Forum: Wirtschaft
Young-Money-Blog: Ewig mieten oder kaufen?
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ajf00 04.04.2019, 10:41
260.

Zitat von christoph_niehof
"253. Wertsteigerung der Immobilie mit 1% unterhalb der Inflation?"
Ich glaube gemeint ist 1% Realwertsteigerung, also Wertsteigerung ueber die Inflationsrate hinaus. Bei 1,2% Inflation also Nominalwertsteigerung von 2,2%.

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karl-felix 04.04.2019, 10:56
261. In

Zitat von leander.1991
Ich gebe ja auch gerne zu das mein Haus ein defensives Investment war aber mit 9 Jahren Abtrag und dann bin ich 45, habe ich noch 40 Jahre Zeit ohne Mietzins vor mir, wenn denn alles klappt wie in diesen schönen Modellrechnungen die uns alles erklären sollen. Und das ist ja nicht unerheblich, schon bei heutigen Mieten wäre das fast eine halbe Million. O.K. die Jahre des intensiven Abtrags muss ich abziehen und wir stecken auch sicher noch 100.000 ins Haus rein aber dies war ja kein Invest in den Zugewinn sondern in Sicherheit. Laufende Kosten senken, das ist krisensicher und das können wir auch steuern. Das funktioniert auch wenn es schlecht läuft, dann können wir die Bude zusätzlich auch verkommen lassen, mit Restwert wird nur kalkuliert wenn es gut läuft und den bekommen dann ohnehin andere. Auch eine Scheidung ein paar Jahre nach Abtrag wäre kein Drama mehr, ist doch bald mehr Geld frei um einen entsprechend teilbaren Kapitalstock zu bilden, dann ist das Klumpenrisiko auch weg, ein paar andere Sachen haben wir ja auch noch im Schrank aber nichts ernstes. Und eigentlich bin ich froh das wir dies damals gemacht haben. Ein Krieg der großen roten gegen die kleinen schwarzen Zahlen diszipliniert tatsächlich, und ich weiß jetzt auch das es einen gravierenden Unterschied macht ob man 200.000 oder 300.000 Euro finanziert, selbst wenn man über 2.000 Euro pro Monat tilgen kann. Wenn man die heutigen Preise so betrachtet und O.K. bei uns geht es immer noch mit dem Spekulantenwahn stellt sich schon die Frage welche junge Generation denn überhaupt noch erfolgreich Immobilien kaufen soll, das ist nicht gut das so ein zentraler Lebensbestandteil und damit viel Freiheit der kollektiven Gewinnmaximierung geopfert wird. Ansonsten vielen Dank jedem der bis hier tapfer durchgehalten hat, ich will mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Diskutanten bedanken, das Forum war mal wieder viel besser als der sehr mäßige Artikel. Keine Struktur, eigentlich kein Gewinn aber interessant, das passiert ja nun wahrlich nicht bei jedem Thema.
den letzten Jahren ist die Zahl der fertiggestellten Wohnungen - immer noch zu wenig - deutlich gestiegen und die Bauherren wurden im Schnitt immer jünger.
Meine Beobachtungen : In Zeiten der Niedrigzinsen legen die Familien ihr Geld zusammen um Immobilien zu kaufen und möglichst günstige Konditionen auszuhandeln .
Ansonsten denke ich stimmen wir überein . Bei selbstgenutzen
Immobilien steht der Renditegesichtspunkt ganz weit hinten, Lebensqualität,Alterssicherung ganz vorne. Es gibt kaum eine Art, sein Geld 80 Jahre lang so überschaubar und verständlich anzulegen- und niemand ist gezwungen überteuert zu kaufen . Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Bessres findet . .

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syncron 04.04.2019, 10:59
262. leider zu kurz gesprungen ...

Es ist gut, diese Diskussion immer wieder zu führen und der Vergleich ist in sich soweit stimmig, aber es fehlen ein paar wichtige Aspekte:

- Lebensereignisse, die in der heutigen Zeit nicht so unwahrscheinlich sind, wie Scheidung, Kinder oder Jobverlust, können das Funktionieren des Modells selbstgenutzte Kaufimmobilie massiv beeinflussen. Spätestens dann dürften Mieter mit ihrer sehr viel größeren Flexibilität uneinholbar im Vorteil sein.

