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Wut auf die EZB: Deutschland droht die Dexit-Debatte
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Immer heftiger gehen Kritiker auf die Europäische Zentralbank los: Die Niedrigzinsen ruinieren angeblich Deutschlands Sparer. Dahinter steckt grundsätzliches Misstrauen gegen die gemeinsame Währung.

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hausfeen 04.08.2019, 08:34
190. Das ist aber jetzt herbeigeredet. Die Eurodiskussion hat die AfD ...

... längst begraben. Eine Niedrigzinspolitik hätten wir auch unter der DM. Als ob der Name auf dem Geldschein das ökonomische System beeinflussen würde.

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die_WahrheitXXL 04.08.2019, 08:35
191. Es ist auch eine Sauerei

dass wenige, die sich am Euro bereichern, obwohl dieser scheitern wird, nahezu allen Sparern das Vermögen und damit die Zukunft rauben dürfen. Dagegen war die Leibeigenschaft im Mittelalter noch nahezu human.

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klausindo 04.08.2019, 08:35
192. Dexit ???

selten einen dümmeren Komentar gelesen . Deutschland hat in den letzten Jahren sehr viel Geld eingenommen. Es ist ja nicht die Schuld der EZB das durch totale lnkompetenz der GROKO das Geld verpulvert wurde anstatt sinnvoll zu investieren. Wieviel soll man denn noch einnehmen damit das Jammern ein Ende hat und was hat das Wort DEXIT in den Zusammenhang damit zu tun? Deutschland ohne EU wäre nicht so wohlhabend. Die DM hat ausgedient in einer Globalen Welt. Hört auf das Wort DEXIT zu schreiben bevor der BREXIT gezeigt hat was daraus werden kann.

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juergen.lippka 04.08.2019, 08:36
193. Dieses Misstrauen "grummelt" auch bei mir.....

Der Ankauf von Staatsanleihen wurde ja nicht beendet.
Auslaufende Staatsanleihen werden ja wohl durch neue ersetzt.
Die EZB-Bilanz also nicht entlastet.
Auch ist der Ankauf von Staatsanleihen eine eindeutige Staatsfinanzierung.
Auch wenn der EUGH das anders sieht. Der darf ja nicht anders urteilen, weil dann das Kartenhaus zusammenbricht. Der EUGH ist so etwas wie der "Libero" der EU.
Der Negativ-Zins ist nicht weiter wie eine neu Steuer bzw. Abgabe.
Auch für die Reserven der deutschen Sozialversicherungen wird ja gezahlt.
Schlicht eine Ohrfeige für alle Beitragszahler.
Verstößt auch gegen das Grundgesetz. Mit dem Zins werden Bürger, die ordentlich gewirtschaftet
haben schlicht enteignet.
Das Parken von Geld bei der EZB ergibt schon Fragen.
Geschätzt gibt es ca. um die 10% der Euro-Bestände in Scheinen und Münzen.
Die werden ja nicht abends nach Bankenchließung nach Frankfurt gefahren und morgens zurück.
Reines Girogeld kann auch über nacht bei jeder Bank verbleiben.
Alles andere sind künstlich gemachte Gründe.
Abzocke! Die EU-Regierungen geben der EZB doch vor was sie machen soll.
Ersetzt Reformen und gescheite Wirtschaftspolitik.
Geld drucken ist auch heute kein Ersatz für erfolgreiche Wirtschaftspolitik.
Unser Land fällt da immer mehr zurück und lebt von der Vergangenheit

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5xn39cjpzfyl7ile 04.08.2019, 08:39
194. Deutscher Michel ohne wirtschaftliche Grundkenntnisse

Die einzige Debatte die hier geführt werden muss, ist die fehlende wirtschaftliche Bildung der deutschen. Wer sein Geld nutzlos auf dem Konto liegen lässt dem ist leider nicht mehr zu helfen. Es gibt genügend lukrative Geldanlagen wie ETF's die eine sehr gute Rendite gerade wegen der Niedrigzinspolitik der EZB ermöglichen. Aber diese Debatte ist leider nicht gewollt. Kapitalismuskritik scheint mehr in Mode zu sein. Lächerlich hierbei ist, dass viele überhaupt nicht wissen was Kapitalismus ist.... eine Schande!

