportiert werden.
Außerdem ist die politische Lage in den nordafrikanischen Staaten so unsicher und fragil, dass Langfrist-Investitionen durch Revolutionen, Aufstände und Terror auf Dauer gefährdet sind.
Zudem wird die Erstellung (z.B. mit PV-Modulen) ohnehin mit chinesischen Massenprodukten erfolgen -- an Wertschöpfung gibt es für uns also auch nichts zu holen. Rückzug ist richtig !!

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makuzei 11.04.2014, 12:26
4.

Zitat von sysop
Die Wüstenstrom-Initiative Desertec verliert zwei Gründungsmitglieder. Der Energiekonzern E.on und die HSH Nordbank ziehen sich aus dem Projekt zurück. Bereits zuvor hatten namhafte deutsche Unternehmen die Planungsgesellschaft verlassen.
Vor 2 jahren jubilierten die Grünen über Japans Ausstieg aus der Kernkraft -
und über das wundervolle projekt desertec.-

wird die das jetzt erschüttern?
ach-du lieber Gott-der Weihnachtsmann ist dagegen real-
die finden schon was neues,was bejubelt wird-

http://www.youtube.com/watch?v=-_3C0g3ewmI

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marvin_megabrain 11.04.2014, 12:27
5. Ein schönes Ingenieursprojekt

das sich aber leider nie realisieren lassen wird. Kein vernünftiger Europäer würde seine Energieversorgung einer Region anvertrauen die wirtschaftlich wie politisch so instabil ist wie Nordafrika. Und im Gegensatz zu z.B. Ölquellen sind elektrische Versorgungseinrichtung durch Anschläge sehr einfach und für lange Zeit ausser Betrieb zu setzen. Das Thema ist leider, mal wieder, ein totgeborenes Kind

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jos777 11.04.2014, 12:34
6. Ein schwerer Schlag gegen die EEG-Mafia - April 2014

Zitat von ir²
Das einzige Ziel von DESERTEC war das Abgreifen von Subventionen. Eine tragfähige technische Grundlage war nie vorhanden. Das Ganze basierte ja auf dem solarthermischen Konzept von Solarmilenium, die sind aber schon längst Pleite. Von daher ist DESERTEC nur noch ein Torso, laufen wird das also nie. Die Chinesen tauchen jetzt als Leichenfledderer auf, vielleicht lässt sich ja aus der Konkursmasse einiges an technischem Know-How herausziehen. Die „Energiewende“ ist Geschichte.
Besser kann man es nicht sagen.

Ansonsten wäre die EEG-Abgabe für die deutschen Stromrechnungskunden von geplanten 7,7 Cent im Jahr 2020 auf vermutlich 15 Cent hochgeschossen, wenn die Wüstenanlage dann im Jahr 2025 fertig ist. Das würde bedeuten, daß Strom im Überfluß vorhanden ist, diesen aber keiner mehr bezahlen kann, weil schlichtweg zu teuer.

Bereits jetzt hat die EEG-Mafia erfolgreich den deutschen Stromrechnungszahler das Geld aus der Tasche gezogen. Mit dem Vorwand, daß die Eisbären nicht ersaufen und Inseln in der Südsee nicht untergehen sollen, hat die EEG-Mafia den Heilsbringer EEG in Deutschland eingeführt.

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geobay 11.04.2014, 12:35
7. Rückzug sinnvoll, da

1) Natürlich ist die solarthermische Stromproduktion zukunfts- und sogar grundlastfähig, aber derzeit viel zu teuer. Oder anders betrachtet: die heutigen Strompreise sind viel zu günstig.
2) Es dürfte kaum machbar sein, den Strom zu exportieren, ohne dass die heimische Bevölkerung/Wirtschaft vor Ort versorgt wird
3) Die geopolitische Lage ist dort extrem unsicher, zudem ist das Problem der Wasserbereitstellung (Säuberung der Kollektoren von Sand) in den wüstenähnlichen Gebieten ungelöst.

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skeptiker97 11.04.2014, 12:36
8. Richtig!

Wir wollen doch nicht die Abhängigkeit vom arabischen Ölhahn um die vom arabischen Stromschalter erweitern.

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frank1980 11.04.2014, 12:36
9. Da beleibt nur die Frage

ob es wohl besser ist von Nord-Afrika abhängig zu sein als on Russland. Das ist wohl eine Pest - Cholera Entscheidung

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