- Ähnliches gilt wenn sich die Umgebung zum Schlechten entwickelt. Das kann einem nicht nur die Laune vermiesen, sondern auch den Wert einer Immobilie massiv nach unten drücken. Ein Mieter zieht dann einfach weg.

- Zuletzt: Es fehlt eine wichtige Option, nämlich mieten und kaufen. Konkret: Mehrere kleine Immobilien kaufen, um sie zu vermieten und zwar in Städten und Lagen, in denen sich das lohnt, auch wenn man selbst dort nicht wohnen kann oder möchte, während man selbst weiterhin dort zur Miete wohnen bleibt, wo man sein will oder jobbedingt sein muss.

Ein Höchstmaß an Flexibilität, Mietrenditen, bei denen sich Wohnungen tatsächlich selbst abbezahlen und steuerliche Vorteile machen dieses Modell zum wahren Gewinner beim Vermögensvergleich. Und zwar nicht erst im Rentenalter.

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emil7685 04.04.2019, 11:10
263.

Zitat von karl-felix
Wohngeld/Hausgeld wird zum grössten Teil wird in die Miete eingepreist oder als Nebenkosten separat berechnet .
Und was interessiert mich das als Besitzer und Bewohner einer Eigentumswohnung??

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Crom 04.04.2019, 11:57
264.

Zitat von emil7685
Unsinn. 300-500 Euro Wohngeld zahlt man schon für eine 08/15-Eigentumswohnung in Neukölln mit 120m2 ohne Aufzug. Für Ihr "Loft" mit Aufzug werden schnell mal 1500+x fällig.
Was ist denn jetzt schon wieder Wohngeld? Es ging ums Hausgeld.

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vonlipwig 04.04.2019, 12:05
265.

Zitat von emil7685
Unsinn. 300-500 Euro Wohngeld zahlt man schon für eine 08/15-Eigentumswohnung in Neukölln mit 120m2 ohne Aufzug. Für Ihr "Loft" mit Aufzug werden schnell mal 1500+x fällig.
Nein, kein "Unsinn".
Das Hausgeld setzt sich zusammen aus den Kosten, die durch die Wohnung entstehen. Ergo den Heizkosten (falls keine eigene Therme vorhanden ist), dem Allgemeinstrom, Frisch- und Abwasser, den Wartungskosten incl. Schornsteinfeger, den Aufzugskosten, den Beträgen für den Hausmeister und für die Flurreinigung, dem Kabelanschluss und einer geringen Rücklage für Reparaturen. Diese Kosten sind unabhängig von der Lage, teilweise spielt auch die Größe der Wohnung keine Rolle.
In meinem Fall sind das, für 110 qm in einem relativ neuen und daher gut gedämmten Gebäude incl. der anteiligen Kosten der Tiefgarage ca. 280 Euro/Monat.
Unabhängig davon zahlt man dann noch die Grundbesitzabgabe und den "eigenen" Strom.
Und alle diese Kostenpunkte, bis auf den Hausmeister und die Rücklage, würde ich auch als Mieter in exakt gleicher Höhe als Nebenkosten zzgl. zur Kaltmiete zahlen.

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karl-felix 04.04.2019, 12:16
266. Richtig

Zitat von emil7685
Und was interessiert mich das als Besitzer und Bewohner einer Eigentumswohnung??
nicht im Geringsten , es sei denn Sie sind Vermieter z.B. als Erbe der Wohnung.
Dann preisen Sie Hausgeld/Nebenkosten eben so weit wie möglich ein . Die Freiheit bietet Ihnen das Eigentum - selbst nutzen oder vermieten .

