Forum: Wirtschaft
Wut auf die Deutschen: Keiner mag uns - warum nur?
DPA

Ob Trump oder die Populisten in Italien - alle schimpfen auf Deutschland. Überzogen? Mag sein. Aber helfen wird uns das nicht mehr. Denn wir haben mehr Schuld daran, als viele sich eingestehen.

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labuday 02.06.2018, 15:12
450. wenn die Alternative von Tante-Schäuble-Ökonomie heisst,

Zitat von paysdoufs
Ich hätte da ja so ein paar Ideen, aber da ich meinen Account nicht verlieren will, behalte ich sie für mich... Nur soviel: Wenn die deutschen Wähler der Verantwortung für EU, die DE aufgrund der normativen Kraft des faktischen nun einmal hat, gerecht werden wollen, müssen sie aufhören Aussitzer(innen) und verbohrte Ideolog(inn)en in politische Spitzenämter zu wählen. Die Zeiten, in denen man sich das leisten konnte, sind in Anbetracht der Globalisierung schon geraume Zeit vorbei!
dass wir zahlen und die anderen fröhlich Vereinigung Europas feiern,
bin ich lieber der meistgehaßte.
Und wenn Europa mit aller Macht, dann bitte nach dem Motto: wer die Musik bezahlt, bestimmt was gepielt wird.
Deutschland ist einzigartig - welches andere Land hat sich denn innerhalb eines halben Millenniums von 2 Weltkriegen erholt, eine Wiedervereingung mit dem von Siegern besetzten und bis unter die Ackerkrume heruntergewirtschafteten Teils bis an die Weltspitze katapultiert ? Und zwar in jeglicher Hinsicht - politisch, wirtschaftlich, kulturell, sozialgerecht und großmütig.
Ich würde eher sagen, das ist der pure Neid - und nein - nicht die Amis haben uns dahingebracht (auch die haben uns Technologie, knowhow und Wissenschaftler geklaut, während die Russen Wasserkräne aus der Wand gerissen haben, um sie in Sibirien in die Wand zustecken), auch niemand anderer - es hatten doch alle europäischen Nationen die gleichen Chancen. Vergleichbar vieleicht mit den Chinesen, die in 20 Jahren ein 1,5 Milliardenvolk von 100.000en Hugertoten bis an die Weltspitze katapultiert haben - allerdings nur wirtschaftlich.
In unserem Sog konnten sich rund um uns herum noch einige kleinere Länder ebenso entwickeln - ohne uns wär das nichts geworden.
Laßt sie hassen, die einzigen, die ohne Europa sich behaupten werden, sind wir Deutschen.

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jok63 02.06.2018, 15:12
451.

ein lösung wäre die 300 mrd. jährlich in die die südliche eu zu überweisen und uns von dort irgendwas schicken lassen... olivenöl zb. das können wir dann tanken, was co2 einsparen würde, die verbrennungsmotoren der deut. automobilindustrie hätten eine zukunft... das geld würde nicht beim dummen trump ankommen, man hätte uns (zumindestens am mittelmeer) lieb und unser leistungsüberschuss wäre null.

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KlausMeucht 02.06.2018, 15:17
452.

Warum sollen Sie sich Vorwürfe machen in diesem Land zu leben?

Es muss doch möglich sein sachliche Kritik zu üben, ohne dass gleich Menschen sich in ihrem Nationalstolz gekränkt fühlen. Übrigens haben auch die Einwohner von Italien, Griechenland usw. ihren Stolz. Die sind überwiegend auch fleißig, aber in ihren Ländern gibt es auch Fehler.


Ich diskutiere am liebsten Fehler im eigenen Land. und ich mache dies weil ich in diesem Land weiterhin leben möchte und auch als Rentner in Wohlstand leben will.

Exportüberschüsse bedeudet dass wir mehr Waren herstellen als wir selbst verbrauchen. Wir leben also unter unseren Verhältnissen. Mir gefällt das Wort Exportüberschüsse gar nicht. Es ist positiv wenn andere Länder unsere Waren kaufen wollen und wir sollten auch weiterhin exportieren.

