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Young-Money-Blog: Das sollten Sie wissen, bevor Sie sich einen Aktienfonds aufschwatz
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capote 05.10.2019, 12:25
1.

Wenn es so einfach ist, an der Börse Geld zu verdienen, frage ich mich, warum die beiden grossen Geschäftsbanken Deutschlands seit Jahren nur Verluste machen.

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OberstSL 05.10.2019, 12:31
2. Ich auch

Ich habe auch inzwischen ETF`s. Ich mache den Fehler und gucke jeden Tag auf mein "Erspartes". Letztes Jahr um diese Zeit war ich 10% im Minus. Da zuckt es schon in den Fingern. Aber ich verkaufe nicht und lasse es einfach liegen. Zudem zahle ich jeden Monat ein über die DKB. Im Moment läuft also alles flüssig.

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freigeistiger 05.10.2019, 12:46
3. unvollständige Beratung

Wertpapiere, etwa Indexfonds, sind langfristige Anlagen. In jungen Jahren sind die Lebenslinien noch sehr variabel. Ich vermisse in den SPON-Kolumnen Tipps, etwa für Berufsanfänger, wie sie einen Grundstock ansparen können der auch kurzfristig verlustfrei verfügbar ist, etwa für Anschaffungen.

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hkw 05.10.2019, 13:09
4.

Zitat von capote
Wenn es so einfach ist, an der Börse Geld zu verdienen, frage ich mich, warum die beiden grossen Geschäftsbanken Deutschlands seit Jahren nur Verluste machen.
...weil diese Banken einen veralteten Geschäftskonzept folgen.

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Antisozi100 05.10.2019, 13:14
5. Von Fachwissen nicht behindert

Der Autor schildert in seinem Artikel die Grundlagen und Mechanismen der unterschiedlichen Anlageinstrumente korrekt. Allerdings macht er den Fehler, die gesetzlichen Regelungen des Wertpapierhandelsgesetzes und die selbstverständlichsten Aufgaben eines Anlageberaters außen vor zu lassen. Er betrachtet lediglich die Rendite eines Fonds und bewertet Fonds nach diesem Kriterium. Aber wo ein höherer Zins, da auch ein höheres Risiko. Und daher gilt es immer, zunächst einmal die Risikobereitschaft und das Risikokapital des Anlegers zu ermitteln. Und dann kann es sein, dass für bestimmte Kunden auch Fonds richtig sein können, die in Boomjahren nicht die Spitzenrenditen erzielen, aber eben in der Krise auch das Risiko nach unten begrenzen. Und zum Thema ETF: wer kann sich noch erinnern, wie der DAX 2008 binnen Stunden und Tagen tausende Punkte verloren hat. Klar, wenn ich danach die Zeit und die Nerven zum aussitzen habe, hat aber nicht jeder (siehe Risikobereitschaft). Schade dass sich gerade bei Finanzthemen immer wieder Leute produzieren, die entweder von umfänglichem Fachwissen unbehindert sind oder vielleicht auch Eigeninteressen verfolgen.

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wire-less 05.10.2019, 13:20
6. Es ist so einfach

Zitat von capote
Wenn es so einfach ist, an der Börse Geld zu verdienen, frage ich mich, warum die beiden grossen Geschäftsbanken Deutschlands seit Jahren nur Verluste machen.
die Banken hatten ganz andere Renditen wie einfach mal Aktien kaufen. Man muss bei der Aktienrendite auch immer Inflation und Steuer (Sobald Freibetrag überschritten wird) abziehen.

Einfach mal etwas damit beschäftigen. Die Zahlen der Vergangenheit sind ja alle offen abrufbar. D.h. man kann jederzeit nachrechnen was ein Invest in Aktien gebracht hätte. Das ganze ist Statistik. D.h. man kann nur sagen was man wahrscheinlich bekommt. Die statistische Unsicherheit sinkt je länger man invstiert und je mehr man über den Investitionszeitraum streckt. D.h. regelmäßige Einzahlung in einen weit gestreuten ETF den man lange hält gibt die besten Chancen.

1. Aktien sind keine Glücksspiel-scheine sondern Anteilsscheine eines Unternehmens. Lotto ist unseriös, Aktieninvest ist seriös (wenn man in ein seriöses Unternehmen investiert).

2. Wenn man mit Aktien zockt ist das eine ganz andere Geschichte. D.h. wenn man meint zu wissen was morgen passiert hat man schon verloren. Aber auch Aktienzocken hat bessere Chancen wie Lotto (bei dem irre viel Steuer/Gebühr drauf ist).

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olliver_123 05.10.2019, 13:21
7. Kann auch andersherum laufen

Gemanagte Fonds bieten im Gegensatz zu ETFs dafür die Chance, auch weit über irgendwelchen Indizes zu landen, auf welche die entsprechenden ETF quasi begrenzt sind. Kommt wohl eher selten vor, soll es aber auch geben.

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Sepp Hinterseer 05.10.2019, 13:22
8. @freigeistiger

Zu einem ausgeglichenen Portfolio gehört immer auch ein Teil kurzfristig verfügbares Vermögen, z.B. auf dem Tagesgeldkonto. Wie viel das sein sollte muss jeder persönlich für sich entscheiden, ab etwa 10.000€ halte ich für empfehlenswert, beispielsweise für unerwartete Reparaturen, Anschaffungen usw.

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ossimann 05.10.2019, 13:40
9. Erst mal krisenfeste Jobs

Zitat von freigeistiger
Wertpapiere, etwa Indexfonds, sind langfristige Anlagen. In jungen Jahren sind die Lebenslinien noch sehr variabel. Ich vermisse in den SPON-Kolumnen Tipps, etwa für Berufsanfänger, wie sie einen Grundstock ansparen können der auch kurzfristig verlustfrei verfügbar ist, etwa für Anschaffungen.
Keiner weiss was einem im Leben erwartet . Ein Unfall , Invalidität , Hartz IV usw. da kann man schnell zum Sozialfall werden . Dann heist es die Hosen runter lassen zum Tiefencheck nach Vermögen . Da wird man die Wertpapiere versilbern müssen , mit oder ohne Gewinn spielt keine Rolle . Darum haben Sie recht , man muss flexibel bleiben und Verluste verkraften können . Wer einen krisenfesten Job z.B. Beamter hat und soviel verdient das er auf das Geld nicht angewiesen zu sein hat alle Zeit der Welt zu warten bis reichlich Gewinn auf die Papiere aufgelaufen sind um zu verkaufen . Darum sind solche Anlagen für Otto mit Magerlohn und ständigen Gedanken wie man über die Runden kommt nichts , er hat nichts am Monatende übrig und ein Verlust wäre sein Ruin . Wohl dem wer schon auf den Pfeffersack sitzt , der kann dessen Vermehrung relativ gewiss sein .

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