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schnubbeldu 04.04.2019, 12:49
267. Hausmeister? ---

Zitat von vonlipwig
Nein, kein "Unsinn". Das Hausgeld setzt sich zusammen aus den Kosten, die durch die Wohnung entstehen. Ergo den Heizkosten (falls keine eigene Therme vorhanden ist), dem Allgemeinstrom, Frisch- und Abwasser, den Wartungskosten incl. Schornsteinfeger, den Aufzugskosten, den Beträgen für den Hausmeister und für die Flurreinigung, dem Kabelanschluss und einer geringen Rücklage für Reparaturen. Diese Kosten sind unabhängig von der Lage, teilweise spielt auch die Größe der Wohnung keine Rolle. In meinem Fall sind das, für 110 qm in einem relativ neuen und daher gut gedämmten Gebäude incl. der anteiligen Kosten der Tiefgarage ca. 280 Euro/Monat. Unabhängig davon zahlt man dann noch die Grundbesitzabgabe und den "eigenen" Strom. Und alle diese Kostenpunkte, bis auf den Hausmeister und die Rücklage, würde ich auch als Mieter in exakt gleicher Höhe als Nebenkosten zzgl. zur Kaltmiete zahlen.
Sie meinen wohl eher "Hausverwalter". Denn als Mieter haben Sie anfallende Hausmeisterkosten in Ihrer Nebenkostenabrechnung enthalten.

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emil7685 04.04.2019, 13:10
268.

Zitat von vonlipwig
Nein, kein "Unsinn". Das Hausgeld setzt sich zusammen aus den Kosten, die durch die Wohnung entstehen. Ergo den Heizkosten (falls keine eigene Therme vorhanden ist), dem Allgemeinstrom, Frisch- und Abwasser, den Wartungskosten incl. Schornsteinfeger, den Aufzugskosten, den Beträgen für den Hausmeister und für die Flurreinigung, dem Kabelanschluss und einer geringen Rücklage für Reparaturen. Diese Kosten sind unabhängig von der Lage, teilweise spielt auch die Größe der Wohnung keine Rolle. In meinem Fall sind das, für 110 qm in einem relativ neuen und daher gut gedämmten Gebäude incl. der anteiligen Kosten der Tiefgarage ca. 280 Euro/Monat. Unabhängig davon zahlt man dann noch die Grundbesitzabgabe und den "eigenen" Strom. Und alle diese Kostenpunkte, bis auf den Hausmeister und die Rücklage, würde ich auch als Mieter in exakt gleicher Höhe als Nebenkosten zzgl. zur Kaltmiete zahlen.
Kann man auf SPON denn wirklich nicht mehr nornal diskutieren? SIE haben hier behauptet, dass man 500 Euro Wohn-/Hausgeld nur für ein 200 Quadratmeter-Loft mit eigenem Aufzug zahlt. Daraufhin schreibe ich, dass das "Unsinn" ist und Sie "kontern" das mit "kein Unsinn", bestätigen dann jedoch den "Unsinn" indem Sie einräumen, für Ihre normale 110qm-Wohnung schon fast 300 Euro zahlen zu müssen.
Ich verstehe nicht, was das soll.

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vonlipwig 04.04.2019, 14:52
269.

Zitat von emil7685
Kann man auf SPON denn wirklich nicht mehr nornal diskutieren? SIE haben hier behauptet, dass man 500 Euro Wohn-/Hausgeld nur für ein 200 Quadratmeter-Loft mit eigenem Aufzug zahlt. Daraufhin schreibe ich, dass das "Unsinn" ist und Sie "kontern" das mit "kein Unsinn", bestätigen dann jedoch den "Unsinn" indem Sie einräumen, für Ihre normale 110qm-Wohnung schon fast 300 Euro zahlen zu müssen. Ich verstehe nicht, was das soll.
Scheinbar wirklich nicht.
SIE machen aus 280 Euro incl. Tiefgarage zunächst einmal 300.
Wenn ich die nur für die Wohnung anfallenden 250 Euro einfach verdoppele, dann wäre ich bei 500 Euro für 220 qm. Das ist aber sogar zu hoch, da die anfallenden Kosten zum Teil wohnungsgebunden und nicht flächenabhängig abgerechnet werden.
Ob es sich dabei um eine Souterrainwohnung oder um ein Loft handelt, ist vollkommen egal.
SIE sprachen i.Ü. von Euro 1500+x für eine 200 qm Wohnung.
Aber egal, ob Eigentum oder gemietet, ob "Hausgeld" oder "Nebenkosten", der Bewohner zahlt das Gleiche, was SIE ja auch in Abrede stellten.
Verstehen SIE mich jetzt?

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