Aber Exportüberschüsse sind in erster Linie Importdefizite. Dies erreicht man u.a. durch höhere Löhne. Dies nützt dem Ausland, denn die Deutschen gehen auch gerne ins Ausland und essen nicht nur deutsche Bananen. Wenn die deutschen Produkte wirklich so gut sind, wird das Ausland auch bereit sein dieses zu bezahlen - zumindest solange deren Bürger das Geld haben. Nur bedeuten andauernde deutsche Exportüberschüsse dass das Ausland irgendwann einmal überschuldet ist.

Sollte das Ausland keine Exportdefizite haben, wird es auch die wertvollen deutsche Produkte zahlen können. Momentan sind wir so weit dass wir das Ausland Kredite geben, damit sie weiter unsere Waren kaufen können. Das ist Unsinn hoch 3. Da wäre es sinnvoll dass wir Bürger öfter im Ausland Urlaub machen und deren Produkte kaufen und geniessen. Mit höheren Löhnen die der deutschen Produktivität entsprechen kann dies gelingen.


Mit höheren Löhnen werden deutsche Waren teurer. Sowohl im Ausland als auch im Inland. Allerdings steigen die Preise langsamer als die Löhne, denn nicht alle Kosten sind Lohnkosten. Es werden zwar weniger Waren im Ausland gekauft werden, dafür mehr im Binnenmarkt.


Exporte sind nichts schlechtes. Importe sind es auch nicht. Dauerhafte Exportüberschüsse sind volkswirtschaftlich genauso problematisch wie dauerhafte Importüberschüsse. Ich hatte dies schon vor 30 bis 40 Jahren in der Schule gelernt.

Ich bestreite nciht dass die Menschen in unserem Land überwiegend fleissig sind. Das sind die Griechen und Italiener übrigens auch. Aber auch wir haben in Deutschland ein Korruptionsproblem. Nennen wir es lieber Lobbyismusproblem.


Ich sehe Exporte auch als ein Zeichen der wirtschaftlichen Stärke. Importdefizite (anderes Wort für Exportüberschüsse) aber als Zeichen von Dummheit. Wir geben über extrem lange Zeiträume dem Ausland wertvolle Waren ohne Gegenleistung. Für das Geld das das Ausland uns gibt, müssen wir auch im Ausland entsprechende Waren einkaufen und nicht bis zum notwendigen Schuldenschnitt warten. Und mit der auferlegten Austeritätspolitik wird der Schuldenschnitt wahrscheinlicher. Damit eine Wirtschaft wieder läuft, muss man investieren.

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KlausMeucht 02.06.2018, 15:17
453.

Warum sollen Sie sich Vorwürfe machen in diesem Land zu leben?

Es muss doch möglich sein sachliche Kritik zu üben, ohne dass gleich Menschen sich in ihrem Nationalstolz gekränkt fühlen. Übrigens haben auch die Einwohner von Italien, Griechenland usw. ihren Stolz. Die sind überwiegend auch fleißig, aber in ihren Ländern gibt es auch Fehler.


Ich diskutiere am liebsten Fehler im eigenen Land. und ich mache dies weil ich in diesem Land weiterhin leben möchte und auch als Rentner in Wohlstand leben will.

Exportüberschüsse bedeudet dass wir mehr Waren herstellen als wir selbst verbrauchen. Wir leben also unter unseren Verhältnissen. Mir gefällt das Wort Exportüberschüsse gar nicht. Es ist positiv wenn andere Länder unsere Waren kaufen wollen und wir sollten auch weiterhin exportieren.

Aber Exportüberschüsse sind in erster Linie Importdefizite. Dies erreicht man u.a. durch höhere Löhne. Dies nützt dem Ausland, denn die Deutschen gehen auch gerne ins Ausland und essen nicht nur deutsche Bananen. Wenn die deutschen Produkte wirklich so gut sind, wird das Ausland auch bereit sein dieses zu bezahlen - zumindest solange deren Bürger das Geld haben. Nur bedeuten andauernde deutsche Exportüberschüsse dass das Ausland irgendwann einmal überschuldet ist.

Sollte das Ausland keine Exportdefizite haben, wird es auch die wertvollen deutsche Produkte zahlen können. Momentan sind wir so weit dass wir das Ausland Kredite geben, damit sie weiter unsere Waren kaufen können. Das ist Unsinn hoch 3. Da wäre es sinnvoll dass wir Bürger öfter im Ausland Urlaub machen und deren Produkte kaufen und geniessen. Mit höheren Löhnen die der deutschen Produktivität entsprechen kann dies gelingen.