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rudi_ralala 04.08.2019, 08:39
195.

Zitat von dodgerone
Wir profitieren massiv vom Euro. Nur weil ein Paar Sparer es nicht gebacken bekommen ihr Geld vernünftig anzulegen muss man nicht die EZB oder den Euro infrage stellen.
Spätestens wnn alle Konten mit Negativzinsen belastet werden und auf Bargeldzahlungen Steuern anfallen, werden auch Sie merken wohin er Zug fährt. Dieser Tag ist nicht mehr fern, da alte Weisheiten der Ökonomie nicht mehr funktionieren.

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spon_7302413 04.08.2019, 08:39
196. Dexit-Debatte?

Wo bitte würde diese Debatte denn statt finden? ich kenne niemanden - N-I-E-M-A-N-D - der/die ernsthaft darüber nachdenkt, ob D die EU verlassen soll, oder nicht. Das liegt natürlich daran, dass ich mich nicht in Kreisen bewege, die dieses Sektierertum betreiben und dies auch nie begleiten, unterstützen und schon gar nicht befeuern würde.
Kann es sein, dass sich so mancher aus der schreibenden Zunft erst die Themen zurecht und herbei schreibt, bestimmte Klientel groß macht, auch wenn es nur dem Anschein nach um etwas von erheblicher Tragweite und Bedeutung geht, um dann voller Empörung über die Unvernunft einer Forderung, die es gar nicht gibt, Wochen lang ein Thema in die Welt zu setzen und am Fliegen zu halten, das tatsächlich keinerlei Relevanz hätte, und nur deshalb den Anschein von Relevanz erhält und Aufmerksamkeit auf sich bündelt, weil es ins Licht, das gar nicht verdient ist, gerückt wurde? Und wozu das alles? Man könnte ja den Eindruck gewinnen, hier geht es dem Autoren nur um die steile These, den Clickbait, eigentlich nur darum, etwas zu tun zu haben und zur Veröffentlichung bringen zu können... im sich selbst - mit anderen Worten.
Verantwortung - das fängt ganz grundsätzlich immer und überall beim Einzelnen an. Vllt. sollten sich auch die Medienschaffenden daran halten, dass man nicht erst ein Feuer legt, um hinterher als Held zum Löschen anrücken zu können. Brandstifterei ist kein Kavaliersdelikt. Ob physisch oder virtuell, ob mit realen Folgen oder "nur" in den Köpfe der Menschen. Diese Unterscheidung ist dabei nicht das wesentliche Kriterium der, sondern vielmehr die Verantwortlichkeit auf längere Sicht.
Etwas mehr Selbstreflexion und verantwortliches Handeln wünsche ich mir bei sehr viel mehr Menschen, als es sein sollte. Verantwortungslos sind und handeln leider immer öfter auch diejenigen, die andere besser durch Vorbild durch Handeln an die eigene Verantwortlichkeit erinnern sollten...

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rudi_ralala 04.08.2019, 08:40
197.

Zitat von chili&pepper
So ein quatsch, Geld ist dazu da dass man es investiert. Derjenige wird belohnt der sein Geld in den Wirtschaftskreislauf zurückführt...
Das ist die Idee des Sivio Gesell. Führen wir doch endlich offiziell das Schwundgeld ein.

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Fragende_Leere 04.08.2019, 08:41
198. Nur die halbe Wahrheit:

Wir haben seit der Debatte um die Einführung des EUROs auch eine Debatte um den festen Wechselkurs und um die Angleichung der wirtschaftlichen Bedingungen in Europa, z.B. Steuern, Arbeitsmarkt etc. geführt. Alle Länder wollten gern am EURO teilhaben, eine Angleichung hat nie wie damals diskutiert stattgefunden. Natürlich führt das zu einer Umverteilung und zur teilweisen Enteignung von Gehältern und Sparern

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Wolze 04.08.2019, 08:45
199. EZB verteilt um

Fakt ist, dass ich vor 15 Jahren noch von meinen Zinsen leben konnte. Jetzt frisst die Inflation mein Kapital weg. Nicht jeder möchte den Finanzhaien sein Geld überlassen. Die Menschen haben absolut recht wenn sie behaupten, dass Draghi zu Gunsten maroder Südländer Politik macht, für die er nie autorisiert wurde.

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