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Wut auf die EZB: Deutschland droht die Dexit-Debatte
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Immer heftiger gehen Kritiker auf die Europäische Zentralbank los: Die Niedrigzinsen ruinieren angeblich Deutschlands Sparer. Dahinter steckt grundsätzliches Misstrauen gegen die gemeinsame Währung.

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marcaurel1957 12.08.2019, 22:39
770.

Zitat von hefe21
"zumal man sein Geld risikolos auch für 2% anlegen kann..." Wo denn, bei der Pleitikretibank in Estland? Es hat sich ja schon in Island bis 2008 enorm bewährt, wenn große Geldmengen in einen schmalen Schlauch fliessen. Nicht mal im Inland selbst konnte man je Geld "risikolos" anlegen - schlicht weil die "Einlagensicherung" ja bei 100 Tsd endet und selbst diese Summe ein reines Placebo ist. Ihr Problem ist, dass Sie glauben, was Einzelnen einen Ertrag ermöglicht, könnte auch noch funktionieren, wenn alle dann dasselbe machen. Da das natürlich nicht der Fall ist, war es auch mal Konsens, dass man den "kleinen" Sparer mit einem Zinsanteil für die Liquiditätsbereitstellung entschädigt hat und die "Großanleger", wie Sie ja zweifellos einer sind, sich trotzdem die Löwenanteile rausreissen durften. Dass der "Normalbürger" über die Gewinnbeschneidung der Banken durch den Negativzins und der damit angestachelten Suche nach Ersatzerträgen wie höheren Kontogebühren bereits voll damit konfrontiert ist, hab ich Ihnen ja bereits nahegebracht. Und allein, dass er selbst nur noch eine Stufe davon entfernt ist, beeinflusst sein Handeln schon massiv.
Warum sollte man nicht bei einer solchen Bank Geld anlegen? Sicher keine riesigen Summen aber ich sehe aufgrund der Einlagensicherung kein Risiko.

Man kann natürlich auch z.B. Bayer Aktien kaufen....ich denke, die Rendite wird ordentlich sein....DB Aktien halte ich inzwischen auch für interessant.

Zusätzlich schätze ich Dividendenwerte wie Nestle oder Reckitt...

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kayato_kasaki 13.08.2019, 10:20
771.

Zitat von marcaurel1957
In den letzten 10 Jahren lag ich nie unter 6% Überfälle assetklassen hinweg...
Gestern waren es noch von minus 6 % bis plus 6 %.
Mathematik ist nicht so einfach zu verstehen aber ich nehme zu Ihren Gunsten mal an, dass das ein Flüchtigkeitsfehler war.
Heute sind es 6 % minimum, in den letzten 10 Jahren, da kann man nur gratulieren. Damit toppen Sie die meisten aller Profi - Anlageberater.

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marcaurel1957 13.08.2019, 21:36
772.

Zitat von kayato_kasaki
Gestern waren es noch von minus 6 % bis plus 6 %. Mathematik ist nicht so einfach zu verstehen aber ich nehme zu Ihren Gunsten mal an, dass das ein Flüchtigkeitsfehler war. Heute sind es 6 % minimum, in den letzten 10 Jahren, da kann man nur gratulieren. Damit toppen Sie die meisten aller Profi - Anlageberater.
Minus 6% oder mehr hatte ich das letzte mal 2008..wenn Sie 2-4% Dividende rechnen, dann sind weitere 3% normalerweise kein Problem.

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