Mit höheren Löhnen werden deutsche Waren teurer. Sowohl im Ausland als auch im Inland. Allerdings steigen die Preise langsamer als die Löhne, denn nicht alle Kosten sind Lohnkosten. Es werden zwar weniger Waren im Ausland gekauft werden, dafür mehr im Binnenmarkt.


Exporte sind nichts schlechtes. Importe sind es auch nicht. Dauerhafte Exportüberschüsse sind volkswirtschaftlich genauso problematisch wie dauerhafte Importüberschüsse. Ich hatte dies schon vor 30 bis 40 Jahren in der Schule gelernt.

Ich bestreite nciht dass die Menschen in unserem Land überwiegend fleissig sind. Das sind die Griechen und Italiener übrigens auch. Aber auch wir haben in Deutschland ein Korruptionsproblem. Nennen wir es lieber Lobbyismusproblem.


Ich sehe Exporte auch als ein Zeichen der wirtschaftlichen Stärke. Importdefizite (anderes Wort für Exportüberschüsse) aber als Zeichen von Dummheit. Wir geben über extrem lange Zeiträume dem Ausland wertvolle Waren ohne Gegenleistung. Für das Geld das das Ausland uns gibt, müssen wir auch im Ausland entsprechende Waren einkaufen und nicht bis zum notwendigen Schuldenschnitt warten. Und mit der auferlegten Austeritätspolitik wird der Schuldenschnitt wahrscheinlicher. Damit eine Wirtschaft wieder läuft, muss man investieren.

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KlausMeucht 02.06.2018, 15:18
454.

Warum sollen Sie sich Vorwürfe machen in diesem Land zu leben?

Es muss doch möglich sein sachliche Kritik zu üben, ohne dass gleich Menschen sich in ihrem Nationalstolz gekränkt fühlen. Übrigens haben auch die Einwohner von Italien, Griechenland usw. ihren Stolz. Die sind überwiegend auch fleißig, aber in ihren Ländern gibt es auch Fehler.


Ich diskutiere am liebsten Fehler im eigenen Land. und ich mache dies weil ich in diesem Land weiterhin leben möchte und auch als Rentner in Wohlstand leben will.

Exportüberschüsse bedeudet dass wir mehr Waren herstellen als wir selbst verbrauchen. Wir leben also unter unseren Verhältnissen. Mir gefällt das Wort Exportüberschüsse gar nicht. Es ist positiv wenn andere Länder unsere Waren kaufen wollen und wir sollten auch weiterhin exportieren.

Aber Exportüberschüsse sind in erster Linie Importdefizite. Dies erreicht man u.a. durch höhere Löhne. Dies nützt dem Ausland, denn die Deutschen gehen auch gerne ins Ausland und essen nicht nur deutsche Bananen. Wenn die deutschen Produkte wirklich so gut sind, wird das Ausland auch bereit sein dieses zu bezahlen - zumindest solange deren Bürger das Geld haben. Nur bedeuten andauernde deutsche Exportüberschüsse dass das Ausland irgendwann einmal überschuldet ist.

Sollte das Ausland keine Exportdefizite haben, wird es auch die wertvollen deutsche Produkte zahlen können. Momentan sind wir so weit dass wir das Ausland Kredite geben, damit sie weiter unsere Waren kaufen können. Das ist Unsinn hoch 3. Da wäre es sinnvoll dass wir Bürger öfter im Ausland Urlaub machen und deren Produkte kaufen und geniessen. Mit höheren Löhnen die der deutschen Produktivität entsprechen kann dies gelingen.


Mit höheren Löhnen werden deutsche Waren teurer. Sowohl im Ausland als auch im Inland. Allerdings steigen die Preise langsamer als die Löhne, denn nicht alle Kosten sind Lohnkosten. Es werden zwar weniger Waren im Ausland gekauft werden, dafür mehr im Binnenmarkt.


Exporte sind nichts schlechtes. Importe sind es auch nicht. Dauerhafte Exportüberschüsse sind volkswirtschaftlich genauso problematisch wie dauerhafte Importüberschüsse. Ich hatte dies schon vor 30 bis 40 Jahren in der Schule gelernt.

Ich bestreite nciht dass die Menschen in unserem Land überwiegend fleissig sind. Das sind die Griechen und Italiener übrigens auch. Aber auch wir haben in Deutschland ein Korruptionsproblem. Nennen wir es lieber Lobbyismusproblem.


Ich sehe Exporte auch als ein Zeichen der wirtschaftlichen Stärke. Importdefizite (anderes Wort für Exportüberschüsse) aber als Zeichen von Dummheit. Wir geben über extrem lange Zeiträume dem Ausland wertvolle Waren ohne Gegenleistung. Für das Geld das das Ausland uns gibt, müssen wir auch im Ausland entsprechende Waren einkaufen und nicht bis zum notwendigen Schuldenschnitt warten. Und mit der auferlegten Austeritätspolitik wird der Schuldenschnitt wahrscheinlicher. Damit eine Wirtschaft wieder läuft, muss man investieren.

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unschärfer 02.06.2018, 15:18
455. Präziser bitte,

Nicht die Deutschen sind es, die nicht gemocht werden sondern die deutsche Regierung ist es. Nirdendwo auf der Welt ob in Asien wo beruflich und privat viel unterwegs war oder in den USA ist mir persönlich irgendeine Ablehnung begegnet noch habe ich von Vorurteilen gegenüber den Deutschen im Allgemeinen gehört.

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hexenbesen.65 02.06.2018, 15:21
456.

Komisch...erst wurden wir alle ausgelacht--die "dummen Deutschen" machen alles mit...und jetzt sind sie "wütend" auf uns ? Kann ich was dafür, dass andere Länder nicht mit ihrem Geld umgehen können ? Korrupte Politiker haben ? Und wenn dann gesagt wird: "Ihr bekommt Geld unter der und der Voraussetzung"--sind wir wieder mal die Bösen ? Ich denke, da ist sehr, sehr viel Neid dahinter. Warum soll ich mir China-Scheiße kaufen, wenn es aus (zb) Portugal besser hergestellt ist ? Oder warum soll ich mir einen Peugot (um Gottes willen...nein danke--ich komme aus der Zulieferindustrie... Peugot, und andere "hochpreisige deutsche" Autos, die im Ausland hergestellt werden....) kaufen ? Ne, meine Kollegen fahren alle keine "hochpreisige deutsche im Ausland gefertigten Autos". Naja, und die Deutschen arbeiten ja auch genügend... Nicht jeden Tags Siesta von - bis.. Oder mit 57 schon in Rente....oder oder oder.. Von nix kommt nix. Und Neid muss man sich erarbeiten... Andere Länder wollen immer nur--sind aber nicht bereit,was dafür zu tun.

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labuday 02.06.2018, 15:46
457. wo leben sie denn ?

Zitat von buffbuff
... und unglaublich unsensible politiker schäuble hat die griechen gequält und den deutschen durchschnittsbürger will die jetzt rote null wohl weiterhin quälen. 300 milliarden! weiss man, wo die hingehen? nur an die reichen und an den staat (falls da überhaupt steuern gezahlt werden, es wird ja hoffentlich keine ikea-google-amazon modelle geben). seit jahren zu viel lobby politik von berufspolitikern, die vorrangig ihr eigenes glück im auge haben. machtgeile aasgeier oder wie hiess es in dem BAP lied. die sozialen parteien im freien fall. in der griechenland krise und der italien krise: was wäre an mehr zurückhaltung so schlecht (gewesen)? warum konnte sich schäuble bei den ganzen verhandlungen nicht wenigstens darauf beschränken, seine (schlechten) ansichten und absichten im hintergrund umzusetzen? wenn da eine krise kommt, ist deutschland nicht vorbereitet. bildungssystem kaputt gemacht. infrastruktur marode. keine weichen für pflegesystem gestellt. krankenkassensystem weiterhin unwürdig. nur verwalten reicht nicht. jetzt kommen auch noch die populisten. wollen wir nur hoffen, dass jogis jungs nicht auch noch weltmeister werden. die zurückhaltung vor der wende ohne flaggen war wohltuend. aber das kann offensichtlich nicht lange deutschland sein. die schweiz sollte das vorbild sein.
wußten Sie, daß das Krankenkassensystem in Deutschland das allerbeste und sozialste auf der ganzen Welt ist ?
Und die Sozialpolitk - das BGE in Höhe von 1050 € und Kindergeld - Millionen "Flüchtlinge" zu uns treiben ?
Schon mal beobachtet, daß fast jede Zugewanderte einen dicken Bauch, ein Kleinkind auf dem Arm und zwei im Schlepptau hat ?
Warum wohl ?
Und ein Pflegegeld system gibt es nur noch in an einer Hand abzählbaren Ländern auf der Welt - leben Sie wirklich in Deutschland oder im vorigen Jahrhundert ? Muß die rote Brille schon rausoperiert werden ?

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labuday 02.06.2018, 15:48
458. wer an der Wettbewerbsschraube dreht sorgt nur für eins -

Zitat von biesi61
Ja, wir führen einen unfairen Wettbewerb gegen unsere ausländischen Partner. Wir haben den Binnenkonsum unsinnig weit abgesenkt, die Realeinkommen der Menschen abgesenkt und die Exportwirtschaft viel zu stark gefördert. Sinnvollste Gegenmaßnahme wäre eine deutliche Anhebung der Massenkaufkraft. Der Weg dahin eine deutliche Anhebung der Mindestlöhne, die als Orientierungspunkt für sehr viele Löhne und Gehälter dienen. Außerdem müssen die staatlichen Investitionen in Bildung, Gesundheit, innere Sicherheit und Infrastruktur deutlich erhöht werden. Das Geld dafür könnte durch Abschaffung aller Subventionen/Beihilfen usw. für die Exportwirtschaft und in den total überflüssigen Rüstungsausgaben gefunden werden! Der Wohlstand in Deutschland könnte so steigen und unsere Wirtschaft könnte sich Schritt für Schritt von den Außenmärkten weg und hin zur Befriedigung der Bedürfnisse im Innern Deutschlands umstrukturieren. Ein Prozess, der eine Weile dauert, aber allen helfen würde - auch uns selbst!
für Arbeitslose.
Das ist die Kehrseite der Medaille.

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labuday 02.06.2018, 15:53
459. wenn wir Lohndumper wären, würden wir ja nut Billigware verscherbeln -

Zitat von Bibs1980
Sie haben leider das Problem überhaupt nicht verstanden. Wir können eine Menge dafür, dass das Ausland so viel mehr Waren von uns kauft als wir von ihnen. Weil wir der billige Lohndumper sind, weil wir uns seit gut 20 Jahren mit der Siebenschwänzigen namens Lohnzurückhaltung selbst geißeln und unsere Produkte aufgrund der im Vergleich niedrigen Löhne eben billiger verkaufen können. Natürlich werden Waren freiwillig gekauft - aber der Preis spielt immer eine entscheidende Rolle. Politik und Wirtschaft haben zum Schaden der deutschen Arbeitnehmer seit dem "Bündnis für Arbeit" die Löhne gesenkt - oder zumindest langsamer steigen lassen wie in anderen Ländern. Und das, obwohl eine Zielinflation von 1,9% das gemeinsame Ziel aller Euro-Teilnehmer war. Wenn also hierzulande immer mehr produziert wird und in anderen Ländern dafür weniger, bedeutet das nichts andere als dass Produktion importiert und Arbeitslosigkeit exportiert wird. Außerdem - und da kommen wir innerdeutsch sehr an den Rand der Legalität - gibt es mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 eigentlich eine klare rechtliche Vorgabe, dass Bund und Länder Außenhandelsüberschüsse vermeiden sollen, weil diese eben das internationale wirtschaftliche Gleichgewicht stören. Es hält sich nur keine Regierung dran. Die EU-Stabilitätskriterien erlauben einen Überschuss von maximal 6% des BIP - Deutschland hatte im vergangenen Jahr sagenhafte 8%. Passieren tut auch da nix! Das Ausland ist in bereits Billionenhöhe verschuldet. Und es ist auch unsere Aufgabe, dazu beizutragen, dass dies irgendwann mal zurück gezahlt wird. Das blöde ist - man kann makroökonomisch gesehen - Waren nur mit Waren bezahlen.
das ist abe rnicht der Fall.
Deustche Waren werden nur hochqualitativ und zu höchsten Preisen verkauft - für den Billigschrott ssind anere zuständig.
Was verdient denn ein Lohndumper bei VW, BMW oder Daimler ?
Wahrswcheinlich liegen die mit ihren Bruttolöhen an letzter Stelle in Europa ! Muhahahaha...

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